| Sprüche vom und übers Fernsehen und von den
Beteiligten |
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| Larry Hagman | ||
| in der SZ 24.8.2002 (Auszug): Während der Idiot Reagan gefährlich, aber nicht eigentlich dumm war, sieht die Sache bei dem Idioten George W. Bush schon anders aus: Das Land wird heute von einem Menschen regiert, der gefährlich und dumm ist. George W. Bush fällt komplett aus dem Rahmen dessen heraus, was Sie und ich unter einem sozialisierten Menschen verstehen. Er kann nicht reden. Er kann nicht lesen. Er ist Legastheniker. Und, jetzt kommt das Beste: Er ist unser Präsident. SZ: Sieht ein Land anders aus, wenn es von einem Texander [*] regiert wird? Hagman: Wie meinen Sie das denn? Sieht es simpler aus? Sie haben ein falsches Bild von Texas. Texas ist ein dynamischer Staat, voller kluger Menschen. Fallen Sie nicht auf dieses Texas-Klischee herein. Die ganze Sippschaft von George W.Bush treibt sich sowieso eher in Maine herum als in Texas. Er inszeniert dieses Texas-Ding, weil die Leute es urig finden. Bullshit! Die Korrekturen Ferner stand in dem Interview mit dem Texaner Larry Hagman die Frage: Sieht ein Land anders aus, wenn es von einem Texander regiert wird? Hagmans Gegenfrage erscheint angesichts des Texanders doppelt logisch: Wie meinen Sie das denn? Falsch ist, dass ein Texander eine Mischung aus einem Alexander und einem Texaner ist. Richtig ist, dass ein Alexander beim Klappern auf die E-Taste auch noch auf die D-Taste gehauen hat. Aufgrund vielfacher Nachfrage möchten wir noch mitteilen, dass Hagman während des Interviews nur Wasser getrunken hat, einen sehr fröhlichen, aber auch sehr nüchternen Eindruck machte. Die Korrekturen, SZ 31.8.2002, S. VI |
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| Günter Maria Halmer | ||
| Tscharlie Häusler
(Günter Maria Halmer) in Münchner Gschichten: Dös muasst meg'n, sonst magst d'as ned. |
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| Eva Herman * 9. November 1958 in Emden als Eva Feldker; deutsche Nachrichtensprecherin, Moderatorin und Autorin. |
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| Ein Rat
an alle Stammelnden: In Fragen des Stils und der Darstellung versuche ich einer einfachen Maxime zu folgen: Was man nicht klar sagen kann, versteht man selbst nicht. S. 12 John R. Searle: Intentionalität. Eine Abhandlung zur Philosophie des Geistes (1991). Frankfurt am Main |
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| Da Frau Herman gegen sie
Zitierende gerichtlich vorgeht ( alle nachfolgenden Zitate, auch wenn ich sie selbst am TV-Schirm hörte, sind nur angeblich. Ich kann mich verhört haben. Keinesfalls behaupte ich, Frau Herman habe sich positiv oder negativ zur Mutterschaft geäußert. Der Springer-Verlag darf über Eva Herman nicht weiter verbreiten, sie habe den Nationalsozialismus in Teilen in Bezug auf die Wertschätzung der Mutter gutgeheißen, entschied das Oberlandesgericht Köln am Dienstag, 28. Juli 2009. |
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| Manche (viele?) Film- und TV-Leute sind einfacheren
Gemüts. Eva Herman gehört zu jenen. Bei der Vorstellung ihres Buchs
Das Prinzip Arche Noah ( |
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| Die meisten Medien vermelden aus der Präsentation von Eva Herman: In der Nazi-Zeit sei einiges "sehr gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter". | ||
Die Süddeutsche Zeitung zitiert die
folgende Äußerung. Wenn dieses Gestammel zutrifft, kann man Frau Eva
Herman dringend zu einem "Deutsch für Anfänger"-Kurs raten:
Hier eine Quelle dafür, was Eva Herman sagte: |
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| Eva Herman bei Johannes B. Kerner, ZDF, 9.10.2007 zum Moderator:
Du hast gesagt ich hätte mich missverständlich über das
Dritte Reich geäußert. Und das habe ich definitiv nicht
getan. Hierzu gibt es keinen Streit zum Wortlaut: ich habe es gehört (kann mich aber verhört haben!), dass Frau Herman betonte, dass sie sich am 6.9.2007 eindeutig geäußert habe. Damit straft sie Walter Mixa Lügen, der am Treffen "Forum Deutscher Katholiken" in Fulda am Wochenende 6./7.10.2007 von "missverständlichen Äußerungen" redete; siehe Eva Herman verschlimmbesserte zum x. Mal in der "Bild am Sonntag", 9.9.2007, zitiert nach Gong 43, 2007, S. 24: "Was ich zum Ausdruck bringen wollte, war, dass Werte, die ja auch vor dem Dritten Reich existiert haben, wie Familie, Kinder und auch das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden. Vieles, was in dieser Zeit hochgehalten wurde, wurde danach abgeschafft." Damit dürfte endgültig klar sein: Eva Herman beherrscht die deutsche Sprache nicht oder sie hat wirklich keine Ahnung davon, was im Dritten Reich gefördert wurde. Befördert wurden im Dritten Reich beispielsweise jüdische Mütter, Mütter der Sinti, Roma, Zeugen Jehovas und zwar in die KZs. Tausende von Frauen wurden zwangssterilisiert. Wir sind froh, dass dies "danach abgeschafft wurde". Michael Wolffsohn, Professor an der Universität der Bundeswehr: "Eva Herman personifiziert die TV-Gesellschaft: Jeder Ahnungslose redet über alles mit und sogar als Talkmaster vor." Gong 43, 2007, S. 24 |
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| "Eva Herman ist das Idealbild der Frau für die katholische Kirche. Denn die Meinung von Augustinus: »Kinder, Küche, Kirche« ist seit eineinhalb Jahrtausenden die primäre Reflexion über die Stellung der Frau seitens der katholischen Kirche." Uta Ranke-Heinemann, Theologin und Kirchenkritierin, SZ, 11.10.2007, S. 14 | ||
| Im Rechtsstreit um die Kündigung der ehemaligen
Tagesschau-Sprecherin Eva Herman beim Landesarbeitsgericht Hamburg bekam Frau
Herman Rückenwind durch den Vorsitzenden Richter. Er meinte zu den umstrittenen Äußerungen: "Eine Verherrlichung des Nationalsozialismus kann man daraus nicht entnehmen." SZ, 2.10.2008, S. 17 |
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| Thea Dorn zu Eva Herman: Wer als Glücksrezept propagiert, sich von der "gefährlichen Vorstellung" zu verabschieden, sein Leben in eigener Regie gestalten zu müssen, und stattdessen empfiehlt, sich in die "schöpfungsgewollte" Aufteilung der Geschlechterrollen zu fügen mit dem angenehmen Ergebnis, dass dann "viele Entscheidungen wesentlich einfacher" werden, "weil sie vorgezeichnet sind", will keine freiheitliche, sondern eine im Kern totalitäre Gesellschaft. |
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| Der katholische Bischof Walter Mixa, Frauenkenner trotz Zölibats
Was Frau Herman über die Notwendigkeit einer höheren Wertschätzung für die Leistungen von Müttern und Vätern in unserer Gesellschaft gesagt hat, spricht der überwiegenden Mehrheit der Menschen in unserem Land aus dem Herzen. Mixa weiter: Eva Herman hat ihre missverständlichen Äußerungen über die Familienpolitik während der Nazizeit richtig gestellt und sich für eine verunglückte Formulierung entschuldigt. |
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| Die papsttreue Katholiken beim
konservativen Forum Deutscher Katholiken
jubelten bei ihrem Treffen 12. bis 14. September 2008 in Fulda für Eva
Herman. |
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| "Deutschland muss wieder Kinderland werden", Wahlspruch nein, falsch des Leiters des ersten nationalsozialistischen Lebensborn-Heimes. Dazu schreibt Volker Koop im unten genannten Buch: "Die Würde von Frau und Mann, besonders der Frau, spielte für die Nationalsozialisten keine Rolle, sie brauchten Kinder und nochmals Kinder", die dann im Krieg verheizt (übertragener Sinn) wurden; andere wurden es wörtlich. | ||
| Literatur | ||
| Siehe auch die Rezension: |
| Volker Panzer |