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Zitate von Walter Pause
Zitate von Walter Pause
23.Juli 1907 Heidelberg – 6.Januar 1988 Irschenhausen; Bergsteiger, Schriftsteller
pause Walter Pause, Bibliografiepause Ausgewählte Literatur von Michael Pause
Im Zusammenhang mit der Eng im Karwendel schrieb Pause von einem schlauen Wirt und zehn dummen Politikern. Leider finde ich die Textstelle nicht mehr. Für Hinweise bin ich dankbar.
“Ein Tropf war, wer für Wind, Wolken und Regenstrom den Namen »Schlechtwetter« erfand! Ein Stubenofen muß da Pate gestanden haben ...”, S. 43
“... der stille Weg durch die Leutasch nach Ehrwald hinüber ersetzte mir das Abitur, das Wimbachtal lehrte mich die Dramaturgie der Landschaft, das Zillergründl die Wissenschaft der Einsamkeit; im oberen Lechtal, nach Stanzach heraus, verlobte ich mich den Bergwassern, im Hintersteiner Tal den Blumen, bei Einödsbach geriet ich unter die Philosophen, im Tal von Auronzo unter Gottes frömmste Diener”, S. 96
“Welch eine Welt – großes Umweltgeschwätz aller Politiker, und keine Taten”, S. 102
“Jedenfalls empfehle ich hier und heute das schönste aller modernen Hobbys: das regelmäßige Zufußgehen, das Wandern das Bergsteigen”, S. 122
“Das Bergsteigen unserer Zeit darf nicht an ihren Auswüchsen gemessen werden”, S. 124
Lebenslänglich alpin. Kalenderblätter eines Bergsteigers. Stuttgart 1974
“Walter Pause hat mehr Menschen zum Laufen gebracht als wir Münchner Ärzte alle zusammen.”
Rudolf Zenker, Münchner Herzspezialist, in: "Walter Pause gestorben", SZ, 8. Januar 1988
Von der Rast des Bergsteigers
“Je größer die Anstrengung, desto seliger die Rast”, S. 19
“Der Rastende ist weder Faulenzer noch Nichtstuer, wenngleich er in beiden Berufen Meister scheint”, S. 19
“Ein Rastender rostet übrigens auch nicht, wie es im verkehrtesten aller Sprichwörter heißt”, S. 19
“Es gibt in den Alpen und inden Mittelgebirgen etwa 999 klassischer Rastplätze”, S. 10
Segen der Berge. Stuttgart: Stähle & Friedel, 1959
Unerkannte Fürsten, aus: Über den Wettersteingrat
“Dann stolperten wir Schluchten, Kare und Rinnen hinab, belagerten denersten Talbach und zogen unter den tausenden Fremden Mittenwalds als unerkannte Fürsten ein, nur einem unermeßlichen Durste untertan.” S. 38
Segen der Berge. Stuttgart: Stähle & Friedel, 1959
 

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