| Allmachtsparadox |
Das Allmachtsparadox
entsteht durch verschiedene Überlegungen:
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| Beantwortet man die erste Frage
mit ja, so kann der Allmächtige einen Stein schaffen, den er
selbst nicht aufheben kann. Es gibt also etwas, was der Allmächtige nicht
kann: diesen Stein aufheben. Die Allmacht erweist sich als inkohärent.
Beantwortet man die erste Frage mit nein, so kann der Allmächtige etwas nicht. Die Allmacht erweist sich als inkohärent. Dem (scheinbaren) Nachweis, dass Allmacht ein inkohärenter Begriff ist, kann mit diesen Lösungen begegnet werden:
Kann das allmächtige Wesen auf Grundlage der euklidischen Geometrie ein Dreieck mit mehr oder weniger als 180 Grad Innenwinkelsumme schaffen? Kann das allmächtige Wesen sich selbst aufheben, so dass es das Wesen nicht mehr gibt? |
| Links |
| Literatur |
| Beckwith, Francis J. (1991): "Philosophy and Belief in God: The Resurgence of Theism in Philosophical Circles". The Master's Seminary Journal 2:1, S. 61-78. |
| Brink, Gijsbert van den (1992): "Allmacht und Omnipotenz. Einige Bemerkungen über ihr gegenseitiges Verhältnis im Rahmen der christlichen Gotteslehre". Kerugma & Dogma 38:4, S. 260-279. |
| Cowan, J. L. (1965): "The Paradox of Omnipotence". Analysis 25:3, S.102-108. |
| Flint, Thomas P.,
Freddoso, Alfred J. (1983): "Maximal Power". In: Alfred J. Freddoso, Hg.:
The Existence and Nature of God. Notre Dame, IN: University of Notre
Dame, S. 81-113. |
| Gellman, Jerome I. (1989): "The Limits of Maximal Power". Philosophical Studies 55, S. 329-336. |
| Groarke, Louis (2001): "Reconsidering Absolute Omnipotence". The Heythrop Journal 42, S. 13-25. |
| Rosenkrantz, Gary, Joshua Hoffman (1980): "What an Omnipotent Agent Can Do". International Journal for Philosophy of Religion 11:1, S. 1-19. |
| Rosenkrantz, Gary, Joshua Hoffman (1980): "The Omnipotence Paradox, Modality, And Time". Southern Journal of Philosophy 18:4, S. 473-479. |