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Elias Canetti
Elias Canetti
25.7. 1905 Rustschuk, Bulgarien – 14.8. 1994 Zürich; 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 den Nobelpreis für Literatur
Elias Canetti Rezension Die gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend
"Ich kann Menschen mit Kastenstolz irgendwelcher Art nicht ernst nehmen, ich betrachte sie wie exotische, aber etwas lächerliche Tiere." Die gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend, S. 10
"Sie war der Überzeugung, daß Menschen zum Schlimmsten imstande seien, und da sie noch Kriege gegeneinander führten, sei es ein unwiderlegbarer Beweis dafür, wie sehr alle Religionen gescheitert wären."
Über Canettis Mutter im Jahre 1920 in: Die gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend, S. 256
"Alles Ferne nahm mich in Anspruch, was in einer bloßen halben Stunde zu erreichen war und in der unerwünschten Richtung, war wie die Hinterseite des Mondes, unsichtbar, nicht vorhanden. Man meint sich für die Welt zu öffnen und zahlt dafür mit Blindheit in der Nähe."
Die gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend, S. 291
"Ich bewegte mich auf hundert Wegen zugleich, ohne hören zu müssen, daß dieser oder jener bequemer, ergiebiger, einträglicher zu befahren sei. Es kam auf die Dinge selber an und nicht auf ihren Nutzen." Die gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend, S. 194

Elias Canetti
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 11.5.2003