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Glaube
Religiöser Glaube und Vernunft – Faith and Reason
glaube Linksglaube Literatur zu religiöser Glaube und Vernunft
Nach bekannter und unbekannter Religionskritik geht's Glaube hier richtig los.
Alle religös Gläubige kann man trösten. Jesus selbst hat ihre Befreiung prophezeit:
„Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.”
„Veritas Liberabit Vos – Die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh 8,32).
Wann das sein wird steht nicht bei Johannes, aber vielleicht helfen die überwältigenden nachfolgenden Informationen!
„Es gibt zu viel Ignoranz in der Welt. Zu viele Leute glauben an äußere Kräfte, die unser Leben regieren. Die Welt wäre besser, wenn die Leute gebildeter wären.”
Dan Shechtmann, israelischer Physiker, Nobelpreis für Chemie 2011, in: „Lehrer sind die wichtigsten Menschen der Welt”, SZ, 5. Juli 2016, S. 16

“Glauben heißt, die Angst zu überwinden, die man ohne Glauben nicht hat.” Herbert Huber "Glauben heißt, die Angst zu überwinden" hieß eine Sendung zum 90. Geburtstag des katholischen Theologen Eugen Biser zum 90. Geburtstag (Katholische Welt, Bayern 2, 6.1.2008)
Glauben geht auch ohne Vernunfteinsatz:
“Ich bin katholisch, und das ist auch gut so. Ich habe mir die Sache nicht ausgesucht. Sie ist mir in mein Gemüt gelegt, von Kindheit an, so sehr, dass sie mir vorkommt wie angeboren.”
Matthias Matussek, deutscher Kulturjournalist, siehe Glaube Zitate.
“Es gibt immer mehr Leute, die so einen Blödsinn glauben.”
Aus einem Interview mit Ursula Caberta, wobei sie die "anderen" meinte.
cabertaMarc Felix Serrao: Sekten-Expertin Ursula Caberta -"Guru aus dem Gully" 10.08.2011, SZ, 11.8.2011, S. 8
   2 x 3 macht 4
   Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
   Ich mach' mir die Welt
   Widdewidde wie sie mir gefällt ...

   Pippi Langstrumpf – Text: Astrid Lindgren. Komponist: Konrad Elfers
“It takes a brave voice indeed, it is said, to question the assumptions on which a common public discourse and its conception of a common reason and experience are said to depend.” S. 130
Phillips, D. Z. (1998): "Religion, Philosophy, and the Academy". International Journal for Philosophy of Religion 44:3, S. 129-144 – Dewi Zephaniah Phillips (24 November 1934 – 25 July 2006)
“Reason must be our last judge and guide in everything”, John Locke: An Essay Concerning Human Understanding, Book IV: "Of Knowledge and Probability", Chap. XIX "Of Enthusiasm".
“Wenn die Frage ist, ob ich Gespenster glauben soll, so kann ich über die Möglichkeit derselben auf allerlei Art vernünfteln; aber die Vernunft verbietet, abergläubisch, d.i. ohne ein Princip der Erklärung des Phänomens nach Erfahrungsgesetzen, die Möglichkeit desselben anzunehmen.”
Immanuel Kant: Anthropologie in Pragmatischer Hinsicht, 1798
“In dunkeln Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender – Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.”
Heinrich Heine: Gedanken und Einfälleglaube Zitate Heinrich Heine
"To sum up: it is wrong always, everywhere, and for anyone, to believe anything upon insufficient evidence". William K. Clifford: "The Ethics of Belief" 1877 – clifford Zitate William K. Clifford
Diese These gilt nicht uneingeschränkt. Dazu bald mehr. 4.8.2008
"What raises infinite difficulties and solves none will be believed by a rational man only under absolute compulsion". C.S. Lewis: Miracles, S. 420. In: C. S. Lewis, Hg.: The Complete C. S. Lewis Signature Classics. S. 297-462. – Lewis Rezension
"Ich glaube nicht etwas so lange, bis ich vom Gegenteil überzeugt werde, sondern ich glaube solange nicht, als ich keine positiven Gründe dafür habe. Mit solchen positiven Gründen nehmen wir es häufig aber nicht so ernst; es genügt uns oft, daß ein Anderer uns etwas mitteilt, um es ohne weitere Prüfung zu glauben.", S. 518 Wolfgang Stegmüller (1956): "Glauben, Wissen und Erkennen". Zeitschrift für philosophische Forschung 10, S. 509-549 – Stegmüller Zitate Wolfgang Stegmüller
“Religion is man's refusal to accept helplessness”, Nock Arthur Darby Nock, Professor of History of Religion
Glaube (im Sinne von "faith") ist die feste Überzeugung ohne Belege. Bei Überzeugung mit Belegen spricht man üblicherweise nicht von Galuben per se. Man sagt nicht, ich glaube 2 und 2 ist 4 oder ich glaube, die Erde ist rund. –
Bertrand Russell in: Human Society in Ethics and Politics, 1954, ausführlich unter russell Bertrand Russell Zitate.
“Wunschdenken ist ein Beispiel für Irrationalität im Hinblick auf Überzeugungen: An die Stelle eines Grundes rückt hier ein Wunsch” (S. 188) Baumann, Peter (2002): Erkenntnistheorie. Stuttgart
BaumannRezension
“Wenn der Herr gegenwärtig ist, dann werden die Augen der Blinden sehend, die Ohren der Tauben sind wieder offen, der Lahme ‚springt’ wie ein Hirsch. Alles wird neu geboren, und alles lebt neu auf, da wohltuende Quellen die Wüste bewässern.“ Papst Benedikt XVI. in einer Predigt in Viterbo, 6.9.09.
ratzinger"Papst Benedikt XVI.: Christus zeigt den Ausweg aus der „tiefsten Wüste“"
“Die Autorität des römischen Pontifex kommt von oben. Darüber gibt es keine Diskussion. Jeder Katholik muß dieses Wahrheit als Dogma des Glaubens annehmen. Wenn einer es ablehnt, dann ist er nicht mehr katholisch, nicht einmal ansatzweise.” –
katholisch"Der ist nicht einmal ansatzweise katholisch", 3. September 2009
“Roma locuta, causa finita” ("Rom hat gesprochen, der Fall ist beendet"). Für Vernunft ist da wenig Platz.
Philosophische Theologie ist die Erkenntnis von Gott, die der menschliche Verstand erlangt, wenn er sich ganz auf sich verläßt, ohne eine tatsächliche oder vermeintliche göttliche Offenbarung vorauszusetzen.” Hoßfeld, P[aul] (1981): "Zur Philosophischen Theologie des radikalen Hinterfragens". Neue Zeitschrift für systematische Theologie und Religionsphilosophie 23, S. 108-119.. S. 108
glaube Beispiele zur Vernunft und Moral unter Gottesgläubigenglaube Linksglaube Literaturglaube Rezensionen
Glaube ist in diesem Zusammenhang ein Fürwahrhalten, das nicht durch Wahrnehmung oder Ableitung aus Wahrnehmung oder anderem Denken begründet ist. Er kann daher keine objektiv gesicherte Geltung beanspruchen. Im Englischen wird unterschieden zwischen "belief" für beliebige Glaubensinhalte und "faith" (religiöser Glaube). Im Deutschen ist die Trennung unscharf. Man sollte aber IMO analog zum Englischen von "Überzeugung" (oder "Meinung") und demgegenüber von "Glaube" reden.
Das Verhältnis von Glaube im obigen Sinne und Vernunft ist lange in der Diskussion. Thomas von Aquin meinte, Glaube sei eine notwendige Vorbedingung für vernünftige Überlegungen und intellektuelle Betätigung überhaupt. John Locke folgerte, dass man durch vernünftige Überlegungen zum Glauben gelangen kann. Dieser Ansicht wurde später von Wittgenstein und anderen widersprochen.
Nicholas P. Wolterstorff: "Faith". In: Concise Routledge Encyclopedia of Philosophy. London 2000. S. 271.
Krisen der Religionen
Im 19., 20. und 21, Jahrhundert gerieten die Religionen in eine Vielzahl von Krisen. Oder: sie hätten in Krisen geraten müssen. Man stelle sicht nur mal vor, eine andere Religionsgemeinschaft hätte so viele Kinder sexuell "missbraucht" und ausgebeutet, wie die katholische Kirche! Sie wäre schon lange verboten.
Doch die katholische Kirche ficht das kaum an: die Strukturen bleiben, die Täter werden allenfalls versetzt und die Menschen laufen ihr weiter zu, bringen die Kinder zur Taufe, Unterricht und wer weiß was.
Eine andere Krise der Religion wirkt aber unterschwellig: die Zurückdrängung der Deutungshoheit durch die Religionen.
Die jahrhundertelangen Versprechen der Religionen wurden kaum erfüllt, sieht man von Placebo-Effekten ab. Trotz zwei Jahrtausenden Dominanz des Christentums im "Westen" sieht die Bilanz schrecklich aus: Hunger und Krieg wohin man blickt; die Kriege sind oft sogar religiös motiviert.
Als Lösung bieten sich an: Vernunft, Aufklärung, Wissenschaft, Fortschritt.
Häufiges Argumentum ad ignorantiam für die Vernünftigkeit religöser Überzeugungen
Argumente, die davon ausgehen, dass die Negation einer Proposition nicht gewusst wird oder nicht bewiesen ist, und die dazu übergehen, dass die Proposition selbst wahr ist, werden „Argumentum ad ignorantiam“ oder „Appell an das Nichtwissen“ genannt.
Sie folgen diesem Schema: „Es ist wird nicht gewusst / nicht bewiesen, dass nicht-p. Also p.“ (Krabbe 1995, S. 251)
Religiös Gläubige bedienen sich oft dieses Argumentationsschemas zur Begründung der Vernünftigkeit ihrer religöser Überzeugungen, hier beispielsweise etwas ausführlicher:
(1) Es wurde nie gezeigt, dass das Universum nicht erschaffen wurde („erschaffen“ im Sinne: es hat einen Schöpfer, der Gott genannt wird).
(2) Also ist es möglich, dass es erschaffen wurde.
(3) Wenn es möglich ist, dass es erschaffen wurde, kann es nicht falsch (unvernünftig) sein, das zu glauben.
(4) Also ist es völlig in Ordnung, zu glauben, dass das Universum erschaffen wurde.
(Adler 2006, S. 16)
Ähnliches Argument:
(1) Man kann die Existenz Gottes nicht widerlegen.
(2) Also ist es möglich, dass Gott existiert.
(3) Wenn es möglich ist, dass Gott existiert, ist es nicht unvernünftig an die Existenz eines Gottes glauben.
(4) Der Glaube, dass Gott existiert, ist vernünftig.
Diese Argumentation ist verfehlt.
Literatur
Adler, Jonathan E. (2006): Belief's Own Ethics. Cambridge, Mass., London: MIT.
Hansen, Hans V., Pinto, Robert C. (1995): Fallacies: Classic and Contemporary Readings. University Park, Tenn.: Penn State University Press.
Krabbe, Erik C. W. (1995): „Appeal to Ignorance“. In: Hansen (1995). S. 251-265.
Glaube, wie man ihn als bibelgläubiger Christ wohl versteht oder verstehen sollte:
“Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht”, Hebr 11,1
Kurze Analyse:
  1. Die Hoffnung gibt den Inhalt vor, also das Wunschdenken, die Luftschlösser
  2. Feststehen = beharren darauf: d.h. man läßt sich nicht beeinflussen
  3. Ohne empirische Belege; das "sehen" darf man hier wohl als für alle Sinne stehend lesen.
• Argumente oder empirische Belege, die dem Glauben widersprechen oder ihn zumindest erschüttern, werden nach 2) und 3) ignoriert.
• Weder bei der Entstehung noch bei der Verteidigung des Glaubens spielen also Tatsachen über die Welt eine Rolle.
• Damit wird der religiöse Glaube abgekoppelt von der Realität.
• Eine andere (zusätzliche) Art von Glauben ist es, sich auf Tradition oder eine Autoriät oder auf eine Schrift oder auf Erleuchtung zu berufen. Alle vier Quellen für die Überzeugungen sind extrem zweifelhaft. • Oft holen Gläubige zum Gegenschlag aus und bezichtigen auch Naturalisten eines bloßen Glaubens. Sie haben insofern recht, dass auch Naturalisten, Agnostiker und Atheisten viele Sachverhalte glauben, in dem Sinne, dass die Belege nicht für Sicherheit bürgen.
Doch dies ist etwas völlig anderes, als es Paulus im Hebräerbrief fordert. Zudem geht es meist um Sachverhalte, die auch religös Gläubige glauben, beispielsweise, dass
• wir morgen aufwachen werden und die Person sind, die gestern eingeschlafen ist;
• die Sonne morgen wieder aufgeht;
• die Welt nicht vor 5 Minuten entstanden ist;
• die Ampel, wenn für uns grün, für den Querverkehr rot ist. ...
Eine recht schwache Rechtfertigung für den Götterglauben gibt Nicholas Wolterstorff, Emeritus Professor of Philosophical Theology, Yale University
“Why don't you just scrap this God business, says one of my bitter suffering friends. It's a rotten world, you and I have been shafted, and that's that. I'm pinned down.
When I survey this gigantic intricate world, I cannot believe that it just came about. I do not mean that I have some good arguments for its being made and that I believe in the arguments. I mean that this conviction wells up irresistibly within me when I contemplate the world.”
Nicholas Wolterstorff (1987), Lament for a Son, S. 76, siehe unter wolterstorff Literatur zu religiöser Glaube und Vernunft.
Kommentar:
Für das Postulat der Götter oder des Gottes um obiger Bedrouille zu entkommen gilt umso mehr:
Wenn ich die allmächtigen, allwissenden ... Götter betrachte, kann ich nicht glauben, dass sie einfach so da sind. Ohne gute Argumente dafür, aber wenn ich die Götter betrachte kommt unwillkürlich der Gedanke an den Supergott.
Religiöser Evidentialismus (McLeod, S. 108-112)
• There are obligations of standards of excellence with respect to belief.
• It is either intellectually wrong or intellectually defective for anyone to believe anything on insufficient evidence.
• It is irrational or unreasonable to accept theistic belief in the absence of sufficient evidence or reasons.
• We have no evidence or to any rate not sufficient evidence for the proposition that God exist.
Mark S. McLeod (1993). Rationality and Theistic Belief: An Essay on Reformed Epistemology, siehe unter evidentialismus Literatur zu religiöser Glaube und Vernunft.
Mangelnde Vernunft: Auf welcher Seite?
Anläßlich des Papstbesuches in Grossbritannien, September 2010, kommentierte Wolfgang Koydl in der Süddeutschen Zeitung die Konflikte zwischen Gläubigen und Säkularen, bei denen: „die vermeintlich aufgeklärte, rationale Seite es oft an Vernunft mangeln lässt“.
• Er unterschlug, dass die Gläubigen mit Vernunft kaum von ihrem Glauben an die Götter, „Allah, Jahwe und der am Euter der Riesenkuh Audumla genährte nordische Schöpfergott Ymir“ abzubringen sind.
• Ebenso sah Koydl nur die eine Seite, wenn er dem Oxforder Biologen Richard Dawkins vorwirft, „seinen Atheismus zuweilen mit einem fast schon päpstlich anmutenden Unfehlbarkeitsanspruch“ vorzutragen. Immerhin schränkt er zweifach ein: „zuweilen“ und „fast“. Beim Papst gilt „zuweilen“ das Unfehlbarkeitsdogma uneingeschränkt.
• Die katholische Kirche und ihre Repräsentanten, eine der mächtigsten und größten Organisationen der Welt – Koydl: „Unbestritten ist jedoch, dass der Papst mehr als eine Milliarde Gläubige repräsentiert, ein Fünftel der Menschheit“ –, vergleicht Koydl kurz darauf mit wehrlosen Schüler. Das verblüfft, da kaum jemand mehr Aufmerksamkeit zuteil wird als den angeblich "wehrlosen Schülern". Jede Stellungnahme des Papstes und auf regionaler Ebene die der katholischen Bischöfe werden sogleich in den Medien verbreitet. Allein der Grossbritannienbesuch beanspruchte in den deutschen TV-Medien viele Stunden Sendezeit.
• Schiefe Sicht zeigt auch, dass manche meinen, die vorgeblich gegen alle Religionen gerichteten Attacken zielen letztlich nur aufs Christentum und die katholische Kirche. Gerade seit dem 11. Sept. 2001, aber auch schon zuvor, richtete sich die Kritik auch gegen Teile des Islams. Die biblische und islamische Steinigung (die Koydl explizit dafür nennt, dass sich Atheisten dagegen nicht aussprechen würden) wird von vielen Atheisten scharf verurteilt.
KoydlWolfgang Koydl: „Benedikt XVI. in Großbritannien - Die Demut des Papstes“, SZ Online 19.9.2010
Atheisten gegen Steinigung:
Steinigung Biblische Bestrafung: Steinigung
Steinigung Sam Harris: The End of Faith. Religion, Terror, and the Future of Reason

Manche christliche Apologeten halten alle Nicht-Christen für schwachsinnig
„According to the Bible, all non-Christians are morons – they are extremely stupid people. Even some of those who claim to be Christians resent such a blunt and negative characterization of God's enemies, and so they disown and criticize me for speaking this way. However, as hard as they portray this as something that I have taken upon myself to assert, I am merely repeating what the Bible teaches.“
Vincent Cheung: „Professional Morons“, S. 73, in: Captive to Reason, Boston, 2009.
Derselbe Autor gibt auch dies zum Besten:
„We know that the axiom of biblical revelation is true because God revealed it, and we know that God revealed it because the same logically undeniable axiom tells us so.“
Vincent Cheung: Captive to Reason, Boston, 2009, S. 6
CheungOnline verfügbar (pdf) – Cheung Vincent Cheung

Religionskritik durch Sigmund Freud
  • “Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, daß gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt? Ich meine, es würde sehr lange dauern, bis ein nicht beeinflußtes Kind anfinge, sich Gedanken über Gott und Dinge jenseits dieser Welt zu machen. Vielleicht würden diese Gedanken dann dieselben Wege einschlagen, die sie bei seinen Urahnen gegangen sind, aber man wartet diese Entwicklung nicht ab, man führt ihm die religiösen Lehren zu einer Zeit zu, da es weder Interesse für sie noch die Fähigkeit hat, ihre Tragweite zu begreifen. Verzögerung der sexuellen Entwicklung und Verfrühung des religiösen Einflusses, das sind doch die beiden Hauptpunkte im Programme der heutigen Pädagogik, nicht wahr? Wenn dann das Denken des Kindes erwacht, sind die religiösen Lehren bereits unangreifbar geworden. Meinen Sie aber, daß es für die Erstarkung der Denkfunktion sehr förderlich ist, wenn ihr ein so bedeutsames Gebiet durch die Androhung der Höllenstrafen verschlossen wird? Wer sich einmal dazu gebracht hat, alle die Absurditäten, die die religiösen Lehren ihm zutragen, ohne Kritik hinzunehmen und selbst die Widersprüche zwischen ihnen zu übersehen, dessen Denkschwäche braucht uns nicht arg zu verwundern.”
  • “Ich widerspreche Ihnen also, wenn Sie weiter folgern, daß der Mensch überhaupt den Trost der religiösen Illusion nicht entbehren kann, daß er ohne sie die Schwere des Lebens, die grausame Wirklichkeit, nicht ertragen würde. Ja, der Mensch nicht, dem Sie das süße — oder bittersüße — Gift von Kindheit an eingeflößt haben. Aber der andere, der nüchtern aufgezogen wurde? Vielleicht braucht der, der nicht an der Neurose leidet, auch keine Intoxikation, um sie zu betäuben. Gewiß wird der Mensch sich dann in einer schwierigen Situation befinden, er wird sich seine ganze Hilflosigkeit, seine Geringfügigkeit im Getriebe der Welt eingestehen müssen, nicht mehr der Mittelpunkt der Schöpfung, nicht mehr das Objekt zärtlicher Fürsorge einer gütigen Vorsehung. Er wird in derselben Lage sein wie das Kind, welches das Vaterhaus verlassen hat, in dem es ihm so warm und behaglich war. Aber nicht wahr, der Infantilismus ist dazu bestimmt, überwunden zu werden? Der Mensch kann nicht ewig Kind bleiben, er muß endlich hinaus ins »feindliche Leben«. Man darf das »die Erziehung zur Realität« heißen, brauche ich Ihnen noch zu verraten, daß es die einzige Absicht meiner Schrift ist, auf die Notwendigkeit dieses Fortschritts aufmerksam zu machen?”
Sigmund Freud: Die Zukunft einer Illusion. Psychoanalyse, Religionskritik (1927)
VernunftIX. [Frage nach der Möglichkeit der Ablösung der religösen Illusion durch die Vernunft]
FreudLiteratur zu religiöser Glaube und Vernunft
Der Vatikan und führende iranische Theologen einigten sich in Rom auf eine gemeinsame Erklärung: "Glaube und Vernunft im Christentum und im Islam".
Der wichtigste der insgesamt sieben vom Vatikan veröffentlichten Grundsätze besagt, dass Glaube und Vernunft "von sich aus gewaltlos" sind und niemals für Gewalttätigkeit benutzt werden sollten. "Bedauerlicherweise ist es immer wieder vorgekommen, dass beide missbraucht wurden, um Gewalt zu üben." islamVatikan und iranische Theologen beschwören Gewaltlosigkeit, Der Tagesspiegel, 2.5.2008
Für die Vernunft gilt es zweifelsfrei, dass sie "von sich aus gewaltlos" ist.
Umberto Eco: Religion ist "Kokain fürs Volk"
Papst Joseph Ratzinger aka Benedikt XVI. machte in seiner Enzyklika Spe Salvi, Dezember 2007, (siehe dazu auch: "Argument für den Atheismus", glaube Links) den Atheismus für die größten Gräueltaten des 20. Jahrhunderts verantwortlich. Dem widersprach der Agnostiker Umberto Eco vehement. Er entgegnet: Von den Nazis bis Franco, von Bin Laden bis Bush (Motto: "God bless America") seien Gewalttaten auch im 20. Jahrhundert (wie in den Jahrhunderten zuvor) stets auch religiös begründet worden. Ratzinger liege mit seiner Einschätzung völlig falsch, dass der Atheismus Antrieb für Ideologien wie Nationalsozialismus und Kommunismus gewesen sei und so für die größten Grausamkeiten des 20. Jahrhunderts gesorgt habe. Ecos Fazit: Religion sei nicht, wie gern behauptet, Opium, sondern anstachelndes "Kokain fürs Volk".
José Saramago (Autor, 1998 Nobelpreis für Literatur; faithWikipedia) meinte, dass wir, wären wir alle Atheisten, in einer friedlicheren Gesellschaft leben würden.
faithReligion, Atheismus und Gewalt, orf.at
Ob Opium oder Kokain fürs Volk: Religion hält die Menschen unter Druck

Wer an das Leben nach dem Tod im Jenseits glaubt und/oder dass Gott alles auf Erden (gut) eingerichtet hat, ist wenig daran interessiert auf Erden die Gerechtigkeit für alle einzufordern. So hat Martín Caparrós ( argentinischer Journalist und Schriftsteller) bei seinen Recherchen für das Buch Der Hunger "unter den Hungernden keine Atheisten getroffen. Aber die Religion diente schon immer als Beruhigungsmittel für alle Notleidenden, die durch sie auf die große Zukunft im Jenseits verwiesen wurden".
Religion dient den Herrschenden und Wohlhabenden zur Aufrechterhaltung der sozialen Ungerechtigkeit auf dieser Welt.
Hunger"Hunger wird nicht nur durch Mangel verursacht", Martín Caparrós im Gespräch mit Peter B. Schumann, DLF 6.12.2015
Kommentar zu: Prof. Dr. Robert Spaemann: "Der Gottesbeweis. Warum wir, wenn es Gott nicht gibt, überhaupt nichts denken können".  Die Welt 26.3.2005, siehe spaemann Links
  "Über die Verteilung der Beweislast beziehungsweise der Begründungspflicht. Angesichts der überwältigenden Allgemeinheit und Dauer des Gerüchts von Gott trägt derjenige die Begründungspflicht, der dieses Gerücht als irreführend abtut."  
  Das ist ein Irrtum. Man urteile selbst: Angesichts der überwältigenden Allgemeinheit und Dauer des Gerüchts vom Donnergott (Osterhasen, Yeti, ...) trägt derjenige die Begründungspflicht, der dieses Gerücht als irreführend abtut. Ich meine im Gegenteil: derjenige, der ein unbelegtes Gerücht für wahr nimmt ist beweispflichtig.  
  "Die Tatsache, dass jemand nie einen weißen Raben gesehen hat, beweist nichts gegenüber dem, der einen gefunden hat. Jener kann nicht sagen: »Es gibt keinen weißen Raben«, bloß weil er noch keinen gesehen hat. Wohl kann der, der einen gesehen hat, sagen, dass es ihn gibt."  
  Die erste Feststellung ist völlig richtig. Dann übersieht der ansonsten scharfsinnige Robert Spaemann einen entscheidenden Sachverhalt. Bei seinem Beispiel handelt es sich um einen überprüfbaren Sachverhalt. Solange nur Reinhold Messner behauptet einen Yeti gesehen zu haben oder ein paar Sensationsjournalisten über ein Meeresungeheuer in Loch Ness berichten, gilt: »Einen Yeti gibt es nicht« oder »Nessie gibt es nicht«.  
  "Die Gottesbeweise kranken also sämtlich an dem, was die Logiker eine »petitio principii« nennen. Diese Beweise setzen genau das voraus, was sie beweisen wollen: Gott."  
  Dazu kann man nur beipflichten und gespannt sein, wie Spaemann seinen Essaytitel untermauern will.  
  "Wer das Futurum exactum beseitigt, beseitigt das Präsens. Aber noch einmal: Von welcher Art ist diese Wirklichkeit des Vergangenen, das ewige Wahrsein jeder Wahrheit? Die einzige Antwort kann lauten: Wir müssen ein Bewusstsein denken, in dem alles, was geschieht, aufgehoben ist, ein absolutes Bewusstsein."  
  Spaemann bringt eine tiefsinnige, lesenwerte Überlegung.
Verknappt bringt seine Überlegung die folgende Argumentation.
  1. Wahrheitsfunktionales Kommunizieren setzt eine objektive Realität / Wahrheit voraus.
  2. Objektive Realität / Wahrheit setzen den Gottesstandpunkt voraus.
  3. Der Gottesstandpunkt ist ohne Gott nicht denkbar (sinnlos).
Wenn wir also nicht nur herumbabbeln wollen, setzt dies Gott voraus.
Statt des von Hilary Putnam geprägten Begriff "God's Eye point of view" (glaube Gottesstandpunkt – God's eye point of view) könnte man jedoch auch einen neutralen Begriff wählen, z.B. "objektiver Standpunkt". Das Argument wäre dann im 3. Schritt angreifbar. Es ist jedoch auch im 1. und 2. angreifbar: man kann auch innerhalb eines beschränkten, subjektiven Kosmos vernünftig und wahrheitsfähig kommunizieren, wenn man sich vorher auf einen gemeinsamen Standpunkt einigt. Der wissenschaftliche Realismus beansprucht die Wahrheit über die objektive Realität zu entdecken, ohne dass er deshalb einen Gottesstandpunkt einnimmt oder auch nur beansprucht (siehe Howard Sankey unter glaube Links).
Die "einzige Antwort" (so Spaemann) ist eben nicht die einzig mögliche. Auch ohne das so abgeleitete Überbewusstsein ist ein ewiges Sein und damit die ewige Wahrheit der gegenwärtigen Wirklichkeit denkbar. Diese Antwort ist ontologisch sparsamer als die "einzige Antwort" Spaemanns. Sie läßt Fragen offen doch wirft sie keine Myriade neuer Fragen auf, wie es Spaemanns absolutes Bewusstsein tut. Und damit vorzuziehen.
 
  Prof. Dr. Robert Spaemann: "Der Gottesbeweis. Warum wir, wenn es Gott nicht gibt, überhaupt nichts denken können", siehe glaube Links  
  Knauer, P. (2009): Besprechung: R. Spaemann, Der letzte Gottesbeweis. Theologie und Philosophie 3, S. 465-466  

Viele Gläubige halten den religiösen Glauben notwendig, da er moralischen Halt (Verbote und Gebote werden durch heilige Schriften, Offenbarung und kirchliches Topmanagement festgelegt) und Sinn fürs Leben gibt.
(1) Religiöser Glaube —> {ethische Vorschriften; Sinn. Das sei nicht bestritten, obwohl die jahrhundertlange Praxis anderes zeigt. Doch dann folgern viele
(2) Verzicht auf religiösen Glauben —> weder ethische Vorschriften noch Sinn
Das ist klar falsch. Es ist so falsch, dass es dafür – soweit mir bekannt – nicht einmal einen griffigen Namen gibt.
Von (1) kann man weder zu (2'): “kein religiöser Glaube —> keine ethische Vorschriften” noch zu
(2'') “kein religiöser Glaube —> kein Sinn” übergehen.
So argumentiert Friedo Ricken in Glauben weil es vernünftig ist (ricken Literatur) folgendermassen:
"Der religiöse Glaube ist in dem Sinn vernünftig, dass er eine alle Bereiche der Wirklichkeit integrierende Sinndeutung vermittelt" (S. 7). Das ist die ausgeschmückte obige Implikation (1), der man durchaus zustimmen kann. Weiters: "Der Verzicht auf den religiösen Glauben wäre der Verzicht auf eine umfassende Sinndeutung des menschlichen Lebens, und das wäre ein Verzicht, der letztlich zu einem Scheitern des menschlichen Lebens führen muss" (S. 7). Das ist der unstatthafte Übergang zu (2), genauer (2''), oder eine freistehende Behauptung (die vielleicht im Buchkorpus – die Zitate sind aus dem Vorwort – noch begründet wird). Der Text unterstellt noch die unausgesprochene Implikation:
(3) “kein Sinn —> Scheitern des Lebens” (da spricht vieles dafür) und kommt im Kettenschluss zu
(4) “kein religiöser Glaube —> Scheitern des Lebens”. rickenKohlhammer Produktbeschreibung
Daniel Dennett und Richard Dawkins wurde der Vorwurf (oder, wenn lieber: Einwand) gemacht, dass sie die Hypothese eines Gottes gleichwertig wie andere wissenschaftliche Hypothesen behandeln. Dabei übersähen sie, dass der Glaube an einen Gott über die vernünftige Begründung hinausgehe. Er kann nicht Gegenstand wissenschaftlicher Tests sein. Dazu Daniel Dennett:
   "Very well, let's consider the objection. I doubt that the defender of religion will find it attractive once we explore it carefully. The philosopher Ronald de Sousa once memorably described philosophical theology as »intellectual tennis without a net,« and I readily allow that I have indeed been assuming without comment or question up to now that the net of rational judgment was up. But we can lower it if you really want to. It's your serve. Whatever you serve, suppose I return service rudely as follows: »What you say implies that God is a ham sandwich wrapped in tinfoil. That's not much of a God to worship!« If you then volley back, demanding to know how I can logically justify my claim that your serve has such a preposterous implication, I will reply: »Oh, do you want the net up for my returns, but not for your serves? Either the net stays up, or it stays down. If the net is down, there are no rules and anybody can say anything, a mug's game [a worthless activity; H.H.] if there ever was one. I have been giving you the benefit of the assumption that you would not waste your own time or mine by playing with the net down.«
   Now if you want to reason about faith, and offer a reasoned (and reason-responsive) defense of faith as an extra category of belief worthy of special consideration, I'm eager to play. I certainly grant the existence of the phenomenon of faith; what I want to see is a reasoned ground for taking faith seriously as a way of getting to the truth, and not, say, just as a way people comfort themselves and each other (a worthy function that I do take seriously). But you must not expect me to go along with your defense of faith as a path to truth if at any point you appeal to the very dispensation [Ausnahmegenehmigung; H.H.] you are supposedly trying to justify. Before you appeal to faith when reason has you backed into a corner, think about whether you really want to abandon reason when reason is on your side."
Daniel Dennett: Darwin's Dangerous Idea. Evolution and the Meaning of Life. New York: Simon & Schuster, 1996. S. 154; vernunft Rezension
Zu Dennetts Argumentation bemerkt Robert Fogelin: "This doesn't refute the theologian's claim, for various responses are open to him. There is the Zen move: »Is God a ham sandwich wrapped in tinfoil? Yes. We can say that too.« And our fideistic theologian may take absolute delight in the thought that we have to play with the net up, whereas he doesn't."
Robert J. Fogelin: Walking the Tightrope of Reason: The Precarious Life of a Rational Animal. Oxford: Oxford UP, 2004. S. 175-176; vernunft Rezension
Daniel C. Dennett: "There are no factual assertions that religion can reasonably claim as its own, off limits to science."
Dennett: "What does that leave for religion to talk about? Moral injunctions and declarations of love (and hate, unfortunately), and other ceremonial speech acts."
Dennett: "The very fact that we agree that there are moral limits that trump any claim of religious freedom—we wouldn’t accept a religion that engaged in human sacrifice or slavery, for instance—shows that we do not cede to religion, to any religion, the final authority on moral injunctions."
Aus: DennettDaniel Dennett's Darwinian Mind: An Interview with a 'Dangerous' Man – The outspoken philosopher of science distills his rigorous conceptions of consciousness, and aims withering fire at the dialogue between science and religion, by Chris Floyd, Science & Spirit
"Die drei großen Religionen Christentum, Judentum und Islam sind jeder für sich der Meinung, die wahre und beste Religion zu sein. Wird dies in Frage gestellt, führt dies zu einer Kränkung und wird mitunter als Angriff auf die Religion angesehen, die verlassen worden ist."
Rainer Kampling, kamplingProf. für Katholische Theologie, FU Berlin: "Sie stellen sich über Gott", OVB, 23.11.2007, S. 3
Die Vernunft sagt: alle drei können nicht wahr sein, da sie sich in vielen Punkten widersprechen.
  • NPR religion correspondent Barbara Bradley Hagerty says that after talking countless scientists, she found that science cannot prove or disprove the existence of God, but that science is "entirely consistent" with God. "It all depends on how you define 'God'," she writes. "... If you see God in the breathtaking complexity of our brains, as the architect of our bodies and our minds who planted the question Is there more? — well, science has room for that kind of God."
    HagertySearching For The 'Fingerprints Of God', NPR December 17, 2009 – HagertyBradley Hagerty On Science And God
  • Das kann man auch auf den Grashalmspitzengnom sagen: "Die Wissenschaft kann die Existenz des Grashalmspitzengnoms weder beweisen noch widerlegen Die Aussagen der Wissenschaft sind völlig konsistent mit den Aussagen über Grashalmspitzengnomen. Alles hängt davon ab, mit welchen Eigenschaften man die Grashalmspitzengnome ausstattet (definiert). Wenn man den Grashalmspitzengnom als den Beweger der Grashalme, genau dann, wenn der Wind weht, sieht, dann hat die Wissenschaft Platz für diese Grashalmspitzengnome."
  • Verleiche: Hagerty Barbara Bradley Hagerty: Fingerprints Of God

Beispiele zur Vernunft und Moral unter Gottesgläubigen
Mitglieder der One Mind Ministries, Baltimore, verweigerten einem 16 Monate alten Kind Nahrung und Wasser, da es nicht "Amen" nach/zur Mahlzeit sagte. Das Kind starb. Darauf beteten die Kirchenmitglieder an seinem Leichnam tagelang für seine Auferstehung.
"She wasn't delusional, because she was following a religion," sagte der Anwalt der Mutter.
Ministries"Death Opens Doors on Group", Washington Post, Sunday, March 29, 2009
Links
AberglaubeAberglaube – auch heute noch weit verbreitet
AberglaubeAgnostizismus, Argument für den starken religiösen
Allemann, Andreas (1999): "Glauben ohne Gründe? Alt-neue Ansätze zur rationalen Rechtfertigung religiöser Überzeugungen", Allemannonline verfügbar
AllmachtsparadoxonAllmachtsparadox
Alternative Glaubensvorstellungen

DemonThe Demon-Haunted World

EinhornUnsichtbares rosafarbenes Einhorn

SpaghettimonsterFliegendes Spaghettimonster (englisch Flying Spaghetti Monster, kurz: FSM)

EinhornRussells Teekanne (englisch Russell's teapot)

AtheistAmerican Atheists
atheismusAntimodernisteneid in der katholischen Kirche
atheismusAntisemitismus, gegen künstliche Befruchtung und Homosexualität
ApologeticsApologetics 315
ApologeticsApologetics.com/
atheismusArgument für den Atheismus von Joseph Ratzinger aka Papst Benedikt XVI.
atheismusAstrologie und Christentum
glaubeAtheism
atheismus Atheismus: aggressiv, kämpferisch, militant?
AtheistThe Atheist Experience TV Show VideoVideo shows!
AtheistThe 50 Most Brilliant Atheists of All Time
AudioThe Ultimate Apologetics MP3 Audio Page
bethinkingbethinking.org
scienceBeyond Belief – Science, Religion, Reason and Survival
beliefBeyond Belief: Enlightenment 2.0 Salk Institute for Biological Studies, 2007 & Videos
BoghossianStreet Epistemology – An Interview with Peter Boghossian
SatanPascal Boyer wird verblüfft: Glaube an Hexen und andere Geister in Afrika, Cambridge und anderswo
glaubeRolf Cantzen: "Die Entstehung des Neuen Testaments"
DawkinsRichard Dawkins - Stiftung für Vernunft und Wissenschaft
DennettDaniel C. Dennett's Home Page
DennettDaniel Dennett's Darwinian Mind: An Interview with a 'Dangerous' Man – The outspoken philosopher of science distills his rigorous conceptions of consciousness, and aims withering fire at the dialogue between science and religion, by Chris Floyd, Science & Spirit
faithFaith and rationality (Wikipedia)
iepFaith and Reason. The Internet Encyclopedia of Philosophy
faithFaith and Reason: infidels.org
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faithFaith and Reason: an one hour documentary about the interaction between science and religion, both historically and today
PlantingaAlvin Plantinga: "When Faith and Reason Clash: Evolution and the Bible". Christian Scholar's Review 21.1 (1991). S. 8-33. Auch als pdf Plantingaonline verfügbar
faithThe Faith & Reason Institute
faithAndrew Zak Williams: "Faith no more", New Statesman, 25, Juli 2011
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vernunftFetisch – Fetischismus – Reliquien – Reliquienverehrung
GottFlasch, Kurt: "Die Vernunft ist keine Jacke Religion und Gewaltbereitschaft: Papst Benedikt hat in Regensburg nicht nur missverständlich zitiert - sondern schlichtweg falsch", Berliner Zeitung, 22.9.2006
FlewAntony Flew: The Presumption of Atheism – God Freedom and Immorality: A Critical Analysis
GottFlores d’Arcais, Paolo: "Religion und Vernunft. Ratzingers Angriff auf die Demokratie", SZ 12.4.2007
GottFragen zur Religion
vernunftGalileo Galilei
GottGibt es Gott? eine Downloadplattform für Menschen, die die Frage "Gibt es einen Gott?" bewegt.
glaubeGlaubensargumente unterschiedlicher Art
glaubeGlaubensübersicht
gottGottesbeweise: Links und Literatur
glaubeGottesstandpunkt – God's eye point of view
glaubeThe Heathen's Guide
Held, Armin: GottGlaube und Naturwissenschaft, Schöpfung und Evolution
HorschSilvia Horsch: Glaube, Vernunft, Gewalt – Gedanken zur Debatte um die Papstrede
Huber, Bischof Dr. Wolfgang: "Glaube und Vernunft", 30.10. 2006:
GottFAZ.netGottReligionskritik
glaubeInstitut fuer Glaube und Wissenschaft
Dennett“Is religion a threat to rationality and science?” Prof Daniel Dennett and Lord Winston present their arguments ahead of tonight's public debate
glaubeIst der christliche Glaube noch haltbar?
Johnson, Thomas K. (2009): "Ist der Glaube an Gott rational? Niederländisch-reformierte Philosophie in Nord-Amerika – Einblicke in drei Schulrichtungen". MBS Texte = Martin Buber Texte 120, S. 1-20.
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kircheDie Katholische Kirche und die Wissenschaften
faithKorcz, Keith Allen: "Faith and Reason"
vernunftLiteratur zu religiöser Glaube und Vernunft
faithLocke on Reason and Faith
faithSusanne Mack: "Über Glauben, Wissen und Wissenschaft", dradio 7.3.2009
MessiasMessias = der Gesalbte
islam"Offener Brief an Seine Heiligkeit, Papst Benedikt XVI" (pdf) von 38 Islam-Geistlichen
GottPaul, Jobst: "Auf dem Weg zur ‚robusten’ Ökumene. Vernunft und Glaube in Regensburg", DISS-Journal 15 2007
iguwPhilosophische Fragestellungen (Institut für Glaube und Wissenschaft)
religionPhilosophy of Religion
Plantinga, Alvin
Plantinga"When Faith and Reason Clash: Evolution and the Bible". Christian Scholar's Review 21.1 (1991). S. 8-33. Auch als pdf Plantingaonline verfügbar
vernunft"Two Dozen or so Theistic Arguments" (pdf)
vernunft"Theism, Atheism, and Rationality" (pdf)
glaubePosition der Katholischen Kirche zur Evolution
FlewAntony Flew: The Presumption of Atheism – God Freedom and Immorality: A Critical Analysis
RatioBlogRatioBlog – Kritische Betrachtungen über Naturwissenschaften, Alternativmedizin, Alltagsmythen, Parawissenschaften und Wissenschaft in den Medien
RationalitätRationally Speaking – A blog devoted to reasoned analyses of science, philosophy, politics and religion
Ratzinger, Joseph: "Glaube, Vernunft und Universität. Erinnerungen und Reflexionen", Regensburger Rede vom 12.September 2006: GottVatikanGottFAZ.netVernunftRadio Vatikan
reasonReasons To Believe: the mission is to show that science and faith are, and always will be, allies, not enemies.
vernunftReligion und Vernunft
vernunftReligion und Wissenschaft
vernunft Was ist Religion?
ReligionskritikReligionskritik religion
vernunft Reliquien – Reliquienverehrung – Fetisch – Fetischismus
RussellRussell, Bertrand: "Is There a God?"
RussellGlaube, Wahrheit, Dogmatismus bei Thomas von Aquin und die Kritik durch Bertrand Russell
SaganSagan, Carl: "The Dragon In My Garage"
vernunftSankey, Howard (2003): Scientific Realism and the God's Eye Point of View
RussellDie Schattenseiten Jesus
SchnädelbachHerbert Schnädelbach: Religion in der modernen Kultur, Information Philosophie 2/2010
vernunftSchönherr-Mann, Hans-Martin: "Der rechte Gebrauch der Vernunft"
religionScience and Religion web sites (kommentierte Linkliste)
scienceScience Network
glaubeSecular Web
spaemannProf. Dr. Robert Spaemann: "Der Gottesbeweis. Warum wir, wenn es Gott nicht gibt, überhaupt nichts denken können" Die Welt 26.3.2005 – pdf
SpaemannProf. Dr. Robert Spaemann: “Rationalität und Gottesglaube”
vernunftStreminger, Gerhard: "Christlicher Glaube und kritische Vernunft"
iepSwindal, James (2008): "Faith and Reason". The Internet Encyclopedia of Philosophy
TappTapp, Christian (2011): Vernunft und Glaube, Spektrum.de
vernunftPlantinga, Alvin: "Theism, Atheism, and Rationality" (pdf)
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AquinGlaube, Wahrheit, Dogmatismus bei Thomas von Aquin und die Kritik durch Bertrand Russell
glaubeAuszugsweise Übersicht zum religiösen Glauben
GottUngetaufte Kinder dürfen ins Paradies, msn Nachrichten, 23.4.2007 – GottPapst erklärt "Vorhölle" für überholt, ard – GottVatikan schafft die Vorhölle ab, Focus Online, 21.4.2007
GottWarum Menschen glauben (Bild der Wissenschaften 2010)
vernunft Was ist Religion?
ScienceWhere Science and Faith Converge
GottWhy Won't God Heal Amputees?
Is God real, or is he imaginary? It is one of the most important questions you can ask yourself.
vernunftWider religiösen Fanatismus, Radikalismus und Fundamentalismus
faithAndrew Zak Williams: "Faith no more", New Statesman, 25, Juli 2011
vernunftReligion und Wissenschaft
WorthausWorthaus: Mediathek: zahlreiche Vorträge im Audio-Format
glaubeZitate von Theologen und Kirchenlehrern

Rezensionen
dahlDahl, Edgar, Hg.: Die Lehre des Unheils. Fundamentalkritik am Christentum
vernunftDawkins, Richard: The God Delusion
glaubeDennett, Daniel: Darwin's Dangerous Idea. Evolution and the Meaning of Life
glaubeFogelin, Robert J.: Walking the Tightrope of Reason: The Precarious Life of a Rational Animal
harrisHarris, Sam: The End of Faith. Religion, Terror, and the Future of Reason
HitchensHitchens, Christopher: God Is Not Great: The Case Against Religion
hoerster Hoerster, Norbert: Die Frage nach Gott
JohnsonJohnson, David: Hume, Holism, and Miracles
Kissler, Alexander: vernunft Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam
vernunft Lütz, Manfred: Gott: Eine kleine Geschichte des Größten
vernunftMartini, Carlo Maria, Umberto Eco: Woran glaubt, wer nicht glaubt?
onfrayOnfray, Michel: Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muss
glaube Ratzinger, Joseph, Paolo Flores d'Arcais: Gibt es Gott? Wahrheit, Glaube, Atheismus
RussellScobel, Gert: Der Ausweg aus dem Fliegenglas: Wie wir Glauben und Vernunft in Einklang bringen können
vernunftSeidl, Horst, Hg.: Thomas von Aquin. Die Gottesbeweise in der "Summe gegen die Heiden" und der "Summe der Theologie"
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