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Thomas von Aquin
Zitate von Theologen und Kirchenlehrern
augustinus AugustinusBernhard von Clairvaux Bernhard von ClairvauxEugen Biser Eugen Bisergraf Friedrich Wilhelm GrafHieronymus Hieronymushus Hus
Hans Küng Hermann KüglerHans Küng Hans KüngLaotse Laotse Luther Martin Lutherpetrus Petrus DamianusThomas J. Reese Thomas J. Reese
Thomas von Aquin Thomas von Aquinglaube Religiöser Glaube und Vernunft
Bernhard von Clairvaux
Abt und Kirchenlehrer, 1091 – 1153
„Der Tod des Heiden ist des Christen Stolz“
“Vollständige Ausrottung der Heiden oder sichere Bekehrung.”
Bernhards Devise zur Ausbreitung des Christentum; wird später zur Kolonisation umgemünzt in “Tod oder Taufe” Peter Milger Peter Milger. Die Kreuzzüge. S.195. 1174 wurde Bernhard von Clairvaux heilig gesprochen.
Bernhard von Clairvaux, ein Osama bin Laden des zwölften Jahrhunderts ...
“Die Ritter Christi aber kämpfen mit gutem Gewissen die Kämpfe des Herrn und fürchten niemals weder eine Sünde, weil sie Feinde erschlagen, noch die eigene Todesgefahr. Denn der Tod, den man für Christus erleidet oder verursacht, trägt keine Schuld an sich und verdient größten Ruhm. [...] Ein Ritter Christi, sage ich, tötet mit gutem Gewissen, noch ruhiger stirbt er. [...]”
... rechtfertigt Morde und verherrlicht den eigenen Tod bei diesen Mordaktionen
“Ja. wenn er einen Übeltäter umbringt, ist er nicht ein Menschenmörder, sondern sozusagen ein Mörder der Bosheit, und mit Recht wird er als Christi Rächer gegen die Missetäter und als Verteidiger der Christenheit angesehen. Wenn er aber selbst umgebracht wird, ist es klar, dass er nicht untergegangen, sondern ans Ziel gelangt ist. [...] Der Christ rühmt sich, wenn er einen Ungläubigen tötet, weil Christus zu Ehren kommt.”
bernhardLiber ad milites Templi de laude novae militiaebernhardBuch an die Tempelritter - Lobrede auf das neue Rittertum
bernhardBautzbernhardHeiligenlexikonbernhardWikipedia
Eugen Biser
Religionswissenschaftler
Eugen Biser: "Mich interessiert die Frage, wie wir vom Frieden überhaupt denken. Denn ich gehe davon aus, daß ein unzulänglicher Friedensbegriff die Menschen nicht von den Stühlen reißt, die Menschen nicht motiviert, die Menschen nicht zum Handeln veranlaßt."
Sigmund Gottlieb: "Was heißt das »unzulänglicher Friedensbegriff«?
Eugen Biser: "Der bei uns auch in den Kirchen immer noch vorhandene. Denn der ist alternativisch. Der geht von dem Begriffspaar aus: Krieg und Frieden. Aber meine These heißt: Wer dieses Begriffspaar in den Mund nimmt, der hat den Frieden bereits an den nächsten Krieg verraten."
Bay.Fernsehen, 10.3.2003 Münchner Runde Krieg? Moderator: Sigmund Gottlieb; Gäste: Prof. Dr. Eugen Biser, Religionswissenschaftler Dr. Peter Gauweiler, live aus Beirut zugeschaltet; Ulrich Kienzle, Nahost-Kenner Dr. Klaus Reinhardt, General a.D. Prof. Dr. Horst Teltschik, Sicherheitsexperte, Boeing Vertreter.
Friedrich Wilhelm Graf
Professor für Systematische Theologie und Ethik an der LMU München; Elected Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg, Berlin; Träger des Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft
grafProf. Dr. Friedrich Wilhelm Graf
Graf zur Floskel: "Grundgesetz, das auf unserm christlich-jüdischen Erbe beruht" (Volker Kauder, CDU, u.v.a. Politiker):
“zunächst muss man sagen, dass die Behauptung einfach falsch ist. Der moderne Verfassungsstaat, und speziell der Rechtsstaat in Deutschland, ist weithin gegen die Kirchen durchgesetzt worden. So wurde etwa noch weit bis in die fünfziger Jahre in den Diskursen beider großen Kirchen der Begriff »Menschenrechte« eher kritisch gesehen, als liberalistische Verirrung des modernen Menschen.”
"Wir sollten das Grundgesetz nicht taufen", SZ, 13.10.2010, S. 13
"Nichts bindet Menschen so wie religiöser Glaube." ...
"Sie [religiöse Lebensentwürfe, H.H.] sorgen mit ihren Unterscheidungen von Diesseits und Jenseits, zeit und Ewigkeit für klare Verhältnisse und erlauben es, in einer Welt großer Unsicherheiten wieder Verlässlichkeit zu gewinnen. Religiöse Riten bieten dem Einzelnen Geborgenheit und Chancen auf Vergemeinschaftung." ...
"Auch in vielen afrikanischen und asiatischen Gesellschaften haben die fanatisch Entschiedenen Hochkonjunktur. So ist nicht Samuel Huntingtons globaler "Kampf der Kulturen" das religionsanalytisch spannende Thema, sondern die Verschärfung letenter Glaubenskriege, die auch Europa nicht ausspart, wie das Beispiel des Balkans zeigt. Religiöser Glaube ist ein ambivalenter, potentiell explosiver Geistesstoff." - "Auf den Märkten des Glaubens", SZ 8.2.2007, S. 15
graf Wider religiösen Fanatismus, Radikalismus und Fundamentalismus
Das Parlament: Ist die deutsche Gesellschaft religiös?
Friedrich Wilhelm Graf: "Im Kern sehr. Wir erleben weltweit seit den 1980er-Jahren eine Renaissance der Religionen, auch in Deutschland. Dabei gibt es zwischen Ost- und Westdeutschland sehr unterschiedliche Verhältnisse." ...
"Die große Mehrheit der deutschen Katholiken teilt die meisten moralischen und sozialethischen Positionen des Vatikans nicht." ... "Der Sektenbegriff ist problematisch - das wäre ein neues Interview."
Interview in grafDas Parlament 25, 2004
Sophronius Eusebius Hieronymus
um 347 Stridon (Dalmatien) – 30.9.419 oder 420 Bethlehem
sancta simplicitas – heilige Einfachheit
Epistulae 57,12. Hieronymus bezeichnete damit die schlichte Sprache der Jünger im Neuen Testament.
Der Ausdruck "sancta simplicitas" wird auch hus Johannes Huß zugesagt.
Thomas von Aquin Anfang
Jan Hus (deutsch Johannes Huß)
um 1370 Husinec (Südböhmen) – 6.7. 1415 in Konstanz verbrannt
sancta simplicitas – heilige Einfachheit
Trotz Zusage freien Geleits wurde Jan Hus auf dem Konzil zu Konstanz zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Über den Bauern, der Holz herbeitrug, sagte Hus lächelnd: "Sancta simplicitas". Josef Dirnbeck. Die Inquisistion. München 2001, S.327 Der Ausdruck ist zuerst von Hieronymus Hieronymus belegt.
Thomas von Aquin Anfang
Hermann Kügler
Jesuit und Psychotherapeut
"Katholische Kirche ist größte transnationale Schwulenorganisation"
küglerSpiegel Online, 25.11.2005
Hans Küng
Dies ist keine offizielle Webauftritt des Theologen
»Als dem weltweit bekannten Tübinger Theologen Hans Küng im Jahr 1979 von den römischen Behörden die Lehrbefugnis entzogen wurde, gab er im Zweiten Deutschen Fernsehen vor laufender Fernsehkamera folgende Erklärung ab: “Ich schäme mich meiner Kirche, dass noch mitten im 20. Jahrhundert diese Kirche geheime Inquisitionsverfahren durchführt.”«
Josef Dirnbeck Josef Dirnbeck. Die Inquisition. Eine Chronik des Schreckens, 42.
Joachim Meisner über Hans Küng: "Miesmacher aus dem Mittelalter"; siehe Josef Dirnbeck Zitate Meisner
Thomas von Aquin Anfang
Laotse
Laozi [chinesisch »alter Meister«] (Lao-tse), chinesischer Philosoph (4.3.Jahrhundert v.Chr.?)
Der Reisende in das Außen
hängt von den äußeren Dingen ab;
der Reisende ins Innere
findet alles, was er sucht, in sich selbst.
Dies ist die höchste Form des Reisens.
Zitiert nach: Mader, Ernst T; Knab, Jakob: Das Lächeln des Esels. Das Leben und die Hinrichtung des Allgäuer Bauernsohnes Michael Lerpscher (1905 - 1940). Blöcktach (Verlag an der Säge) 1987. S. 43 laotse Rezension
Martin Luther
10.11. 1483 Eisleben – 18.2. 1546 Eisleben
Die Vernunft "ist die höchste Hur, die der Teufel hat."
Kritische Gesamtsausgabe. Weimar, 1914, Bd. 51,126, Zeile7ff.
Völlig anderer Ansicht ist Joseph Ratzinger
"Glaube, Vernunft, Universität", Papstrede an der Uni Regensburg, 12. 9. 2006
"Die Berge gehen schwanger und wird eine Maus draus."
Dies wurde sprichwörtlich zu "Berge kreißen, doch sieh: heraus kriecht ein winziges Mäuslein"
Otto A. Kielmeyer: rororo Zitatenschatz der Weltliteratur, Reinbek, S. 60
Alles geht zurück auf horaz Horaz: "Parturient montes, nascetur ridiculus mus", andere antike Autoren und ein griechisches Sprichwort.
Petrus Damiani, lat. Petrus de Honestis, auch Petrus Damianus
um 1006 Ravenna – 22. oder 23. Februar 1072 Faenza, Italien
Prägte den Ausdruck “Philosophia ancilla theologiae” (Die Philosophie ist die Magd der Theologie)
De divina omnipotentia 5,621
Thomas J. Reese
Jesuit, Chefredakteur bei America, The National Catholic Weekly seit 15.6.1998; Spezialist für den Vatikan
Thomas ReeseAmerica, The National Catholic WeeklyThomas ReesePublications by Thomas J. Reese, S.JThomas ReeseInside the Vatican

“Many are confused by statements that while the children of the church can sin, the church is sinless.” aus: "Asking Forgiveness. Acknowledging past sins helps us overcome their influence in our lives today", ein Essay zum Thema: Catholic leaders in Rome and the U.S. apologize for sins committed by Catholics.
Verfügbar im Thomas Reesebeliefnet.
“Wo Menschenrechte mißbraucht werden, weil ein ordentliches Gerichtsverfahren nicht stattfindet, würden wir von einem totalitären Staat sprechen und die Leute würden ihn dafür verurteilen. Und Ich meine, wenn die Kirche Zeugin der Menschenrechte sein will, wenn wir als Kirche Staaten auffordern, die Menschenrechte zu beachten, dann denke ich, sollten wir selbst in der Kirche ordentliche Gerichtsverfahren durchführen und die Menschenrechte beachten.” Interview im Zusammenhang mit der Arbeit der Vatikanischen Glaubenskongregation, Nachfolgerin der Inquisition, in: "Im Visier der römischen Glaubenswächter. Inquisition heute" ndr 2001, Arte, 17.1.2002
Kirche verfassung Kirche, Verfassung und MenschenrechteThomas von Aquin Anfang
Thomas von Aquin
um 1225 Roccasecca (bei Aquino) – 7.3. 1274 Abtei Fossanova (Latium) – Kirche, Verfassung und MenschenrechteGrand Portail Thomas d'Aquin
“Auch darin begeht die Kirche kein Unrecht, daß sie, da die Juden Sklaven der Kirche sind, über deren Güter verfügen kann.”
Summa theologiae
Sapientia est scientia quae considerat causas primas et universales causas; sapientia causas primas omnium causarum considerat.
Weisheit [Philosophie] ist die Wissenschaft, die erste und universale Ursachen sucht; Weisheit sucht die erste Ursache aller Ursachen. – Metaph., I, ii
Scientia est cognitio per causas wird oft ohne Quelle zitiert; evtl. Aristoteles;
vgl. Augustinus Augustinus und Ockham W.v.Ockham über Wissenschaft
"Ultimus finis hominum est beatitudo" – Das letzte Ziel des Menschen ist das Glück,
siehe bei Ockham Viktor Frankl
Nihil est in intellectu, quod non sit prius in sensu.
Nichts ist im Verstand, was nicht zuvor in der Wahrnehmung wäre.
Quastiones disputatae de veritate 2,3,19
Thomas von Aquin Anfang

Thomas von Aquin
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 25.10.2010