| Zitate von Päpsten und
Bischöfen |
| Albert von
Magdeburg 1170 1232 |
||
| Wer vom Bischof seiner
Diözese als Häretiker überführt worden ist, soll auf dessen
Bitte von der weltlichen Gerichtsbarkeit alsbald ergriffen und dem
Scheiterhaufen überliefert werden. |
||
| Abt Arnold von Citeaux, später Erzbischof von Narbonne | ||
| Als die Christen im Jahre 1244
Béziers belagerten und stürmten waren in der Stadt Katholiken und
Häretiker gemischt. Da frugen die Landsknechte Abt Arnold von Citeaux, den
späteren Erzbischof von Narbonne: "Herr, was sollen wir tun? Wir
können nicht zwischen Guten und Bösen unterscheiden". Der Abt
antwortete kaltschnäuzig: "Caedite eos; novit
enim Dominus qui sunt eius!" (Tötet sie, denn der Herr kennt
die Seinen!). Dabei bezog er sich auf das Neue Testament: "Der Herr kennt die
Seinen" (2 Tim 2,19) Der scheussliche Befehl zum Massaker wird auch Papst Innozenz III. und dem französischen König Philipp II. zugeschrieben ( |
||
| Bonifaz VIII = Benedetto
Gaetani; 1294 1303; Papst |
||
| "Nun also
erklären wir, sagen wir, setzen wir fest und verkündigen wir: Es ist
zum Heile für jegliches menschlichen Wesen durchaus
unerläßlich, dem römischen Papst unterworfen zu sein."
Unam Santam |
||
| Thascius Caecilius
Cyprianus 200/210 14.9. 258 Karthago; wurde 248 Bischof von Karthago; Kirchenvater |
||
| "Salus
extra ecclesiam non est." Briefe 73, 21,2.
Vergleiche das Anti-Toleranzgebot und |
||
| Michael von Faulhaber 5.3. 1869 Heidenfeld 12.6. 1952 München; 1917 Erzbischof von München / Freising, ab 1921 Kardinal |
||
| "Der Krieg steht in dem schlimmen Ruf, er sei eine Hochzeit des Hasses. Er ist auch eine Hochzeit der Liebe, jener reinen Liebe, die stärker ist als der Tod." Predigt in Speyer, 9.8.1914, Pfister, Peter, Susanne Kornacker, Volker Laube, Hg.: Kardinal Michael von Faulhaber 1869-1952. München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns ..., 2002. S. 146. | ||
| "Kein vernünftiger Mensch beurteilt den Baum nach dem Fallobst und den Geist der deutschen Armee nach den Fahnenflüchtlingen." Zu den die Ehelosigkeit aufkündigenden Priestern, Rede auf dem Katholikentag, Mainz 1911. Zitiert nach Gerhard Hetzer: "Archivische Überlieferung zu Kardinal Faulhaber Hinweise auf Quellen in staatlichen Archiven", in: Pfister, Peter, Susanne Kornacker, Volker Laube, Hg.: Kardinal Michael von Faulhaber 1869-1952. München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns ..., 2002. S. 62. | ||
|
Nach dem Abschluß des Konkordats Bayern
Vatikan in der Nazi-Zeit (auf das sich heute noch die bayerische
Regierung z.B. Zehetmair, Stoiber, beruft) meinte Michael Faulhaber, katholischer Bischof, zu
München: |
||
| "Der Staat
hat das Recht, gegen Auswüchse des Judentums in seinem Bereich
vorzugehen." Michael Faulhaber, katholischer Bischof, München, 20.Oktober 1936 |
||
| Quelle für obige Faulhaber-Zitate: Rudolf Reiser. "Ein Schutzpatron Hitlers", Süddeutsche Zeitung, 4.3.2000, Seite V3/42 | ||
| Johannes Friedrich Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Chrismon Herausgeber |
||
| "Es ist für
uns Christen in Deutschland völlig klar, auch für diejenigen unter
uns, deren Vorfahren in Ostpreußen, Schlesien oder in einem anderen
Gebiet gelebt haben, das heute Teil Tschechiens ist: Das Rad der Geschichte
kann und darf nicht zurückgedreht werden. Die heutigen Grenzverläufe
sind eine Folge des zweiten Weltkrieges, den Deutschland zu verantworten hat,
und müssen so akzeptiert werden. Versöhnung kann nur wachsen, wenn
wir von dieser gegebenen Situation ausgehen." Chrismon 5/2005, S. 10 |
||
| Wolfgang Huber * 12. August 1942 Straßburg; Bischof der Evangelischen Kirche, Ratsvorsitzender der EKD |
||
| Ich
schäme mich des Evangeliums nicht, SZ 2.2.2006, S. 3
Hier lehnte sich Huber an Paulus an: "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht", Röm 1,16. Entweder er kennt das Evangelium (die Bibel) nicht (hier zum |
||
| Johannes Paul II., Papst und
Oberhaupt des Vatikans |
||
| Neujahrsempfang, 13.1.2003, im Hinblick auf den drohenden 2. Irakkrieg: "Krieg ist niemals ein unabwendbares Schicksal. Krieg bedeutet immer eine Niederlage für die Menschheit." SZ, 14.1.2003, S.1 | ||
| Margot
Käßmann * 3. Juni 1958 in Marburg. 1999 zur Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gewählt, ab Oktober 2009 war sie zudem Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Von beiden kirchlichen Führungsämtern trat sie im Februar 2010 zurück |
||
| Margot Käßmann befragt
zu ihren Gedanken anlässlich der Wahl zur EKD Ratsvorsitzenden im Oktober
2009: Offen gestanden ist mir durch den Kopf gegangen ein Satz meiner Grossmutter, die gesagt hat: Wem der liebe Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch die Kraft es auszufüllen. Zitiert nach Theo.Logik, Bayern 2, 2.11.2009 Im Februar 2010 überfuhr die EKD Ratsvorsitzende betrunken eine rote Ampel. Sie trat daraufhin von ihrem Amt zurück. Der liebe Gott hilft anscheinend beim Trinken, vor der roten Ampel versagt er. |
||
| Reinhard
Marx * 21. 9. 1953 Geseke, Kreis Lippstadt, NRW; Erzbischof von München |
||
| Reinhard
Marx verharmlost die massive Zensur der römisch-katholischen Kirche durch
viele Jahrhunderte Karl Marx: Das Kapital stand einst auf der Zensurliste des römisch-katholischen Kirche; dazu R. Marx: Der Index umfasste Bücher, die dem Glauben widersprachen und vor denen man warnen wollte. Das war zeitbedingt damals nicht ganz so verkehrt. Heute soll sich jeder sein Urteil selbstständig bilden. SZ, 26.11.2008, S. 26 |
||
| Joachim
Meisner * 25.12. 1933 Breslau; Erzbischof und Kardinal von Köln |
||
| Westdeutsche Zeitung: Nicht jeder
ist glücklich über die Wahl [Papstwahl Joseph Ratzingers 2005], auch
in Ihrer Kirche gibt es kritische Stimmen . . . Meisner: Wer soll das denn sein? Wenn Sie Leute meinen wie Küng und Geißler: Das sind keine Partner mehr, sondern Miesmacher aus dem Mittelalter des vergangenen Jahrhunderts. Wenn bestimmte Menschen nicht mehr zu bieten haben... Westdeutsche Zeitung: Und die katholische Kirche bestimmt, was wahr ist? Meisner: Natürlich. Diese Frage macht mir deutlich, dass ich katholischen Religionsunterricht mit Ihnen nachholen müsste. Meisner: So habe ich mich z.B. einst mit Frau Merkel angelegt, als Altkanzler Kohl sie ins Kabinett holte. Wie konnte eine Frau Familienministerin werden, die selbst geschieden ist und mit einem geschiedenen Mann zusammenlebt? Bei Stoibers Schattenkabinett war es mit der designierten Familienministerin ähnlich. Meisner: Ich meine, dass in unserer gesellschaftlichen Säkularisation eine christliche Volkspartei keine Mehrheiten mehr erreicht. Deshalb sollten sie das "C" streichen, ohne ihre Substanz aufzugeben. Denn was christlich ist, kann nicht die CDU definieren. Das machen wir! |
||
| Walter Mixa Bischof der Katholischen Kirche in Augsburg |
||
| Alois Glück, CSU: "Die Frage des
Pflichtzölibats kann nur innerhalb der Weltkirche gelöst werden. Ich
würde es begrüßen, wenn bewährte, verheiratete Diakone mit
einer entsprechenden Fortbildung zur Priesterweihe zugelassen würden", zur
"Bild"-Zeitung. Darauf Mixa: "Man könnte erwarten, dass der Vorsitzende des Zentralkomitees angesichts eines zunehmend aggressiven Atheismus und der Verdunstung menschlicher Werte in unserer Gesellschaft andere Sorgen hat als eine neuerliche Debatte über den Zölibat vom Zaun zu brechen." |
||
| Mixa
zählt bei den Abtreibungen mit und vergleicht sie mit den
Holocaust Es hat sicher den Holocaust mit sechs Millionen Getöteten gegeben. Wir haben diese Zahl durch Abtreibung aber bereits überschritten, 25.2.2009; zitiert nach SZ 19.2.2010, S. 49 |
||
| Die geplante Erhöhung des Kindergeldes um
zehn Euro ist eine Beleidigung und grobe Missachtung der Leistung von Familien
für unsere Gesellschaft, 15.10.2008; zitiert nach SZ
19.2.2010, S. 49 Dabei ist in echter Demagogie unklar, ob Mixa die mickrige 10-Euro-Erhöhung als überzogen niedrig oder hoch einstufte. |
||
| Mixa hat
weder von der Evolutionstheorie im Speziellen noch von der Wissenschaftstheorie
im Allgemeinen noch von der Schulpraxis genügend Ahnung und er tut das
kund: Es gibt keinen Absolutheitsanspruch der Evolutionstheorie. Sich allein auf eine Erklärung festzulesen, wie dies in der Schulpraxis geschieht, hat etwas Totalitäres und ist auch und gerade aus Sicht der Wissenschaft unvernünftig "Es gibt Einsichten und Wahrheiten über den Menschen, die man nicht mit dem Spaten ausgraben kann, in der Diskussion, ob die christliche Schöpfungslegende im Biologieunterricht unterrichtet werden soll. Mixa plädierte dafür im Naturkundeunterricht auch die christlichen Schöpfungslehre zu unterrichten (warum nur die christliche?); |
||
| Frauen als
Gebärmaschinen Wer mit staatlicher Förderung Mütter dazu verleitet, ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiert die Frau zur Gebärmaschine Die wirklichen Profis für die Erzieung eines Kindes sind dessen Eltern, und im Besondern dessen Mutter, 22.2.2007; zitiert nach SZ 19.2.2010, S. 49 |
||
| "Die Ehe von Mann und Frau und der
Wille zu gemeinsamen Kindern ist keine religiöse Phantasie, sondern ein
Grundbedürfnis der menschlichen Natur." SZ, 23.2.2006, S.
50 Walter Mixa ist unverheiratet und vermutlich kinderlos; also keine Ehe und kein
Wille zu gemeinsamen Kindern. Wenn man einen Bischof an das Grundbedürfnis der menschlichen Natur erinnert kann man schnelle seinen Job loswerden. Siehe die |
||
| Gerhard
Ludwig Müller, Bischof der
Diözese Regensburg |
||
| Ausschnitte eines Interviews Interviewer: "Mixa hat sich aus der Waisenhauskasse bedient, er hat Kinder geschlagen. Das steht fest. Reicht das nicht für einen Rücktritt?" Müller: "Es wäre notwendig gewesen, erst einmal die Vorwürfe von unabhängiger Seite fachkundig zu prüfen. Im Bericht der sogenannten Sonderermittlers bleiben Ungereimtheiten." Hinweis: Mixa leugnte die Vorwürfe zunächst, gestand sie aber später selbst ein. Der Sonderermittler war kirchlicherseits eingesetzt. Im Prinzip beantwortete Müller die Frage also mit: Nein. Hintergrund zur nächsten Frage: Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx (Reinhard Marx) hatte den Abt von Ettal wegen Missbrauchsfällen zum Rücktritt gedrängt. Interviewer: "Wie beurteilen Sie Marx' Vorgehen?" > Müller: "Ich würde niemanden opfern, nur um ein Problem weniger zu haben." "Die Herde wird kleiner, aber nicht verzagter". Regensburgs Bischof Müller wendet sich gegen den Rücktritt von Bischof Mixa, kritisiert Bischof Marx und will gleich auch noch das Konkordat neu verhandeln", Süddeutsche Zeitung, 3. August 2010, S. 33 > Gerhard Ludwig Müller opferte viele Menschen um ein Problem weniger zu haben. Ein paar Beispiele für "Probleme", bei denen Menschen geopfert wurden:
|
||
| Pius XI. 31. Mai 1857 Desio (Lombardei) 10. Februar 1939 Rom |
||
| Zum Konkordat: »Ich würde sogar mit dem Teufel persönlich
einen Pakt schließen, wenn es darum ginge, Seelen zu
retten«, Ansprache des Papstes am 14. Mai 1929
vor Studenten des Jesuitenkollegiums Mondragone, zitiert am Tag darauf im
Osservatore Romano, S.1. Das und das anschliessende jahrelange Nahezu-Schweigen zu den NS-Verbrechern bestätigt meine These: wennes um transzendente Belange, wie das Seelenheil, oder um entsprechende Rituale (Kreuz im Klassenzimmer, Schulgebet, ...) geht, war und ist der Katholischen Kirche jedes Mittel recht; hier bei Pius XI. sogar der Pakt mit Mephisto. Wenn es um den aus dem Klasszimmer verschwundenen Juden geht oder um die NS-Verbrechen an allen möglichen Bevölkerungsgruppen, da bevorzugte man zu schweigen. |
||
| Josef Ratzinger aka Benedikt XVI.; * 16. April 1927 in Marktl am Inn als Papst Stellvertreter Gottes, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und des Staatsoberhaupt im Vatikan. |
||
| Die Immunschwächekrankheit Aids ist nicht
mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das
Problem urteilte der AIDS-Experte Papst Benedikt XVI. aka Josef Ratzinger
auf seinem Flug nach Afrika am 17.3.2009. Stattdessen schlug er eine
spirituelle und menschlicher Erneuerung als einzigen Weg aus der Krankheit vor.
SZ, 18.3.2009 Siehe Kommentare zu dieser
|
||
| Am 1. Oktober 2008, so berichten
Die Süddeutsche Zeitung berichtet ähnlich: Wer nur auf die sichtbaren und fassbaren Dinge baut, auf den Erfolg, seine Karriere, sein Geld, der baut auf Sand. SZ, 10.2008, S. 20 Das werden unerhebliche Übersetzungsunterschiede sein. Die drei genannten Dinge Erfolg, Karriere und Geld sind nicht materiell, sondern abstrakte Begriffe oder bei Geld: ein Wertmaßstab, Tauschmittel auf Vertrauensbasis, eine Recheneinheit. |
||
| Georg
Sterzinsky * 9. Februar 1936 Warlack, Ostpreußen; Erzbischof und Kardinal |
||
| "Sich als Paar und Familie
zueinander zu entwickeln und miteinander zu leben statt auseinander zu driften
das ist die hohe Kunst, auf die im Familienleben so vieles
ankommt." Zitiert nach "Vom Ehepaar zur Familie", Man bedenke: Sterzinsky ist per Order der katholischen Kirche und aus Überzeugung ohne Familie! |
||
| Urban II = Odo von
Châtillon (oder Lagery), 1035 1099; Papst |
||
| ... verjagt dieses
verbrecherische Volk rechtzeitig von unseren Ländern und steht den
Christen bei ... Aufruf zum christlichen Kreuzzug gegen die Türken; Ich bitte euch demütig, nein, nicht ich, sondern Goot, daß ihr als Herolde Christi Leute jedes Standes, Reiter wie Fußsoldaten, Reiche wie Arme ständig auffordert, dieses verbrecherische Volk rechtzeitig aus unseren Ländern zu verjagen und den Christen beizustehen. Das sage ich den Anwesenden, den Abwesenden trage ich es auf, Christus aber befiehlt es. Urban II an die Teilnehmer des Konzils von Clermont 1095; |
||
| Gerhard
Maria Wagner * 1954, katholischer Priester in Windischgarsten; von Joseph Ratzinger am 31.1 2009 zum Weihbischof in Linz ernannte; ersuchte wegen zahlreicher Kontroversen (Kritik wegen seiner haarsträubenden Ansichten) den Papst um Rücknahme seiner Ernennung |
||
Zum Hurrikan Kathrina, USA, im Jahre 2005: Es ist wohl kein Zufall, dass in New Orleans alle fünf Abtreibungskliniken sowie Nachtklubs zerstört wurden.
|
||