| Schirin Ebadi iranische Anwältin; Friedensnobelpreis 2003 |
| Auf die
Debatte ums Kopftuch angesprochen, erwiderte Schirin Ebadi: Jede Frau,
die das Kopftuch aus freien Stücken tragen möchte, sollte dies tun
können. „Wenn sie nicht missionieren will, sollte sie das Kopftuch
tragen dürfen. Genauso wie man das Recht haben sollte, mit Hut
spazieren zu gehen. Oder nackt.“ Sie meint auch, europäische Staaten
sollten sich nicht mit dem iranischen Gottesstaat gemein machen, indem
auch sie den Frauen vorschreiben, wie sie sich zu kleiden haben: „Ich
bin der Überzeugung, dass Menschen die Freiheit besitzen müssen, so zu
leben, wie sie es wollen. Dass bestimmte Länder nun Musliminnen
verbieten wollen, mit Kopftuch in der Schule zu unterrichten,
widerspricht der Idee von Freiheit. Dass in Europa eine Frau wegen
ihres Kopftuchs nicht Parlamentsabgeordnete sein darf, widerspricht der
Idee von Freiheit. Wir müssen lernen, nebeneinander in Frieden zu
leben, auch wenn wir unterschiedliche Glauben und Meinungen haben.“ SZ, 10.12.2003, S.13 |
| Robert
Firth US-amerikanischer Schauspieler |
| „Five is a
sufficiently close approximation to infinity.“
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| Sydney
J. Harris 1917–1986 US-amerikanischer Journalist. (Nicht verwechseln mit dem Cartoonisten Sidney Harris!) – |
| „Any
philosophy that can be put »in a nutshell« belongs there.“
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| Jean
Ziegler Schweizer Soziologe, Politiker, UN Sonderbeauftragter und Sachbuchautor – |
| „Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.“ Das Imperium der Schande. Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung. München 2005 |
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| Jean
Ziegler: Das Imperium der Schande. Der Kampf gegen Armut und
Unterdrückung. Pantheon 2007. 316 Seiten |
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