Zitate aus der
Bibel
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| Wenn man mit nüchternem Blick und ohne
jede Wundergläubigkeit an die Schriften der christlichen Bibel herangeht,
muss man feststellen: Diese Texte sind von Menschenhand entstanden.
Natürlich kann man, wie es einige konservative Christen bis heute tun,
trotzdem eine wie auch immer geartete Eingebung der biblischen Schriften durch
Gott annehmen. Reinhard Mawick:
"Religion-für-Einsteiger". Chrismon 5. 2008, S. 23 Die Bibel ist ein zutiefst gewalttätiges Buch, Franz Buggle, Psychologieprofessor Eugen Drewermann ( |
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| Pshaw! she exclaimed. Don't blandish me with
Scripture, The Confessions of Nat Turner, S. 325;
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| Weh euch, ihr
Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und
Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn
er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt
so schlimm ist wie ihr selbst. Mt 23,12 |
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| "... hat er
durch Leiden den Gehorsam gelernt", Hebr 5,8. Das formuliert der Volksmund (z.B. Ludwig Thoma: Filserbriefe) so: "Da wird er dann schon katholisch werden!" oder so: "De mach ma scho no katholisch." Siehe auch |
| Gott gebot: "vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen, denn sobald du davon isst, wirst du sterben", Gen 2,17 | Gott "will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen", 1 Tim 2.4 |
| Die Erkenntnis von Gut und Böse wird mit der
Todesstrafe belegt; die Übertretung des Gebots wurde dann auch
fürchterlich bestraft: Gen 3,14-19. Paulus behauptet genau das
Gegenteil. |
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| Heilige Krieger, jauchzende
Helden Ich selbst habe meine heiligen Krieger aufgeboten, ich habe sie alle zusammengerufen, meine hochgemuten, jauchzenden Helden, damit sie meinen Zorn vollstrecken. Jes 13,3 |
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| Tochter
Babel, du Zerstörerin! Wohl dem, der dir heimzahlt, was du uns getan hast! Wohl dem, der deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert! Ps 137,8-9 Siegfried Risse (2006): "»Wohl dem, der Deine Kleinen Kinder Packt und sie am Felsen Zerschmettert«: Zur Auslegungsgeschichte von Ps 137,9". Biblical Interpretation 14.4. S. 364-384 |
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| "Denn wer hat, dem
wird gegeben und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird
auch noch weggenommen, was er hat", Mt 13,12, Mk 4,25, Lk 8,18 Motto zur Herdprämie für zuhause Erziehende: |
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| Nicht nur der Gott des
AltenTestaments ist ein Gott des Zorns, der Rache und Gewalt. Auch im
Römerbrief ruft Paulus für die Gottlosen, Ungerechten und
Homosexuellen Gottes Zorn herbei. Die Hasstirade gipfelt in: "Wer so handelt verdient den Tod" Römer
1,32. |
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| »Mulier tacet in ecclesia« wird manchmal fälschlich Martin Luther zugeschrieben, stammt aber von Paulus: 1. Kor. 14,34 |
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| Eine Studie der
University of Michigan und der Vrijen Universiteit Amsterdam ergab: die
Lektüre der Bibel macht aggressiv. Die zahlreichen Vergewwaltigungen,
Racheaufrufe, Kindestötungen, Gemetzel und anderer Horro in der Bibel
läuft am Bibelleser nicht spurlos vorbei. Die Forscher stellten bei den
Probanden eine höhere Gewaltbereitschaft fest. SZ,
29.3.2007, S. 15 |
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Als sie gesättigt waren, sprach
er zu seinen Jüngern: "Sammelt die übrig gebliebenen Stücklein,
damit sie nicht verderben". Joh 6,12
Heute wird der Spruch (oft lateinisch) Sammlungen jeglicher Art voran gestellt. |
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| Gebot des politischen Duckmäusertums 1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. 2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen. Römer 13,1-2 Andere Übersetzung des 2. Satzes: 2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu. |
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| Verdammnis für alle nicht Getauften: Markus 16,
16-17 "Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden." |
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| Befehl zum
Genozid Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden. Hosea 14,1 |
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| Befehl zum Genozid 7 Und sie führten das Heer wider die Midianiter, wie der Herr dem Mose geboten hatte, und erwürgten alles, was männlich war. [...] 9 Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie, 10 und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte ihrer Wohnung und alle Zeltdörfer. [...] 15 Warum habt ihr die Weiber leben lassen? [...] 17 So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; 18 aber alle Mädchen, die unberührt sind, die laßt für euch leben. 4. Mos 31,7-18 |
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| Todesstrafe für den ungehorsamen Sohn 18 Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der auf die Stimme seines Vaters und auf die Stimme seiner Mutter nicht hört, und sie züchtigen ihn, er aber hört [weiterhin] nicht auf sie, 19 dann sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und ihn hinausführen zu den Ältesten seiner Stadt und zum Tor seines Ortes. 20 Und sie sollen zu den Ältesten seiner Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist störrisch und widerspenstig, er hört nicht auf unsere Stimme, er ist ein Schlemmer und Säufer! 21 Dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, daß er stirbt; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten. 1. Mos 21,18-21 |
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| Siehe, ihr seid
nichts, und euer Tun ist auch nichts, und euch erwählen ist ein Greuel.
Seht, ihr seid nichts, euer Tun ist ein Nichts; einen Greuel wählt, wer immer euch wählt. Siehe, ihr seid aus nichts, und euer Tun ist auch aus nichts, und euch wählen ist ein Greuel. Textvarianten zu Jes 41,24, zu politischen Wahlen passend. |
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| Ein Feigenblatt gebrauchen, Feigenblattfunktion, ... ist ein
Feigenblatt "Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren; und flochten Feigenblätter zusammen, und machten sich Schürze. 1 Mos 3,7 |
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| "Denn sie nähren sich von
gottlosem Brot, und trinken vom Wein des Frevels." Sprüche 4.17; vergleiche Heinrich Heine: "... sie tranken heimlich Wein Und predigten öffentlich Wasser". siehe dazu: |
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| "Und es
gibt nichts Neues unter der Sonne" oder "Und geschieht nichts Neues unter der Sonne"
Prediger 1,9 |
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| Jesus: "Auch Vater
nennt keinen von euch auf Erden; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel
ist." Mt 23,9. In der Katholischen Kirche wird
jesuswidrig der Papst "Heiliger Vater" genannt. |
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| "Jegliches
Fleisch liebt seine eigene Art; so soll auch ein Mann sich gesellen zu
seinesgleichen" Jes.Sir. 13,20 Vergleiche |
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| Das
Anti-Toleranzgebot im Neuen Testament "Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich" Mt. 12,30; Lk 11,23 "He who is not with me is against me" Vergleiche dazu |
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| Aufruf
gegen den Staat Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen Apg 5,29 |
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| "Da werden sie
ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es
wird keine Volk wider das andere ein Schwert aufheben, und werden hinfort nicht
mehr kriegen lernen." Jesajas 2.4 |
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| Gott bereut seine mißratene Menschen; er will sie mitsamt
Tieren tilgen "Da aber der Herr sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden, und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es ihn, daß er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe." 1 Moses 6, 5-7 |
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| Gott als
Kindermörder und Viehschänder "So sagt der Herr: Ich will zu Mitternacht ausgehen in Ägyptenland; und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, von dem ersten Sohn Pharaohs an, der auf seinem Stuhl sitzt, bis an den ersten Sohn der Magd, die hinter der Mühle ist, und alle Erstgeburt unter dem Vieh; und wird ein großes Geschrei sein in ganz Ägyptenland, desgleichen nie gewesen ist, noch werden wird; ..." 2 Moses 11, 4-6 Vollzug des angekündigten Mordens unter 2 Moses 12, 29-30 |
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| Gott als Befürworter der Todesstrafe "Wer Vater oder Mutter schlägt, der soll des Todes sterben. Wer einen Menschen stiehlt, es sei, daß er ihn verkauft oder daß man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben. Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben." 2 Moses 21,15-17 |
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| Aufforderung zur Lynchjustiz "Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder das Weib in deinen Armen oder dein Freund, der dir ist wie dein Herz, heimlich überreden würde und sagen: Laß uns gehen, und anderen Göttern dienen! ... so willige nicht darein, und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge seiner nicht schonen, und sollst dich seiner nicht erbarmen, noch ihn verbergen, sondern sollst ihn erwürgen. Deine Hand soll die erste über ihm sein, daß man ihn töte, und darnach die Hand des ganzen Volks. Man soll ihn zu Tode steinigen ..." 5 Moses 13, 7-11 |
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| Die Morde des heiligen Davids aus niedrigen
Beweggründen "Saul hat tausend geschlagen [=getötet], aber David zehntausend." 1 Samuel 18,7 "... da machte sich David auf, und zog hin mit seinen Männern, und schlug unter den Philistern zweihundert Mann. Und David brachte ihre Vorhäute [!] dem König in voller Zahl, daß er des Königs Eidam würde." 1 Samuel 18,27 |
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| Haß
auf die Feinde "Ich will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen, und nicht umkehren, bis ich sie umgebracht habe. Ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen. ... Ich will sie zerstoßen wie Staub vor dem Winde; ich will sie wegräumen wie den Kot auf der Gasse." Psalm 18, 38-43 Hervorhebung H.H. |
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| Jesus: "Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Vaterstadt und
in seiner Heimat." Matt. 13, 57-58 |
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| "So kann auch keiner von euch mein Jünger sein, der
nicht allem entsagt, was er besitzt." Jesus zu den Volksscharen; Lk 14,33 |
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| Drohung an Aussteiger: "Wer nicht
in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt
sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen." Joh
15,6 |
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| Pilatus entgegnete ihm: "Was ist Wahrheit?" Johannes 18,38 "What is truth?" Pilate asked. Johannnes 18,38 |
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| "Lasset eure Weiber schweigen in
der Gemeinde", 1 Kor. 14,34 In die Einzahl umgesetzt wird dies zum geflügelten lateinischen Spruch: "Mulier taceat in ecclesia", Die Frau hat in der Kirche zu schweigen. |
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| "Sie sind
wie die unvernünftigen Tiere, die von Natur nur dazu da sind, gefangen und
getötet zu werden." Petrus über die
Nicht-Christen; 2 Petr 2,12 |
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| "Der Herr kennt die Seinen" 2 Tim
2,19 |
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Lügner Paradox |
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| Seid untertan der Obrigkeit! Römer 13,1-7 | |
Dies ist eine
Zusammenfassung. Das 13. Kapitel des Römerbriefs beginnt so:
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| Links | |
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| Literatur |
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| Isaac Asimov:
Asimov's Guide to the Bible: A Historical Look at the Old and New
Testaments. Gramercy 1988. Gebunden, 1296 Seiten |
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| Johannes Maria Lehner: Das Kreuz
mit der Bibel. Books on Demand 2008. Broschiert, 280 Seiten
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