| Antisemitismus, gegen künstliche
Befruchtung und Homosexualität Nur drei der widersprüchlichen Positionen der katholischen Kirche |
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| Antisemitismus Antijudaismus |
| Das Christentum spaltete sich vom
Judentum ab. Der Religionsgründer (wenn er überhaupt eine Religion
stiften wollte, wer weiß?) und alle Apostel und alle frühen Christen
waren Juden. Das verhinderte nicht, dass es von Anbeginn zu heftigen
Auseinandersetzungen zwischen Juden und Christen kam. Der zeitweise massive
Antisemitismus in der katholischen Kirche, der gerne kirchlicherseits als
religiös begründeter Antijudaismus benannt wird, ist eine historische
Konstante der Kirchengeschichte. Martin Luther (war lange Zeit katholisch) war
antisemitisch. Die Lexikaeinträge aus dem frühen 20. Jahrhundert («Staatslexikon»,1926, «Lexikon für Theologie und Kirche», 1930, «Der Grosse Herder», 1931) sagen im Kern:
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| Beispiel: Benedikts (aka Ratzinger) Umgang mit der Karfreitagsbitte für die Juden |
| Johannes
Brosseder, katholischer Theologieprofessor mit Schwerpunkt
Ökumene, schildert im Smmelband Rolle rückwärts mit
Benedikt die Entwicklung der vergangenen 50 Jahre. 1965 Mit der Konzilserklärung "Nostra aetate" ("In unserer Zeit") wird die christliche Schuld gegenüber den Juden zugestanden (!), Antijudaismus und Antisemitismus werden verurteilt. Folge: ein "gänzlich neues Karfreitagsgebet für die Juden in der Gottesdienstreform von 1970". Bis 1960 betete man für die "treulosen Juden" und betonte bis 1965 deren "Verblendung". Nun betet man: "Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat..." Mitte 2007 lässt Joseph Ratzinger aka Benedikt XVI. die tridentinische Messe als außerordentlichen Ritus in der Fassung von 1962 wieder zu. Er ersetzt die alte judenfeindliche Fürbittedurch den neuen Text: "Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott unser Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus als den Retter aller Menschen erkennen...". Johannes Brosseder nennt dies einen Rückfall in antijüdisches Denken vor dem Zweiten Vatikanum. Es wird indirekt behauptet: Die Juden sind im Finsteren und ihnen fehlt die Erkenntnis der Wahrheit. |
| Johannes
Schmitt: |
| Künstliche Befruchtung |
| Die Künstliche Befruchtung ist für Katholiken "äußerst verwerflich" (Katechismus der Katholischen Kirche 2376). Sie ist für die katholische Kirche moralisch unannehmbar, man lese: Katechismus der Katholischen Kirche 2376 2378. |
| Homosexualität |
| Links |
| Literatur |
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| Olaf Blaschke: Katholizismus und
Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich. Vandenhoeck & Ruprecht 1999.
Broschiert, 443 Seiten
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| Stefan Grotefeld, Matthias
Neugebauer, Jean-Daniel Strub, Hg.: Quellentexte theologischer Ethik: Von
der Alten Kirche bis zur Gegenwart. Kohlhammer, 2006. Broschiert, 493
Seiten
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| Katechismus der Katholischen
Kirche: Neuübersetzung Aufgrund der Editio Typica Latina. St. Benno
2007. Broschiert, 824 Seiten
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