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Ovid
Ovid Publius Ovidius Naso
43 vor Chr. – 18 n.Chr.
"excitat auditor studium"
Der Zuhörer beflügelt den Eifer (des Redners oder Lehrers)
Epitulae ex Ponto 4.2.35
"Gutta cavat lapidem, consumitur anulus usu"
Der Tropfen höhlt den Stein, ein Ring wird durch den Gebrauch abgenutzt; Epitulae ex Ponto 4.10.5
Der Gedanke: "Der Tropfen höhlt den Stein" stammt von Choirilos von Samos (+ 401 v.Chr.) und wird meist lateinisch zitiert mit: "Gutta cavat lapidem non vi, sed saepe cadendo", "Der Tropfen höhlt den Stein nicht durch Kraft, sondern durch häufiges Niederfallen". Diese Verse bringt Giordano Bruno im Lustspiel »Il candelajo« ("Der Lichtzieher") von 1582, III, 6, wie folgt:
"Gutta cavat lapidem non bis, sed saepe cadendo:
Sic homo fit sapiens, bis non sed saepe legendo."

"Der Tropfen höhlt den Stein, nicht durch zweimaligen, sondern durch öfteren Fall: so wird der Mensch weise, nicht durch zweimaliges, sondern durch öfteres Lesen."
"Donec eris sospes, multos numerabis amicos;
Tempora si fuerint nubila, solus eris."

Solange du glücklich bist, wirst du viele Freunde haben; in düsteren Zeiten wirst du allein sein.
Tristia 1,9,5 f. Siehe Texte der Popmusik
"Horrea formicae tendunt ad inania numquam."
In leere Speicher begeben sich Ameisen nie.
Tristia 1,9,9
Mit diesem Ausspruch meinte Ovid ähnliches wie oben mit "Donec ..."

"Bene qui latuit, bene vixit"
Tristia 3,4,25
Wird meist zitiert als "Bene vixit, bene qui latuit": Glücklich lebte, wer sich gut verborgen hielt.
Lebensdevise von René Descartes

Ovid
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 2.1.2012