| Platon / Sokrates und andere zum Anfang der
Philosophie |
| Sokrates: "Denn gerade den Philosophen
kennzeichnet diese Gemütsverfassung, die Verwunderung. Denn diese, und
nichts anders, ist der Anfang der Philosophie, und derjenige scheint kein
schlechter Genealoge zu sein, welcher die Iris für die Tochter des Thaumas
erklärte." Theätet, 155 St. Übersetzung von Otto Apelt |
| Iris: Tochter
des Titanen Thaumas und der Elektra. Iris überbringt die Botschaft der
Götter. Die Iris wird mit der Philosophie verglichen als Vermittlerin
zwischen Himmel und Erde. Thaumas: alter Meeresgott oder Titan; thaumas bedeutet Wunder. |
| G. W. F. Hegel meint dagegen: "Es ist die Verwirrung, mit der die Philosophie überhaupt anfangen muß und die sie für sich hervorbringt; man muß an allem zweifeln, man muß alle Voraussetzungen aufgeben, um es als durch den Begriff Erzeugtes wieder zu erhalten." Geschichte der Philosophie II, 69 |
| "All are lunatics, but he who can analyze his delusion is called
a philosopher." Ambrose Bierce: Epigrams weitere |
| It is sometimes said that philosophy begins
with curiosity; but it would be as true to say that it starts in confusion
(where any particular enquiry ends up depends on the gifts of those involved).
John Haldane, Professor of Philosophy at the University of St Andrews: |
| "The point of philosophy is to start with something so simple as
not to seem worth stating, and to end with something so paradoxical that no one
will believe it." Bertrand Russell weitere |
| "Philosophy begins in wonder. And, at the end, when philosophic thought has done its best, the wonder remains." Alfred North Whitehead |
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