Email zurück zur Homepage eine Stufe zurück Zitate Helmut Kohl
Zitate von und über Helmut Kohl, CDU
Ex-Bundeskanzler – genannt der Aussergesetzliche,
der unfähigste Bundeskanzler, den Deutschland je hatte – Kohl Literatur zu Helmut Kohl
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"Wenn es für die deutsche Misere einen Verantwortlichen gibt, dann ist es die gut sozialdemokratische Politik von Helmut Kohl und seine nun wirklich souverände Verachtung des Ökonomischen." Ernst-Wilhelm Händler, Schriftsteller, Unternehmer, Interview mit der SZ, 3.8.2005, S. 13
"In der Ausländerpolitik sind vor allem von früheren Regierungen massive Fehler gemacht worden, un dzwar durch die Verdrängung der Realität, vor allem unter Helmut Kohl. Man hat nicht erkannt, dass wir ein Einwanderungsland sind." Heiner Geißler, CDU, Interview mit Karl Forster, SZ, 11.12.2004, S. VII
"Helmut Kohl befindet sich im Zustand des permanenten Verfassungsbruchs. Und dieser Verfassungsbruch dauert jeden Tag . . . an, solange er nicht die Spender (der Gelder illegaler Parteifinanzierung) bekannt gibt." Horst Eylmann (CDU), der damalige Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag, Anfang des Jahres 2000; zitiert nach Prof. Dr. Helmut Saake, SZ, 23.4.2004, S. 39

"Wir hatten schon das Gefühl: Wir haben einen tollen Job gemacht." Helmut Kohl, der bisher größte Versager als Bundeskanzler in der Geschichte der Bundesrepublik, im Rückblick auf die Gefühlslage seines Kabinetts nach der Abwahl 1998. Zitiert nach OVB, 14.1.2004, S.2
"Den Deutschen in der DDR kann ich sagen, was auch Ministerpräsident de Maizière betont hat, es wird niemandem schlechter gehen als zuvor, dafür vielen besser."
Lüge Helmut Kohls in einer Fernsehrede 1990
"Wir haben auch zu Zeiten Helmut Kohls versäumt eine effiziente Personalpolitik im internationalen Bereich zu machen." EU Parlamentarierin Gabriele Stauner, CSU. OVB,19.7.2003, S.18
Im Juli 2003 besuchte das bayerische Kabinett Rosenheim. Edmund Stoiber, CSU, hielt eine mitreißende Rede zum CSU-Wahlkampfauftakt mit einigen Seitenhieben auf die Ära Helmut Kohl.
"Dann die 80-er Jahre. Werte und Tugenden wie Fleiß und Wissen, gutes Benehmen und Strebsamkeit, soziales Verhalten gegenüber den Mitmenschen werden von einer «Null-Bock-Generation» durch «Ego-Trips» ersetzt – eine «abenteuerliche Luxus-Diskussion», die bis heute nachwirke, formuliert der Redner." schreiben die Rosenheimer NachrichtenRosenheimer Nachrichten.
"Ich habe mich immer für Reformen eingesetzt. Es wurde blockiert: 16 Jahre Kohl, viereinhalb Jahre Schröder." Hans-Olaf Henkel, Ex-Chef IBM Deutschland und des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Münchner Merkur, 17.5.2003, S.11
"Übrigens: Vor zwanzig Jahren war die Stimmung deutlich besser; nachdem Helmut Kohl das Amt des Bundeskanzlers übernommen hatte lautete der Hit des Winters 1982/83 »Wir steigern das Bruttosozialprodukt«."
Aus dem Bericht der Fraktionsvorsitzenden Dr. Angela Merkel, CDU, MdB, vom 2. Dezember 2002, der deutlich zeigt, wie sehr Helmut Kohl seine gute Ausgangslage heruntergewirtschaftet hat.
Zum Leuna-Skandal sagte Kohl, damals sei "überhaupt nicht bestochen worden". Dies sei nun "total einwandfrei geklärt." Der erste Teil der Aussage Kohls ist völlig unglaubwürdig, siehe Leuna-Skandal und CDU-Spendenaffäre Nr.2. Der zweite Teil der Aussage Kohls ist glatt gelogen, denn "Generalbundesanwalt Kay Nehm hatte vergangenen Mittwoch mitgeteilt, es lägen keine Anhaltspunkte für Bestechung vor". Das heißt doch wohl nur, daß die Staatsanwaltschaft keine Indizien fand (oder finden wollte), nicht aber, daß es keine Indizien gibt und noch viel weniger, daß nicht bestochen wurde. SZ, 27.12.2001, S.5
1990 scheiterte die englische Fußball-Nationalmannschaft im WM-Halbfinale gegen Deutschland. Helmut Kohl meinte höhnisch, die Briten seien von Deutschland in ihrem Nationalsport geschlagen worden. Darauf konterte Maggie Thatcher: "Richten Sie ihm aus, dass wir die Deutschen in diesem Jahrhundert schon zweimal in ihrem Nationalsport besiegt haben." SZ, 5.9.2001, S.15
"Wenn jemand eine Dissertation über das innere Gefüge der Partei" schriebe, könne "er klar nachweisen, dass die CDU keine demokratische Partei ist." Helmut Kohl, 13.2.1967. Der Spiegel 34/2001, S.52
"Der Pöbel ist wirklich überall", Helmut Kohl, nachdem er am 30.11.2000, 15:40 im Berliner Kulturkaufhaus Dussmann mit einen Windbeutel beworfen wurde. Der Spiegel 1/2001, S.62. Ergänzung durch H.H.: "Gelegentlich wird der Pöbel von einem Windbeutel getroffen."
"Die Grenze der Belastbarkeit ist überschritten. Die Situation hat sich dramatisch zugespitzt. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, stehen wir vor der Gefahr einer tiefgehenden Vertrauenskrise gegenüber unserem demokratischen Staat, ja - ich sage es mit Bedacht -, eines Staatsnotstandes. Die Menschen erwarten von uns schnelle Lösungen, und zwar Lösungen, die greifen, die dem Missbrauch des Asylrechts wirksam einen Riegel vorschieben." Helmut Kohl (CDU), damals Bundeskanzler und Parteichef, am 26. Oktober 1992 in einer Rede auf dem CDU-Parteitag.
Die CDU steuerte mit Kohl schon damals auf den Abgrund zu. Ohne die deutsche Einheit hätten wir die Wahl 1990 verloren. Alle reden davon, dass er die deutsche Einheit geschaffen hat. Aber die Wahrheit ist, dass sie ihn und die CDU gerettet hat. Die wahre geschichtliche Leistung Kohls ist die Einheit Europas.
Heiner Geißler, CDU, Süddeutsche Zeitung Magazin #41, 13.10.2000, S.28
Sein Lieblingssatz "Ich wollte der Partei dienen" ist an Chuzpe [Dreistigkeit] unüberbietbar. Er wollte nur sich selbst dienen.Heiner Geißler, CDU, Süddeutsche Zeitung Magazin #41, 13.10.2000, S.27
"Diese Methode, sich vor dem Notwendigen zu verschließen, scheint mir ein roter Faden, der sich durch Kohls 16-jährige Kanzlerschaft zieht. Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft wurde dadurch erheblich beeinträchtigt." Hans-Olaf Henkel, Ex-IBM-Chef, Ex-BDI-Präsident in seinem Buch Die Macht der Freiheit. Münchner Merkur, 12.10.2000, S.3hans-olaf henkel
Hans-Olaf Henkel Zitate von Hans-Olaf Henkel
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Die Macht der Freiheit. Erinnerungen und Gedanken. München: Econ, 2000. Taschenbuch - 272 S.
henkel
Über Kohl: "Es scheint heute, dass es sein hauptsächliches historisches Verdienst ist, den unumkehrbaren Ereignissen nicht im Wege gestanden zu haben." Tschechische Zeitung zur Wiedervereinigung und Kohl
"Die Zahl der Ausländer in Deutschland muß halbiert werden." Helmut Kohl, Die Welt, 17.3.1983
"ein Meister der Zwietracht", "Kassenbuch-Fälscher", "Geschichtsfälscher"
SPD Fraktionschef Struck, Süddeutsche Zeitung, 29.9.2000, S.1
"Die dubiose Einstellung Kohls zu den Regeln der Demokratie wird für jedermann immer deutlicher sichtbar". Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 26.8.2000, S.4
"Kohl führte um der Macht willen keinen Bürgerkrieg, aber seine Wahlkämpfe mit illegalen Geldern. Er machte sich nicht zum Diktator auf Lebenszeit, beherrschte aber seine Partei wie ein Monarch und die Bundesrepublik im Stil eines Monarchen." Peter Bender, Die Zeit, 17.8.2000, S.4
Kohl bezeichnet sich selbst als unwürdig. "Ich möchte dazu beitragen, dass der Tag in angemessener Würde und fern von tagespolitischen Diskussionen feierlich begangen werden kann." Helmut Kohl zu seinem Verzicht auf die Teilnahme an der offiziellen Feier zum 10. Jahrestag der deutschen Einheit am 3.10.2000 in Dresden. Die Zeit, 17.8.2000, S.2
"Tatsächlich hat seine Verdienste niemand vergessen; es fragt sich nur, ob geschichtliche Bedeutung mit Gesetzesverstößen verrechnet werden kann.
Helmut Kohl war der Kanzler der Einheit, das ist gewiss; wieweit er treibend vorangebracht hat oder selbst nur ein getriebener war, darüber mögen Spätere streiten."

Jens Jessen, Die Zeit, 17.8.2000, S.1
"Kohls einzigartige Lebensleistung für Deutschland und Europa stellt ihn in die Reihe der Großen der Geschichte." Das Zitat verbildlicht
Michael Glos, Chef der Bundestags-CSU Münchner Merkur, 3.4.2000, Seite 3
"Die Leistung aber ist wahrscheinlich überschätzt worden. Jeder andere Kanzler hätte ähnlich gehandelt, selbst Lafontaine hätte die Einigung vollziehen müssen."
Klaus von Beyme, Professor für Politologie, Heidelberg,
zum 70.Geburtstag Kohls, Münchner Merkur 3.4.2000, Seite 3
"Kohl hat seine Verdienste für die Einheit Europas und bei der Wiedervereinigung. Sie werden anerkannt. Aber auch sie muss man relativieren, weil sie mit schweren Fehlern garniert waren."
Wilhelm Christbaum, Chefredakteur des CSU/CDU-freundlichen Münchner Merkur,
zum 70.Geburtstag Kohls, 3.4.2000, Seite 3
"Das ist überhaupt nicht ungewöhnlich."
Kohl zur Annahme von Hunderttausend DM in bar (!) aus Spenden? Geldwäsche? Bestechung?
Kohl bekennt sich als Wiederholungstäter.
Süddeutsche Zeitung, 3.Januar 2000, Seite 13.
"Die jungen Leute in Deutschland haben kein Problem mit dem Judentum. Ich gehe ja auch manchmal mit meinen beiden Jungs über den jüdischen Friedhof in Oggersheim."
Kohl im Januar 1983, seit einem halben Jahr Bundeskanzler, in Tel Aviv vor 900 Repräsentanten Israels.
Claus Tegen, Hambühren, Süddeutsche Zeitung, 8.Oktober 1999, Seite 15.
"Helmut Kohl hat Rügen und Sanssouci für uns gekauft, sich dabei aber auch viel wertloses Brachland aufschwatzen lassen."
Hans Zippert in Klaus Bittermann, Hg. It's a Zoni. Edition Tiamat, Berlin 1999
"Die Regelung im HGB zum Minderkaufmann ist ein ganz fauler Kompromiß - könnte also auch gut von Kohl stammen."
Handelsrecht, Uni Bayreuth, zitiert nach Zitate von Lehrern, Professoren, Schülern und Studenten
Kohl Die Grossen der Geschichte – Kohl Die Untaten Helmut Kohls

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 11.12.2004