| Marcus Tullius Cicero 3.1.106 7.12.43 v.Chr. "Verum quoniam omnes Ciceronis libri, qui assidue lectitandi sunt quoniam et utiles et faciles quosque nunquam intermittendos iudicamus." Battista Guarino, De ordine docendi et studendi (1459), 28 (Alle Bücher Ciceros sollten unermüdlich gelesen werden, da sie sowohl nützlich als gefällig sind und wir sollten die Lektüre nie unterbrechen) |
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Steve Jones, Professor für
Genetik am University College in London, weist in seinem Werk: Wie der Wal
zur Flosse kam. Ein neuer Blick auf den Ursprung der Arten (
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| "homo sum, humani nil [nihil] a me alienum
puto" De officiis I, 9, 30; De legibus I, 12, 33; Seneca Epistulae morales 95, 53; Terenz: Heauton timorumenos, I, 77; geht angeblich auf Menandros zurück "Ich bin ein Mensch und nichts ist mir fremd, was Menschen betrifft", im Sinne von: ich habe Verständnis für die Schwächen anderer; dieser Spruch Ciceros wird heute oft falsch interpretiert und zitiert im Sinne von: nichts Menschliches ist mir fern, d.h. ich habe Fehler, wie alle Menschen. Zitiert in Charles Nodier: Die Krümelfee ( Vergleiche: Georg Ebers: Homo sum. Roman. Stuttgart, 1878, mit dem Terenz zugeschriebenen Motto |
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| "Gleich
und gleich gesellt sich gern" Sprichwort nach Cicero: Pares cum paribus facillime congregantur De senectute 7 oder Cato maio 3,7 (wird noch überprüft) Vergleiche |
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| "Silent enim leges inter arma nec se expectari iubent, cum
ei, qui expectare velit, ante inusta poena luenda sit quam iusta
rependa." Es schweigen die Gesetze während des Waffenlärms und lassen es auch nicht zu, da ja, wer so lange warten wollte, eher ungerechter Bestrafung zum Opfer fiele, als er gerechte erwirken kann. Oft verkürzt zu: "silent inter arma leges". Pro T. Annio Milone 11 Vergleiche |
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| "Ipse dixit" Er selbst hat es
gesagt De natura deorum 1,10 Die Anhänger des Pythagoras beriefen sich darauf, dass es ihr Meister selbst gesagt hätte. |
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| Lupus in
fabula Da ist der Wolf wie aus der Fabel = Wenn man den Teufel nennt, kommt er g'rennt. Ad Atticum 13,33 |
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| suum cuique (tribuere) jedem das Seine (zollen); In De Legibus 1,19 als Grundsatz der griechischen Gesetze genannt; vergleiche |
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| Hanc enim perfectam
philosophiam semper iudicavi, quae de maximis quaestionibus copiose posset
ornateque dicere Denn dies habe ich seit jeher für die vollkommene Philosophie gehalten, fähig zu sein, über die wichtigsten Fragen gedankenreich und schön zu reden. |
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| ...
mortuorum autem non modo vitae commodis, sed ne vita quidem ipsa quisquam
caret. ... von den Toten aber entbehrt niemand die Annehmlichkeiten des Lebens, nicht einmal das Leben selbst. Gespräche in Tusculum, I, 87 |
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| In quo quid potest esse
mali, cum mors nec ad vivos pertineat, nec ad mortuos? Alteri nulli sunt,
alteros non atinget. Was kann daran Schlechtes sein, da der Tod weder die Lebenden noch die Toten etwas angeht? Die letzteren existieren nicht, die ersteren wird er nicht berühren. Gespräche in Tusculum, I, 91 |
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| philosophia vero, omnium mater artium... Die Philosophie gar, die Mutter aller Künste... |
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| Habes somnum imaginem
mortis... Da hast du den Schlaf als Bild des Todes... Gespräche in Tusculum, I, 92 |
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| Sed
qui non modo quia necesse est mori, verum etiam quia nihil habet mors quod sit
horrendum, mortem non timet, magnum is sibi praesidium ad beatam vitam
comparavit. ...wer aber den Tod Nicht fürchtet, nicht nur, weil es eine Notwendigkeit ist zu sterben, sondern auch, weil der Tod nichts Erschreckendes an sich hat, erwirbt sich eine große Hilfe für ein glückliches Leben. Gespräche in Tusculum, II, 2 |
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| Nam efficit hoc
philosophia: medetur animis, inanes sollicitudines detrahit, cupiditatibus
liberat, pellit timores. ...denn das bewirkt die Philosophie: Sie heilt die Seelen, nimmt grundlosen Kummer, befreit von Begierden und vertreibt Ängste. Gespräche in Tusculum, II, 11 |
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| Itaque fama et multitudinis iudicio moventur, cum id
honestum putent, quod a plerisque laudetur. Te autem, si in oculis sis
multitudinis, tamen eius iudicio stare nolim nec, quod illa putet, idem putare
pulcherrimum. Tuo tibi iudicio est utendum. So lassen sie sich durch das Gerede und das Urteil der Masse treiben, da sie das für edel halten, was von den meisten gelobt wird. Ich möchte aber doch nicht, magst du auch im Blickpunkt der Menge stehen, daß du von ihrem Urteil abhängst und dasselbe für das Schönste halst wie sie. Du mußt dir dein eigenes Urteil bilden. Gespräche in Tusculum, II, 63 |
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| Quid verba audiam, cum
facta videam? Was soll ich auf Worte hören, wo ich Taten sehe? Gespräche in Tusculum, III, 48 |
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| Sanusne es, qui temere lamentare? Bist du gesund, daß du so sinnlos jammerst? Gespräche in Tusculum, IV, 73 |
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| "virtutem ad beate vivendum se ipsa esse
contentam" Die Tugend genügt sich im Bezug auf ein glückliches Leben selbst; das heisst, jeder Mensch hat es selbst in der Hand ein glückliches Leben zu führen, unabhängig von seinen jeweiligen Lebensumständen. Gespräche in Tusculum, V, 1 |
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| Itaque mihi placere non
solet consequentia reprehendere, cum prima concesseris. Deshalb gefällt es mir gewöhnlich nicht, Folgerungen zu tadeln, wenn man die Voraussetzungen gebilligt hat. Gespräche in Tusculum, V, 24 |
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| Non
igitur ex singulis vocibus philosophi spectandi sunt, sed ex perpetuitate atque
constantia. Philosophen dürfen also nicht nach einzelnen Aussagen beurteilt werden, sondern nach der Beständigkeit und Folgerichtigkeit ihrer Lehre. Gespräche in Tusculum, V, 31 |
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| Nec vero necesse est,
quemquam a me nominari; vobiscum ipsi recordamini. Und es ist wirklich nicht notwendig, jemanden beim Namen zu nennen; ihr erinnert euch ihrer selbst. Zweite Philippische Rede I,1 |
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| ...wie kann ein kultivierter Mensch daran Gefallen finden, wenn
entweder ein schwacher Mensch von einer gewaltigen Bestie zerrissen oder ein
herrliches Tier von einem Jagdspeer durchbohrt wird? Epistulae ad familiares VII 1,3 |
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| Causarum enim cognitio
cognitionem eventorum facit. Die Kenntnis der Ursachen bewirkt die Erkenntnis der Ergebnisse. Topica 67 |
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| Qui
sibi semitam non sapiunt, alteri monstrant viam. Die, die ihren eigenen Weg nicht kennen, zeigen anderen die Richtung. De divinatione 1,132 |
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