| Zitate
von Johann Wolfgang von Goethe 28. August 1749 Frankfurt/Main 22. März 1832 Weimar |
|
| Willst du dich des Lebens
freuen, So musst der Welt du Werth verleihen. Johann Wolfgang von Goethe angeblich in einem Albumeintrag für Arthur Schopenhauer. |
|
"Man
merkt die Absicht, und man ist verstimmt" wird häufig verwendet
und kommt von:
|
|
| "Toleranz
sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur
Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen." Maximen und Reflexionen
|
|
| "Ich habe mich in meinem Leben vor nichts so sehr
als vor leeren Worten gehütet, und eine Phrase, wobei nichts gedacht und
empfunden war, schien mir an anderen unerträglich, an mir unmöglich."
Tag- und Jahreshefte, 1803; zitiert in |
|
Gesellschaft |
|
| "Die Phänomene sind nichts wert, als wenn sie
uns eine Tiefere reichere Einsicht in die Natur gewähren oder wenn sie uns
zum Nutzen anzuwenden sind." Maximen und Reflexionen,
#503 |
|
| "Vergebens bemühen wir uns,
den Charakter eines Menschen zu schildern; man stelle dagegen seine Handlungen,
seine Taten zusammen, und ein Bild des Charakters wird uns
entgegentreten." Zur Farbenlehre, Vorwort |
|
| [Faust] Geheimsvoll am lichten
Tag, Läßt sich Natur des Schleiers nicht berauben, Und was sie deinem Geist nicht offenbaren mag, das zwingst du ihr nicht ab mit Hebeln und mit Schrauben. Faust I [Mephistoles] Verachte nur Vernunft und Wissenschaft, [Mephistoles] Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben, Sucht erst den Geist herauszutreiben, Dann hat er die Teile in seiner hand, Fehlt, leider! nur das geistige Band. Faust I |
|
| Mephistopheles: "Zwar ist es leicht, doch ist das Leichte schwer; Es liegt schon da, doch um es zu erlangen, Das ist die Kunst, wer weiß es anzufangen?" Faust II, 1. Akt Umgekehrt kann auch das Schwere leicht sein, wie man an dieser Redensart erkennt: "Du tuast di leicht, weil's di von Haus aus schwar tuast!" |
|
| Wer nicht
von dreitausend Jahren Sich weiß Rechenschaft zu geben, Bleib im Dunkeln unerfahren, Mag von Tag zu Tag leben. West-östlicher Divan: Rendsch Nameh, Buch des Unmuts. |
|
| "... denn von der
Vernunfthöhe herunter sieht das ganze Leben wie eine böse Krankheit
und die Welt einem Tollhaus gleich." Brief an C.G.Voigt, 19.12.1798 Hamburger Ausgabe (2. Aufl. Hamburg: Wegner, 1968) Bd. 2, S. 363 |
|
| So eine
Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muß sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das mögliche getan hat. Italienische Reise, 1787 |
|