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Stoiber
Zitate von und über Edmund Rüdiger Stoiber, CSU
ehemaliger Ministerpräsident, dadurch ehemals Copyright-Inhaber von Adolf Hitlers Mein Kampf. – Nachfolger von Kurt Eisner, 1. bayerischer Ministerpräsident – Laienbruder stoiber des maroden Deutschen Ordens.
Dies ist keine offizielle Webseite von Edmund Stoiber.
schroeder Die Dekonstruktion Edmund Stoibers, CSU, Ende 2006 - 2007
schroeder Geschmarre der Politiker zum deutschen Nationalfeiertagstoiber Die Lügen Edmund Stoibers, CSU

Rezension: stoiber Michael Stiller: Edmund Stoiber. Der Kandidat.
stoiber Stoiber zur Konsequenz aus politischen Lügenstoiber Stoibers Unkenntnis

stoiber Edmund Stoiber, CSU, beleidigt den Islam und zeigt, dass er vom Christentum wenig weiß
"Stoiber, der Erdogan aus Wolfratshausen."
Nico Fried: "Der Erdogan aus Wolfratshausen", SZ, 8.11.2006, S. 4

Edmund Stoiber, CSU, bezeichnet den staatlichen Schuldenrausch (beginnend unter Helmut Kohl, CDU, und bis heute unter Angela Merkel, CDU, anhalten) als “größte Ungerechtigkeit”
"Aber die größte Ungerechtigkeit ist doch, dass Staat und Politik mit ihrer hemmungslosen Verschuldung komfortable auf Kosten der nachwachsenden Generationen gelebt haben. Das ist doch die größte Ungerechtigkeit." Edmund Stoiber, CSU, im Interview, OVB, 7.7.2010, S. 4
schroeder Staat im Schuldenrausch
Das Heil für Deutschland kommt immer schon aus dem Süden Heil
Es komme "das Heil für Deutschland immer aus dem Süden",
HeilEdmund Stoiber im Festzelt Eggstätt, Wasserburger Nachrichten 33 (2009), S. 2
Eigentlich hält man es kaum für möglich, dass ein einigermaßen geschichtsbewusster Politiker solchen Krampf verzapft. Dabei scheint Stoiber diesen Fauxpas schon öfters verbrochen zu haben. In der Opern-Eigenproduktion »Angela« wurde ihm (Bühnenfigur Stoiber) »Das Heil für Deutschland ist immer schon von Süden ausgegangen« in den Mund gelegt. HeilAnne Dessau: "Guter Schluß macht nicht alles gut"
"Lange Zeit wurde der Humorist Stoiber, obgleich er den Dadaismus über den Ääismus hin zum Gagaismus perfektionierte, zudem granatenmäßig komische Reden über Transrapid, Problembären oder die gludernde Lot zündete, Wortgebilde wie »Wahlmännerinnen« schu und Blumen hinrichtete, hierzulande völlig unterschätzt." Hans Well (von der Biermösl Blosn), SZ, 21.9.2007, S. 38
Edmund Stoiber strebt offensichtlich nach seiner Ministerpräsidentschaft einen lukrativen Job an. Auf eine Frage nach einem Anschlußjob mit hohem Gehalt (Methode Gerhard Schröder, SPD) antwortete Stoiber:
"Das wird es mit mir nicht geben." OVB, 27.8.2007, S. 4.
Wenn man sich an sein Versprechen erinnert, nicht als Bundeskanzler zu kandidieren ...stoiber
Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag:
„Nachdem niemand Edmund Stoiber mehr lobt, muss er sich offensichtlich dauernd selber loben“.
bauseStoibers Realitätsverlust Eigenlob stinkt – nicht nur dem Nachfolger, 7.8.2007
Beispiele des Eigenlobs von Edmund Stoiber
Stoiber zu einer Umfrage, nach der 72 Prozent (der Befragten stoiber) mit der Regierung sehr zufrieden sind: "Das ist einmalig in Deutschland für eine Regierung. Und das ist ein riesiges Vertrauens-Kapital, das sich die Staatsregierungen in den letzten Jahren und Jahrzehnten erarbeitet haben."
"Ich bin sehr zufrieden, dass ich insgesamt ein Land übergeben kann, das so gut dasteht wie niemals zuvor. Das Haus ist gut bestellt." stoiberBericht aus der Kabinettssitzung, 7.8.2007
Christa Stewens, CSU, und Bernd Weiß, "der zu recht unbekannte CSU-Landtagsabgeordnete" (SZ, 13.8.2007, S. 4), schlugen Edmund Stoiber als nächsten Bundespräsidenten vor. Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Petra Pau: Die Wahl "wäre ein Glücksfall für alle Kabarettisten. Denn kein zweiter Politiker kann nüchtern so viel unverständliches Kauderwelsch reden wie Edmund Stoiber". SZ, 13.8.2007, S. 6
Dank einer Initiative der Jungen Union Bad Tölz - Wolfratshausen und der CSU Geretsried wurde für den dritten Ministerpräsidenten der CSU, der in Folge frühzeitig aufhört (nach Franz J. Strauß und Max Streibl), Edmund Stoiber, eine Lobes-Webauftritt eingerichtet. Sie beginnt sofort mit einer Lüge: "Bayern ist heute auf allen wichtigen Gebieten Benchmark in Deutschland". Für's Gegenteil lese man: stoiberBayern ist Spitze. Und ähnlich phrasen- und fehlerhaft geht es weiter. In diesem Lobeshymnen- und Lügenforum war Kritik – wie bei der JU und CSU üblich – unerwünscht, ähnlich wie bei Robert Mugabe, Erich Honecker oder Kim Jong II. Ein Eigentor (oder Ventil für Kritik?) schoß der folgende Huldiger: "Was Papst Johannes Paul II. für uns Katholiken war und Helmut Kohl für Deutschland, das sind Sie für Bayern" (Quelle: OVB, 17.8.2007, S. 5).
Nun, Helmut Kohl, CDU, war der bisher größte Versager als Bundeskanzler und für Deutschland kohl.
stoiberDankeschön, Edmund Stoiber!stoiberLobeshymnen- und Lügenforum
„Demokratie und Freiheit leben vom politischen Meinungsstreit und vom konstruktiven Diskurs informierter Bürger. Politisches Desinteresse und Indifferenz sind daher gefährliche Gegner. Es ist eine Daueraufgabe aller Institutionen der politischen Bildung einschließlich der Parteien, einem politischen Abseitsstehen der Menschen entgegenzuwirken und für ein aktives Mitmachen und Mitgestalten unserer demokratischen Gesellschaft zu werben.“
Edmund Stoiber, stoiber50 Jahre Akademie für Politische Bildung Tutzing, 20. Juni 2007
Edmund Stoiber ist langjähriger Vorsitzender der Partei, die
Kritik kaum zu läßt (stoiber Kritik an Menschenrechtsverletzungen ist in Deutschland unerwünscht)
ihre Bürger scharf überwacht (stoiber Überwachung des Bürgers durch den Staatstoiber Überwachung in Bayern)
BÜRGERFERNE groß schreibt (stoiber In Bayern wird BÜRGERFERNE groß geschrieben)
den Bürgern die Informationsfreiheit verweigert (stoiber Keine Informationsfreiheit für die bayerischen Bürger)
ziemlich arrogante Politiker in ihren Reihen hat (stoiber Die Arroganz unserer Politiker).
Edmund Stoiber selbst hat zahlreiche ihm unbequeme Minister ausgeschaltet: Kritik ist unerwünscht.
"Mörder bleibt Mörder", Edmund Stoiber zu den RAF Häftlingen. Blickpunkt, 28.4.2007, S. 2
In Deutschland können Mörder sogar mit einem Staatsbegräbnis und einer Würdigung durch einen CDU Ministerpräsidenten am Grab rechnen: stoiber Nazi-Todesrichter Hans Filbinger, CDU
"Vorteilsnehmer bleibt Vorteilsnehmer" (Stichworte: Zwick und Audi);
"Lügner bleibt Lügner": stoiber Die Lügen Edmund Stoibers, CSU
Stoiber fühlt sich, wie viele CSU Vertreter, nur den CSU-lern verpflichtet. "Für mich ist entscheidend, dass die ganz große Mehrheit der CSU-Wählern hinter meiner Politik steht", OVB, 13.10.2006.
Edmund Stoiber, Dr. Ja zu Steuer- und Abgabenerhöhungen
Edmund Stoiber, CSU: "Wenn ich Steuererhöhungen verhindern kann, empfinde ich Dr. No geradezu als Ehrentitel", OVB, 13.10.2006. Daher gebührt Edmund Stoiber der "Ehrentitel" Dr. Ja.
In 2005-06 beschloß die CSU als Steuer- und Abgabenerhöhungspartei bisher
  • eine drastische Erhöhung der Studiengebühren von bisher 85 Euro pro Semester auf 585 Euro = + 588 % ;
  • Einführung eines Büchergelds für bayerische Schüler zur Schröpfung der Familien;
  • in 2007 erfolgt die größte Mehrwertsteuererhöhung aller Zeiten mit großer Zustimmung der CSU;
  • im November 2006 forderte die CSU die Ausweitung des "Kabelgroschen" zur fortgesetzten Subventionierung privater TV-Sender, siehe stoiber Subventionswahn.
  • mehrere Gesundheitsreformen, die dem Krankenversicherten weniger Leistung bei erhöhten Beitrag bescheren;
  • für die Pflegeversicherung plant die CDU/CSU einen Extrabeitrag von zunächst + 6 Euro pro Monat für jeden Erwachsenen. Der Beitrag soll jährlich um 1 Euro steigen. OVB, 13.11.2006, S. 1

Im Internet kursieren verschiedene Redeausschnitte Edmund Stoibers. Die Höhepunkte sind seine Ausführungen über den Problembären und den Transrapid vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen. Stoibers Stammelrede vom 21.01.2002 bekam Kultstatus. "Wählen Sie den berühmtesten WDR Originalton von 1956 - 2006" forderte der WDR. Am 3. Oktober 2006 stand fest:
  1. Edmund Stoiber: "Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München ..." (2002)
  2. Martin Luther King: "I have a dream" (1963)
  3. Hans-Dietrich Genscher: "dass heute Ihre Ausreise" (1989)
stoiberVorauswahl: Der Ton der TönestoiberErgebnis: Der Ton der Töne
Über Edmund Stoiber: "In Deutschland zur Lachnummer degradiert, ..."
Oberbayerisches Volksblatt, 21.6. 2006, S. 3
Edmund Stoiber, CSU, wurde bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv der Verlierer des Jahres 2005. 81 % halten ihn für einen Verlierer. dpa 29.12.2005
"Ich habe natürlich dargelegt, dass ich als Parteivorsitzender, der auch ein Stück seines Lebens der Idee der CSU gewidmet hat und es auch weiter tut, ja wie ein Hund darunter leide, dass jetzt gegenwärtig das Ansehen der CSU ein Stück weit Schaden genommen hat." Stoiber verglich sich mit einem Hund, nachdem er sich für Berlin als ungeeignet einstufte. OVB, 28.12.2005, S.3
"Kinder sind die Zukunft unseres Landes. Eine Gesellschaft mit immer weniger Kindern verliert ihr soziales Gesicht ebenso wie ihre Innovationskraft. Ein Land bleibt nur mit Jugend und Kindern lebendig und der Zukunft zugewandt." Edmund Stoiber, CSU, beim Besuch im SOS-Kinderdorf Ammersee in Dießen. Vergleiche dazu schroeder Familienfeindlichkeit der CSU
In Österreich wird Meinungsfreiheit hoch angesehen. Edmund Stoiber darf dort als "Rasist" bezeichnet werden. Die Aussage "Stoiber ist ein Rassist" ist in Österreich ein zulässiges Werturteil. Dies entschied der österreichsische Verwaltungsgerichtshof. SZ, 30.11.2005, S. 37
Hier ist diese Aussage ein Zitat einer österreichischen Aussage in Anführungszeichen, da in Deutschland die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt ist, siehe stoiberArt.5 GG, 1.3 "Eine Zensur findet nicht statt".
“Ernst nehmen kann man den nicht mehr”, ein lieber unbekannt bleibendes Mitglied der CSU-Landtagsfraktion über Edmund Stoiber, SZ, 2.11.2005, S. 3
"Wer mehr verdient, muss auch mehr zahlen."
Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU, lehnte damit das Steuermodell von Friedrich Merz, CDU, (Stufen von 12, 24 und 36 %) und Paul Kirchhof (einheitlich 25 %) ab. OVB, 30.8.2005, S. 2
Kleine Nachhilfe zur Prozentrechnung: Wer mehr verdient, muss bei beiden Modellen auch mehr zahlen.
Stoiber zur Schröpfung der Studenten mit den zweiten (geplanten) Studiengebühren
"Wir stellen sicher, dass jeder, der studieren will, auch studieren kann"
Quelle: SZ-Interview, 29.1.2005, S. 55. Das wäre fast wert sich in stoiber Stoibers Lügen einzureihen.
"»Die Würde des Menschen ist unantastbar«, das fließt aus der Christanisierung unseres Landes heraus."
"Zwischenbilanz für Bayern. Edmund Stoiber im Gespräch mit Sigmund Gottlieb", Bayerisches Fernsehen, 1.12.2004
Stoiber zeigt wenig geschichtliches Verständnis.
Ich empfehle ihm: christianisierung Kirche, Verfassung und Menschenrechte, stoiber Literatur zu Christentum, Inquisition, Kreuzzüge und Terror und stoiber Literatur zu den Menschenrechten
  • Noch bis ins Deutsche Kaiserreich (da war die Christanisierung Deutschland schon Jahrhunderte zurück) zeigt sich eine deutliche Geringschätzung der Menschenwürde. Franz-Josef Hutter, Carsten Tessmer: Die Menschenrecht in Deutschland. München 1996.S. 66.
  • "Wahr ist, daß alle sozialen Erleichterungen der Neuzeit nicht durch die Kirche sondern gegen sie geschaffen wurden." Karlheinz Deschner: Opus Diaboli. Reinbek 1994. S. 68

"Solange ich in Bayern Ministerpräsident bin, wird hier kein einziger Feiertag geopfert."
Münchner Merkur, 8.11.2004, S. 2
"Ein 15 Jahre andauernder Verhandlungsmarathon mit der Türkei ist unredlich und unrealistisch. Man kann mit einem Land nicht 15 Jahre lang über einen EU-Beitritt verhandeln und dann etwa durch eine Volksabstimmung – wie sie in Frankreich bereits angekündigt wurde – Nein sagen. Das ist für ein stolzes und selbstbewusstes Land wie die Türkei unzumutbar."
Zu den Empfehlungen der EU-Kommission zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Newsletter der Bayerischen Staatskanzlei vom 8. Oktober 2004
"Sozial ist, was Arbeit schafft." SZ, 10.7.2004, S. 9
Hört sich gut an, ist aber absoluter Quatsch.
"Wir können als Staat nicht von den Bürgern Einschränkungen verlangen und selbst nicht ausreichend sparen." SZ, 3.4.2004, S.1
Allerdings spart der Staat und seine Politker kaum.
"Die Halunken in Berlin müssen weg, die können es nicht" Aschermittwoch 2004, Passau
"Stoiber hält zwar viel von Machtkonzentration, aber nur bei sich selber."
Peter Fahrenholz, SZ, 27.2.2004, S.49
Philipp Stürzenberger über Stoiber: "großer Zampano der Bildungspolitik" stoiber Bildungspolitik
Edmund Stoiber gibt Martin Hohmann, CDU, noch eine vierte Chance
„Herr Hohmann hat eine unsägliche, absurde Rede gehalten. Ich verurteile diese Rede mit Abscheu. Solch unsäglichen Reden stehen außerhalb unseres Verfassungsbogens. ... „Jetzt steht Herr Hohmann unter schärfster Beobachtung und strengster Bewährung. Noch ein Vorgang dieser Art, und er kann unmöglich weiter zur Union gehören.“ Stoiber zu Bild am Sonntag. Das bedeutet: trotz der reichlich antisemischen Äußerungen passt Hohmann noch in die CDU / CSU Fraktion im Bundestag.
hohmann Zitate von Martin Hohmann, CDU; Hohmann wird doch ausgeschlossen, –> hohmann Martin Hohmann Affäre.
Die TV-Sendung Panorama Nr. 614 vom 6.6.2002 benannte Martin Hohmann "rechtsradikal".
hohmannVertuschen und verdrängen: - Rechtsradikale in der CDU
Dr. Karl Brozik, Repräsentanten der Claims Conference in Deutschland, am 12. Juli 2001 an den damaligen Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz, CDU: "Bereits bei früheren Gelegenheiten vertrat Herr Hohmann eine Haltung, die für mich wie eine offene Einladung an die Adresse der Rechtsradikalen wirkte: Sei es die Bekräftigung einer »Schlussstrich-Mentalität«, seines nationalistischen Geschichtsbilds oder das Verwenden von antisemitischen Stereotypen." hohmannPHOENIX Online
"Jede Politik muss im Wesentlichen Friedenspolitik sein" (S. 7)
"Von einem Weltstaat halte ich nichts, er ist eine schlechte Utopie. Eine Weltzentrale bedeutet eine Weltdiktatur – ein Albtraum. Das Ordnungsmodell »Staat« lässt sich überhaupt nicht direkt auf die gesamte Erde übertragen" (S. 67).
"Gegenüber Gewalt, Folter und Massenvertreibung kann es keine Berufung auf das Nichteinmischungsprinzip in ide inneren Angelegenheiten eines Staates geben" (S. 76)
"Aber die Krise des Gegners ist noch keine eigene politische Leistung" (S. 127)
Stoiber über Kanzler Gerhard Schröder: "Der Kanzler blickt zwar nach vorn, wie immer wieder verkündet wird, aber zugleich hat er politisch den Rückwärtsgang eingelegt. Er hat die Zukunft fest im Blick, aber nur so, wie man sie beim Einparken des Autos im Rückspiegel erkennt: Im Kleinformat und seitenverkehrt." (S. 193)
Edmund Stoiber, Friedrich Kabermann. Das Maß der Dinge. stoiber Rezension
"Die Europa-Politik wird vor allem auch vom Ministerpräsidenten rerpäsentiert." SZ, 15.10.2003, S.3
Stoiber fiel schon oft durch eine Deutsch-Schwäche auf (Z.B. Benutzung des Superlativs "keinster", den es nicht gibt). Hier verbindet er "vor allem" und "auch"; was nun? vor allem oder auch? Warum gibt es dann einen bayerischen Europa-Minister? Verständlich wird durch diese Aussage, daß sich zum Thema Europa seit 1955 nicht viel getan hat.
stoiber Stoibers Lob der "Leistungen in Vergangenheit und Gegenwart" der Gebirgsjäger. Die Gebirgstruppe zeichnete sich durch zahlreiche Massaker aus, beispielsweise stoiber auf der Insel Kephallonia.
„Auch die Vertreibung und das Leid der Vertriebenen müssen ihren Platz im deutschen und europäischen Geschichtsbewusstsein haben“. Edmund Stoiber zur Berliner Zeitung, zitiert nach SZ, 19.8.2003 (Nico Fried: "Fischer: Der Vertreibung nicht national gedenken ").
Es wäre höchste Zeit, daß Stoiber seinen Innenminister Günther Beckstein (Beckstein Günther Beckstein gegen Rechtsstaat, Demokratie und die Liberalitas Bavariae) anweist, Flüchtlinge aus Bayern nicht zu vertreiben.
Auf die Frage, ob er als Bundespräsident nach Berlin gehen wolle, antwortete Stoiber:
"Definitiv Nein!". Unbeantwortet blieb die "freche Frage" eines Journalisten, wie sich dieses Nein denn von deinem Nein zur Kanzlerkandidatur unterscheide. OVB, 25.7.2003, S.2
"Stoiber ist der neue Lafontaine – er blockiert, wo immer es geht."
Franz Maget, SPD, OVB, 22.7.2003, S.3
Dr. Edmund Stoiber anläßlich einer Kabinettssitzung auf dem Zugspitzplatt: "Wir kümmern uns um Ihre Anliegen. Wir sind für Sie vor Ort." Anzeige der Bayerischen Staatsregierung am 14. Juli 2003, SZ und MM.
„Europa ist eine Wertegemeinschaft und wer gemeinsame Werte hat, muss bereit sein, für sie mit aller Konsequenz einzutreten.“ Damit plädierte Stoiber dafür, die Möglichkeit zu Präventivschlägen in der UN-Charta zu verankern. Das in Artikel 51 festgelegte Recht auf Selbstverteidigung im Angriffsfall reiche angesichts der neuartigen Bedrohungen nicht mehr aus, sagte Stoiber bei der Sommertagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing. SZ 7.7.2003
Wirtschaftsminister Otto Wiesheu, CSU, (wiesheu Zitate von und über Otto Wiesheu, CSU) über das Umweltprogramm der CSU: da stehe "viel albernes und dummes Zeug" drin. Josef Göppel, CSU: man habe in das Programm nur hinein geschrieben, was Edmund Stoiber gesagt habe. OVB, 4.4.2003, S.7 Daraus folgt: Otto Wiesheu über Edmund Stoiber: er plappert "viel albernes und dummes Zeug".
Edmund Stoiber, CSU, hat "Respekt für die Gesinnungsethik der Kirchen"; die Verantwortung für ein Eingreifen oder Abwarten im Irak trage letztlich die Politik. OVB, 16.1.2003, S.2 Die Übernahme der Verantwortung für einen Krieg durch Politiker gab's schon mal im 20. Jahrhundert. krieg irak Krieg gegen den Irak
"Edmund Stoiber hat im abgelaufenen Wahlkampf gern die Beliebigkeit seines Gegenspielers Gerhard Schröder angeprangert. Er scheint keinen Deut besser zu sein. Es grüßt der Schröder des Südens."
Peter Fahrenholz, SZ, 14.11.2002, S.46; Hervorhebung durch H.H.
Edmund Stoiber zum Wahlsieg von SPD / Grüne am 22. September 2002:
"Die CSU hat einen großen Beitrag zum Wahlerfolg geleistet." Münchner Merkur 25.9.2002, S.3 Und Alois Glück, CSU, sah die Niederlage Stoibers so: „Diese Wahl hat einen großen Gewinner: Er heißt Edmund Stoiber.“ Das mag jeder selbst interpretieren. stoiberPressemitteilung 23.09.2002
Welche der zehn Gebote sind Ihnen für den Aufbau der Gesellschaft besonders bedeutsam?
Stoiber: "Für den Aufbau der Gesellschaft sicherlich die Nächstenliebe."
SZ, 14. August 2002, Interview Bayern Seite 5
Stoibers Unkenntnis der elementarsten christlichen Gebote: In den zehn Geboten (2 Moses 20) steht kein Gebot der Nächstenliebe. bibel Zitate aus der Bibel
Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, warf Edmund Stoiber vor, er betreibe "aktiv das Ende einer christlichen Ehe- und Familienpolitik." Münchner Merkur, 9.7.2002, S.2
Edmund Stoiber auf dem Kongress der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zum Bundestag, 4. Juli 2002: "Die Leute überbewerten den Bundestag." SZ, 5.7.2002, Seite 5
"Meine Lebensaufgabe liegt in Bayern, nehmen Sie das bitte endlich zur Kenntnis."; "Ich bin nicht Kandidat und werde es auch nicht." stiller stoiber Michael Stiller. Edmund Stoiber. Der Kandidat. S. 243
"Ohne ausreichenden Sachverstand und ohne die Fähigkeit, Probleme unvoreingenommen zu analysieren, setzt er seine Entschlüsse gegen alle vernünftigen Einwände durch. Geht die Sache schief, findet er immer einen Schuldigen." Alfred Meier, Ex-Münchner Postpräsident (wurde nach Hamburg versetzt, da er es wagte Mauscheleien der CSU-Amigos aufzudecken).
stiller stoiber Michael Stiller. Edmund Stoiber. Der Kandidat. S. 221
"Es hat auch nette Nazis gegeben.", »Andechser Hof«, Herrsching,1986
stiller stoiber Michael Stiller. Edmund Stoiber. Der Kandidat. S. 218
Lausige Arbeitsmoral im Kabinett Stoiber "Sie müssen wissen, wie so ein Kabinett abläuft: Weil alle wissen, dass der Ministerpräsident immer später kommt, kommen halt alle a weng später." Manfred Weiß, bayerischer Justizminister zur Arbeit im Kabinett unter Edmund Stoiber. Münchner Merkur, 15.6.2002, S.2
Constanze Hausmann, geborene Stoiber, kritisierte die Familienpolitik der CSU. Darauf verteidigte Karin Stoiber ihren Ehemann Edi: "Aber sie tun doch auch was." SZ, 8.6.2002, S.3 Das erinnert mich stark an das Autobahnargument der Uralt-Nazis ("Aber er hat doch immerhin Autobahnen gebaut.")
"Edmund Stoiber hat uns einen bisher unbekannten Schicksalsschlag in seinem Leben enthüllt. Seine Eltern haben ihn Edmund Rüdiger Rudi genannt, praktisch die Höchststrafe, die Eltern über die wehrlosen Kinder verhängen können." SZ, 6.6.2002, S.52
Die häufigsten Antworten von Edmund Rüdiger Rudi Stoiber vorm Untersuchungsausschuss zur Klärung zahlreicher Skandale und Amigo-Affären: "Das weiß ich nicht", "Davon habe ich keine Kenntnis". SZ, 5.6.2002, S.3
Tom Becker, 24, gelernter Drucker, Sänger der Münchner Punkband Lake Pussy: "Stoiber ist meiner Meinung nach die größte Bedrohung für das Nachkriegsdeutschland seit Strauß. Wer Wahlkampf für Berlusconi und Werbung für Haider macht, steht nicht auf der guten Seite." SZ, 28.5.2002, S.38
Schily: "Stoiber übt scharfe Kritik am früheren Bundeskanzler Kohl" "Herr Stoiber kritisiert eine Passage aus meiner Rede, die ich am 18. Mai 2002 bei dem Treffen der Sudetendeutschen gehalten habe. Die Passage ("das begangene Unrecht gehört der Vergangenheit an") ist ein wörtliches Zitat aus der deutsch-tschechischen Erklärung von 1997, die der damalige Bundeskanzler Kohl zusammen mit dem damaligen Außenminister Kinkel unterzeichnet hat. Die scharfe Kritik von Herrn Stoiber richtet sich demnach direkt gegen die frühere Bundesregierung..." Pressemitteilung, 20.5.2002
Die Firma Grundig wollte 1980 der CSU eine Million Mark (etwa 500.000 Euro) spenden. Um die Spende bemühte sich Edmund Stoiber. Er schrieb an Grundig: Man wäre Grundig "sehr verbunden, wenn Sie die entsprechenden Maßnahmen über Herrn Rechtsanwalt Dr. Franz Dannecker abwickeln würden." Münchner Merkur, 15.5.2002, S.2 Wenige Jahre darauf ging Grundig pleite
"Edmund Stoiber ist der größte Insolvenzverwalter, den es in der Geschichte der Bundesrepublik gegeben hat." Wolfgang Clement, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, SPD, zu den zahlreichen wirtschaftspolitischen Desastern der bayerischen Landesregierung (Deutscher Orden, Kirch-Media, etc.)
Es habe "keinen Sinn, die Amerikaner in irgendeiner Weise zu kritisieren".
Edmund Stoiber in Madrid zu einem möglichen Angriff der USA auf den Irak. SZ, 23.2.2002, S.6
"Berlusconi-Spezi" "Haider-Intimus" Jusos über Edmund Stoiber, SZ 6.2.2002, S.6
„In Gestalt des Kandidaten zeichnet sich etwas ab, was wir in einigen Ländern Europas schon haben. Haider, Berlusconi sind ja nicht ohne Grund regelrecht Freunde von Herrn Stoiber.“
Literaturnobelpreisträger Günter Grass in einem Interview mit dem Kulturjournal des Norddeutschen Rundfunks, 4.2.2002, zitiert nach SZ, 5.2.2002, S.5
Die Hauptschwäche Edmund Stoibers: "Neigung zum gestammelten Wort."
SZ, 22.1.2002, S.35
"Und deswegen setze ich auch ganz bewusst auch auf sehr viel Sachkompetenz, auf offene sachliche Diskussionen."
Stoiber in "Der Herausforderer - was hat Edmund Stoiber drauf?" ARD-Sendung vom 20.1.2002
Ich wohne seit 1972 in Wasserburg am Inn. Es gab noch nie eine offene Diskussion durch die CSU; meist gab es nur Kundgebungen, Kandidatenvorstellungen, etc. Wenn etwas als Diskussion ausgeschrieben war, so gab es einen langen Vortrag und dann konnte man Fragen stellen. Fragen ist nicht diskutieren.

Edmund Stoiber verteidigte den Strauß-Ausspruch über Schriftsteller: stoiber ratten "Ratten und Schmeißfliegen".
"Sicherheit ist die Voraussetzung für Freiheit"
Edmund Stoiber,
Münchner Merkur, 30.10.2001, S.3
Motto der DDR,
die für die totale Sicherheit ihrer Bürger sorgte

Bombardierung Afghanistans durch die NATO
Stoiber: "Wir sollten wachsam sein, nicht ängstlich. Angst ist der beste Verbündete der Terroristen". Münchner Merkur, 9.10.2001, S.3 Antonia Rados, RTL Reporterin in Peshawar, Pakistan: "Nur Helden und Idioten haben keine Angst". FAZ, 9.10.2001, S.56

Gloria von Thurn und Taxis:
"Edmund Stoiber ist vor allem sexy, dies ist für uns Frauen besonders wichtig."
Münchner Merkur, 11.5.2001, S.2
Ich kann weder das "sexy" noch die Wirkung auf Frauen beurteilen; jedoch das "vor allem" kann ich bestätigen, denn auf anderen Gebieten ist mir nichts Positives bekannt.
"Wir wollen, dass die christlich abendländische Kultur die Leitkultur bleibt, und nicht aufgeht in einem Mischmasch."
Passau, Politischer Aschermittwoch 2000. Süddeutsche Zeitung, 23.10.2000, S.17

Wenn man berücksichtigt, wieviel Leid "die christlich abendländische Kultur" über die Völker des Erdballs gebracht hat, kann man nur Angst vor der Zukunft haben.
Wolfgang Hoderlein, neuer Landesvorsitzender der SPD Bayern:
"Stoiber fürchtet nichts mehr als ein aufgeklärtes Volk."

Münchner Merkur, 25.9.2000, S.3
Frederic Vester, Mitglied des Club of Rome, Alternative-Nobelpreis über Edmund Stoiber
"Die Kampagne gegen die Ökosteuer, an deren Spitze sich Ministerpräsident Stoiber bei seinem Auftritt in der Münchner Fußgängerzone gesetzt hat, zeigt überdeutlich, worum es ihm geht: Nicht um die notwendigen Weichenstellungen, die uns und den kommenden Generationen eine lebenswerte Welt garantieren, es geht ihm nur darum, aus der Situation parteipolitisches Kapital zu schlagen. Dabei schreckt er nicht davor zurück, die Massen aufzuhetzen, indem er die Fakten bewusst entstellt."
Süddeutsche Zeitung, 23.9.2000, S.64
"Wenn wir mit dieser neuen Staatsbürgerregelung etwa die ganze Kurdenproblematik und das damit verbundene massive Gewaltpotenzial nach Deutschland importieren, schätze ich die Gefährdung der Sicherheitslage höher ein als bei der RAF in den Siebziger- und Achtzigerjahren."
4. Januar 1999, Focus-Interview
"Wer so etwas behauptet, hat nicht alle Tassen im Schrank."
Zu einer Bemerkung Gerhard Schröders, Bundeskanzler, SPD
Münchner Merkur, 12.4.2000, Seite 5
"Schöner als schön gibt es nicht."
Interview mit der Süddeutschen Zeitung, 1.April 2000, Seite 32
Zum Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichts:
Wir respektieren das Urteil, aber wir werden es inhaltlich nicht akzeptieren.
Süddeutsche Zeitung, 21.Mai 1999, Seite 4
"Als Generalsekretär und als Leiter der Staatskanzlei des bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß habe ich von 1978 – seit meiner Berufung zum Generalsekretär – bis 1988 – bis zum Tode von Franz Josef Strauß – an Flügen der Firma MBB teilgenommen."
Presseerklärung von Edmund Stoiber, 1993 (?)
 

Zitate von Edmund Stoiber CSU
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 7.7.2010