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Platon
Platon
427 Athen – 347 v.Chr. Athen – platon Platon / Sokrates zum Anfang der Philosophie
“Und wenn ich wiederum sage, daß ja eben dies das größte Gut für den Menschen ist, täglich über die Tugend sich zu unterhalten und über die andern Gegenstände, über welche ihr mich reden und mich selbst und andere prüfen hört, ein Leben ohne Selbstforschung aber gar nicht verdient, gelebt zu werden, das werdet ihr mir noch weniger glauben, wenn ich es sage. Aber gewiß verhält sich dies so, wie ich es vortrage, ihr Männer, nur euch davon zu überzeugen ist nicht leicht.”
Apologie / Die Verteidigung des Sokrates, 38

"Der Augenblick. Denn dem Augenblick scheint eine derartige Bedeutung zuzukommen, daß nämlich aus ihm eine Veränderung nach beiden Seiten hin stattfindet. Denn aus der Ruhe kann, solange diese noch andauert, keine Veränderung stattfindet, und ebensowenig aus der Bewegung, solange sie noch im Gange ist; vielmehr hat zwischen Bewegung und Ruhe der Augenblick seinen Sitz, dies unbegreifliche Etwas, das keiner Zeit angehört, und er ist es denn, in den und aus dem einerseits das Sichbewegende sich zur Ruhe, andrerseits das Ruhende sich zur Bewegung verändert." Parmenides, 156.
Agathon: "Hier, Sokrates, neben mir nimm deinen Platz ein, damit auch mir der Weisheitsfunken zugute komme, der dir dort am Hauseingang aufblitzte." Gastmahl / Symposion Stephanus 175
Diotima: "Denn eben darin liegt ja das Bedenkliche des Unverstandes, daß man, ohne schön, gut und verständig zu sein, sich gleichwohl einbildet, man sei allen Anforderungen gewachsen."
Gastmahl / Symposion Stephanus 204
Vergleiche: "Du tuast di leicht, wo's di von Haus aus schwar tuast!"
Alkibiades: "Wie nun ihr Genossen? Es scheint, ihr seid noch nüchtern; das darf euch nicht gestattet sein; nein! trinken müßt ihr" Gastmahl / Symposion Stephanus 213
Sokrates: "Glaube mir, des Geistes Auge fängt erst dann an scharf zu sehen, wenn das des Leibes seine Schärfe zu verlieren beginnt." Gastmahl / Symposion Stephanus 219
Kritias: "Wer nämlich, mein Timaios, zu Menschen über die Götter spricht, der wird leichter einen befriedigenden Eindruck machen als wer zu uns Menschen über Sterbliche redet. Denn wenn es den Hörern an jeder Erfahrung und Kenntnis des betreffenden Gegenstandes gebricht, so hat der, welcher darüber reden will, sehr leichtes Spiel." Kritias 107
Kurz: über die Götter kann man jeden Schmarrn erzählen.
"...ebenso tauchte die Insel Atlantis in die Tiefe des Meeres hinab und verschwand."
Timaios 25, übersetzt von Otto Apelt
Platons Axiom der Kausalität
"Alles Werdende aber hat notwendig irgendeine Ursache zur Voraussetzung,
denn ohne Ursache kann unmöglich etwas entstehen."
Timaios 28, übersetzt von Otto Apelt
"... der wahren Meinung ist, wie nicht zu leugnen, jedermann teilhaftig, der Vernunfteinsicht aber neben den Göttern nur ein geringer Teil der Menschen."
Timaios 51, übersetzt von Otto Apelt
Sokrates: "Denn besser ist es, weniges gut als vieles unzulänglich abzutun."
Theätet, 187, übersetzt von Otto Apelt
Sokrates: "Wer aber ohne weiteres bereit ist sich jedes Wissensfaches zu bemächtigen und mit Lust ans Lernen geht und nicht genug davon haben kann, den werden wir mit Recht weisheitsliebend (Philosoph) nennen."
Staat 475, übersetzt von Otto Apelt
 

Sokrates Platon
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