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Ebner-Eschenbach
Marie von Ebner-Eschenbach
13.9.1830 Schloss Zdislavice (Zdislawitz) bei Kromeriz (Kremsier), Südmähren – 12.3. 1916 Wien
marie Autorin
[Bezirksrichter:] "... was mich betrifft, ich denke von dem Menschen nicht das Schlechte, sondern das Allerniederträchtigste." (S. 119)
[Lehrer Habrecht:] "Was jeden anderen Nationalitätenstolz betrifft – [...] Narrheit, unwürdig des Jahrhunderts." (S. 192) Zwei Jahrhunderte später sind wir um keinen Deut schlauer.
[Lehrer Habrecht:] "Oh, die Menschen, die Menschen! Man muß sie lieben – und will ja –, aber manchmal graut einem; es graut einem sogar sehr oft." (S. 192)
[Lehrer Habrecht:] "In früheren zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, daß der Teller seines nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, außer bei den geistig völlig Blinden." (S. 196)
Alle Zitate hier aus: Das Gemeindekindmarie Rezension
Ebner-Eschenbach zur marie Uhrenfunktion - Zwei Uhren / Two Clocks

Ebner-Eschenbach
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 16.9.2005