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Zitate von Johann Wolfgang von Goethe
Zitate von Johann Wolfgang von Goethe
28. August 1749 Frankfurt/Main – 22. März 1832 Weimar
goethe Gedichte Goethesgoethe Die Farbenlehre Goethes und Newtons
“Willst du dich des Lebens freuen,
So musst der Welt du Werth verleihen.”
Johann Wolfgang von Goethe angeblich in einem Albumeintrag für Arthur Schopenhauer.
"Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt" wird häufig verwendet und kommt von:
Tasso:
Ich weiß nicht wie es ist, konnt' ich nur selten
Mit ihr ganz offen seyn, und wenn sie auch
Die Absicht hat, den Freunden wohlzuthun,
So fühlt man Absicht und man ist verstimmt.
Torquato Tasso II.1
tassoTorquato Tasso / II. Aufzug, 1. Auftritt
„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein:
Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.”

Maximen und Reflexionen
151 in „Werke“ (Hamburger Ausgabe in 14 Bänden), textkritisch durchgesehen und kommentiert von Erich Trunz, Band 12. München: DTV, 1998, S. 385
ausland Ausländer in Deutschland, Schwerpunkt Bayern

"Ich habe mich in meinem Leben vor nichts so sehr als vor leeren Worten gehütet, und eine Phrase, wobei nichts gedacht und empfunden war, schien mir an anderen unerträglich, an mir unmöglich."
Tag- und Jahreshefte, 1803; zitiert in phrase Karl Hugo Pruys: Die Republik der Phrasendrescher
Gesellschaft
Aus einer großen Gesellschaft heraus
Ging einst ein stiller Gelehrter zu Haus.
Man fragte: "Wie seid ihr zufrieden gewesen?"
"Wären's Bücher", sagt er, "ich würd' sie nicht lesen."

"Die Phänomene sind nichts wert, als wenn sie uns eine Tiefere reichere Einsicht in die Natur gewähren oder wenn sie uns zum Nutzen anzuwenden sind." Maximen und Reflexionen, #503
"Vergebens bemühen wir uns, den Charakter eines Menschen zu schildern; man stelle dagegen seine Handlungen, seine Taten zusammen, und ein Bild des Charakters wird uns entgegentreten."
Zur Farbenlehre, Vorwort
[Faust] Geheimsvoll am lichten Tag,
Läßt sich Natur des Schleiers nicht berauben,
Und was sie deinem Geist nicht offenbaren mag,
das zwingst du ihr nicht ab mit Hebeln und mit Schrauben. Faust I
[Mephistoles] Verachte nur Vernunft und Wissenschaft,
Des Menschen allerhöchste Kraft,
Laß nur in Blend- und Zauberwerken
Dich von dem Lügengeist bestärken,
So hab ich dich schon unbedingt! – Faust I

[Mephistoles] Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist herauszutreiben,
Dann hat er die Teile in seiner hand,
Fehlt, leider! nur das geistige Band. – Faust I
Mephistopheles:
"Zwar ist es leicht, doch ist das Leichte schwer;
Es liegt schon da, doch um es zu erlangen,
Das ist die Kunst, wer weiß es anzufangen?"
Faust II, 1. Akt
Umgekehrt kann auch das Schwere leicht sein, wie man an dieser Redensart erkennt:
"Du tuast di leicht, weil's di von Haus aus schwar tuast!"
Wer nicht von dreitausend Jahren
Sich weiß Rechenschaft zu geben,
Bleib im Dunkeln unerfahren,
Mag von Tag zu Tag leben.

West-östlicher Divan: Rendsch Nameh, Buch des Unmuts.
"... denn von der Vernunfthöhe herunter sieht das ganze Leben wie eine böse Krankheit
und die Welt einem Tollhaus gleich."
Brief an C.G.Voigt, 19.12.1798 Hamburger Ausgabe (2. Aufl. Hamburg: Wegner, 1968) Bd. 2, S. 363
So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig,
man muß sie für fertig erklären,
wenn man nach Zeit und Umständen
das mögliche getan hat.

Italienische Reise, 1787
 

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 28.7.2007