| Zitate
von Mathematikern und Philosophen Siehe auch |
| Carl Friedrich
Gauß 30.4. 1777 Braunschweig 23.2. 1855 Göttingen, Mathematiker und Astronom |
| "Wir Deutschen feiern gern, vielleicht mehr als
irgend ein anderes Volk, gewisse Tage, die eine Zeitmaß-Beziehung haben
auf uns teure Personen oder Begebenheiten, wie Geburtstage, Jubiläen und
dergleichen. Der Meßkünstler, in dessen Augen Verschwommenheit und
Willkürlichkeit im Gegensatz zu Schärfe und Festigkeit immer etwas
abstoßendes haben, findet einen kleinen Übelstand darin, daß
der Grund, warum eben dieser Tag und nicht ein anderer zur Begehung der Feier
bestimmt wird, mehr oder weniger von Willkürlichkeiten abhängt von
der Einrichtung unseres Kalenders, der Verteilung der Schaltjahre, von dem
Bestehen des Dezimalsystems." C. F. Gauß an Alexander von Humboldt, 7. 12. 1853. |
| David Hilbert 23.1. 1862 Königsberg 14.2. 1943 Göttingen; Mathematiker |
| "Wer glaubt, Unterschiede ziehen zu können nach
Leuten oder Rassen, der hat das Wesen unserer Wissenschaft vollkommen
missvertsanden, und die Gründe für ein solches Verhalten sind
verabscheuungswürdig. Die Mathematik kennt keine Rassen ..."
Zitiert nach Marcus du Sautoy: Die Musik der Primzahlen. Auf
den Spuren des größten Rätsels der Mathematik, S. 228.
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| "Die unendliche Teilbarkeit
eines Kontinuums ist nur eine in Gedanken vorhandene Operation, nur eine Idee,
die durch unsere Beobachtung der Natur und die Erfahrungen der Physik und
Chemie widerlegt wird." S. 82 "Unbegrenztheit und Endlichkeit aber schließen einander nicht aus." S. 83 "... die mathematische Analysis gewissermaßen eine einzige Symphonie des Unendlichen ..."S. 84 Aus: "Über das Unendliche". In: Hilbertiana. Fünf Aufsätze. Darmstadt 1964. S. 79-108. |
| Manche Menschen haben
einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren
Standpunkt. |
| Leopold
Kronecker 7.12. 1823 Liegnitz (heute Legnica) 29.12. 1891 Berlin, Mathematiker |
| Gott hat die
natürlichen Zahlen geschaffen der Rest ist
Menschenwerk. |
| David Papineau Professor of Philosophy of Science, King's College, London |
| The important question is
which philosophical positions are right, not what to call
them. Philosophical Naturalism. S.1 |
| Wilfrid Sellars 20.5. 1912 Ann Arbor, MI 2.7.1989 Pittsburgh, PA, US-amerikanischer Philosoph |
| "Familiarity with the trend of
scientific thought is essential to the appraisal of the framework
categories of the common sense picture of the world." Science, Perception and Reality. S. 172 "In the dimension of describing and explaining the world, science is the measure of all things, of what is that it is, and of what is not that it is not." Science, Perception and Reality. S. 173 |
| Philosophy is surely the paradigm of that which always becomes
but never is. Naturalism and Ontology, 1996. viii |