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Dumas
Alexandre Dumas der Ältere (Dumas père)
Alexandre Davy de la Pailleterie, 24.7. 1802 Villers-Cotterêts (Département Aisne) – 5.12. 1870 Puys (bei Dieppe)
[Caderousse:] »Ich habe mich immer vor einer Feder, vor einer Flasche Tinte und vor einem Blatt Papier mehr gefürchtet als vor einem Degen oder einer Pistole.« (S. I/43)
[Noirtier:] »Ich glaubte, er sei Philosoph genug, um zu begreifen, daß es in der Politik keinen Mord gibt. In der Politik, mein Lieber, Sie wissen es so gut wie ich, gibt es keine Menschen, sondern Ideen, keine Gefühle, sondern Interessen. In der Politik tötet man nicht einen Menschen, man beseitigt ein Hindernis, weiter nichts.« (S. I/127)
[Morrel, Reeder:] »Oh Monsieur, wir wissen doch alle, was Gesuche zu bedeuten haben. Der Minister empfängt deren täglich zweihundert und liest nicht vier.« (S. I/138)
Er rief sich wieder die Gebete ins Gedächtnis zurück, die seine Mutter ihn gelehrt hatte, und entdeckte in ihnen einen früher nicht gekannten Sinn. Für den glücklichen Menschen bleibt das Gebet eine monotone und sinnleere Aneinanderreihung von Wörtern bis zu dem Tage, an dem der Schmerz dem Leidenden diese erhabene Sprache erklärt, vermittelst derer er mit Gott spricht. (S. I/156)
[Abbé Faria:] »Die Philosophie läßt sich nicht lernen. Die Philosophie ist die Vereinigung der erworbenen Wissenschaften durch das Genie, das sie anwendet. Die Philosophie ist die glänzende Wolke, auf welche Christus den Fuß gesetzt hat, um wieder zum Himmel emporzuschweben.«
(S. I/198)
[Graf:] »Ich war noch nie in Paris, ich kenne Paris nicht.«
»Wirklich?« rief Albert aus. »Sie konnten bis jetzt leben, ohne Paris zu sehen? Das ist unglaublich.«
(S. I/509)
Dieser Dialog funktioniert auch mit Wasserburg am Inn.
»Ich war noch nie in Wasserburg am Inn, ich kenne Wasserburg nicht.«
»Wirklich? Sie konnten bis jetzt leben, ohne Wasserburg am Inn zu sehen? Das ist unglaublich.«
Dazu kann man nur sagen: Gehe sofort hin, gehe nicht über "Los", sondern direkt zu dumas Wasserburg am Inn

[Lucien Debray:] »Wir wanken immer, aber wir fallen nicht ... « (S. I/521)
[Danglars:] »Es ist herrlich, reich zu sein, was auch die Philosophen sagen mögen.« (S. II/75)
[Baronin Danglars:] »Wissen Sie, Monsieur, ... daß Sie Fortschritte machen? Sonst sind Sie nur grob, heute abend sind Sie brutal.« (S. II/98)
[Danglars:] »Ich bin brutal. Das weiß ich nicht nur, ich rühme mich dessen auch.« (S. II/105)
"Unglücklicherweise hat auf dieser Welt jedermann seinen eigenen standpunkt, der ihn behindert, den der übrigen zu sehen ..." (S. II/517)
[Graf von Monte Christo:] "Es gibt weder Glück noch Unglück auf dieser Welt, es gibt nur den Vergleich einer Lage mit einer anderen, weiter nichts." (S. II/721)
Alle obigen Zitate aus: Alexandre Dumas, der Ältere: Der Graf von Monte Christo; zweibändige dtv-Ausgabe
dumas Rezension

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 29.8.2004