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Günther Beckstein Norbert Geis Max Gimple Peter Hintze
Zitate von und über CSU und JU Politiker
Was die CSU Amigos so von sich geben.
Dies ist keine offizielle Webauftritt der Politiker, weitere Zitate siehe csu zitat Zitate von CSU Politikern

Günther Beckstein – Adolf Dinglreiter – Walter Eykmann – Peter Gauweiler – Norbert Geis – Christine Haderthauer – Joachim Herrmann – Gerd Müller – Peter Ramsauer – Sepp Ranner – Christian Ruck – Andreas Scheuer – Georg Schmid – Siegfried Schneider – Horst Seehofer – Johannes Singhammer – Eberhard Sinner – Klaus Stöttner – Theo Waigel – Tobias Weiß
ungenannter CSU Partei-Stratege
"Das Amt des Münchners CSU-Chefs ist nur vergleichbar mit dem Vorsteher der Hölle."
OVB, 15.1.2003, S.3 – Anmerkung: München ist nicht die Hölle, so muß es wohl die CSU in München sein.
Adolf Dinglreiter
langjähriger MdL; seit 2003 Ex-MdL; dinglreiter Parteispendenskandal 2003
Seine Sekretärin: 465 Anträge hat er selbst in den fast genau 17 Abgeordneten-Jahren im Landtag gestellt. – Das sind im Jahr 27 Anträge, im Monat ganze 2 Anträge. dinglreiterRosenheimer Nachrichten
"Unsere Fraktion kontrolliert die Regierung". Dinglreiter beim CSU-Kreisverband Rosenheim, OVB, 17.9.2003, S.10. Er zeigt ein seltsames Verständnis von Kontrolle. In Bayern gilt die Gleichung Regierung = CSU = Landtag = Bayern (strauss vergleiche Franz J. Strauss)
Prof. Dr. Walter Eykmann
* 20.08.1937 Sonsbeck/Kreis Moers, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Fragen des Öffentlichen Dienstes
"Bei solchen Abstimmungen passt kein Blatt zwischen mich und den Minister. Ich stehe hinter dem Minister – Zu Land, zu Wasser und in der Luft." Maximilianeum 3/2004, S. 34. Unbedingte Vasallentreue zu Finanzminster Kurt Faltlhauser, der im Nachtragshaushalt 2004 massive Kürzungen (2,44 Milliarden Euro) im Sozialbereich und bei der Bildung vorschlug. Die CSU stimmte zu.
Peter Gauweiler MdB
Peter Gauweiler verharmlost die Hetzjagd auf Inder durch Mügeln und andere rechtsradikalen Taten:
gauweilerBeispielhaftes Zitat aus Peter Gauweiler: "Null Verstand, null Mut, null Gespür. Der Kampf gegen rechts ist in Deutschland durch viel Hysterie und noch mehr Selbstgerechtigkeit gekennzeichnet", SZ, 7.9.2007, S. 2
OVB: "Vom Steuerzahler finanzierte enge Mitarbeiter zu Parteiangelegenheiten mitzunehmen ..."
Gauweiler: "... macht doch jeder. Das habe ich auch immer getan. Stoiber tut es mal 100. Schröder mal 1000." Im Interview mit Christian Deutschländer, OVB, 29.7.2004, S.2
Norbert Geis
MdB, rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion (man fasst es kaum)
Norbert Geis Geis, CSU, verteidigt die NS TerrorjustizgeisNorbert Geis, MdB
"How Low Can You Go?" Chubby Checker (Seldon - Leon), Parkway 1963
Norbert Geis, CSU, MdB, rät Joachim Gauck, Bundespräsidentkandidat, zur Zwangsheirat
Norbert Geis forderte Joachim Gauck, Bundespräsidentkandidat, auf: „Es dürfte wohl im Interesse des Herrn Gauck selbst sein, seine persönlichen Verhältnisse so schnell als möglich zu ordnen, damit insoweit keine Angriffsfläche geboten wird“ („Passauer Neuen Presse“, 21.2.2012)
Das kann wohl nur bedeuten: Zwangsheirat.
geisWilde Ehe im Schloss Bellevue: CSU-Politiker legt Gauck Hochzeit nahe, Focus Online, 21.2.2012

Norbert Geis, CSU, MdB, beleidigt die älteren deutschen Mitbürger
“Wir registrieren in Gesamteuropa ein Schwinden der jüngeren Generation und eine
starke Zunahme der Zahl der älteren Menschen.”
Soweit stellt Geis eine Tatsache fest. Dann setzt er zu einer pauschalen Beleidigung der älteren Mitbürger in Deutschland an:
 “Wir werden auf Dauer ein Kontinent werden, dem es an Vitalität, an Erneuerungskraft und an Kreativität fehlen wird. Wir geraten in eine demographische Winterstarre und verlieren unsere derzeitige Stellung in der Welt. ”
Norbert Geis spricht damit pauschal den älteren Bürgern Deutschlands die Vitalität und Kreativität ab. Er vergleicht die Zunahme der älteren Menschen als »Winterstarre«.
geisRede gehalten in der 156. Sitzung des Deutschen Bundestages, 27. Januar 2012
Mein Kommentar vom 26. Februar 2012 um 18:17 (Ihr Beitrag wartet auf Freischaltung) auf dem Webauftritt des Abgeordneten geisNorbert Geis.
Sehr geehrter Herr Geis,
Ihre Rede zur Bevölkerungsentwicklung spricht der älteren Bevölkerung pauschal Vitalität und Kreativität ab (“Wir werden auf Dauer ein Kontinent werden, dem es an Vitalität, an Erneuerungskraft und an Kreativität fehlen wird.”). Das finde ich ungeheuer. Als 68-Jähriger weise ich diese Unterstellung zurück. Die heutigen Älteren sind zum grossen Teil vital und kreativ.
Dann werden die älteren Menschen mit “Winterstarre” noch pauschal beleidigt.
Vielleicht kennen Sie vornehmlich “winterstarre” ältere Mitbürger. In meinem Bekanntenkreis älterer Menschen sind viele vitale, kreative und quicklebendige. Von Winterstarre keine Spur.
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Huber

Norbert Geis, CSU, MdB, setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die es verhindern, dass Kinder in geordneten Verhältnissen aufwachsen. Im ZDF Morgenmagazin sagte Geis im August 2009: “In der Ehe und bei heterosexuellen Paaren liegt die Zukunft. Und nicht bei irgendwelchen Fehlentwicklungen. ”
Siehe auch Norbert Geis Kinderarmut und Kinderrechte in Deutschland
NS-Justiz Widerständler und Opfer der NS-Militärjustiz warten teilweise bis heute auf Rehabilitierung, da beispielsweise Norbert Geis an den Urteilen der NS-Justiz an "Kriegsverräter" festhält.
"Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse von heute können doch morgen schon wieder anders aussehen. Wissen wir, ob unsere wissenschaftlichen Vorstellungen von der Entstehung der Welt in 200 Jahren noch in derselben Form Bestand haben?" Das ist richtig, doch Geis folgert daraus, man könne im Biologieunterricht auch Legenden, Fabeln und Märchen verbreiten.
Norbert Geis Norbert Geis für Bibelauslegung im Biologieunterricht und alttestamentarische Werteordnung
Norbert Geis bemängelte, daß Gerhard Schröder, SPD, anläßlich der D-Day-Feiern den Soldatenfriedhof La Cambe, auf dem auch Soldaten der Waffen-SS begraben sind, meidet: „Der Kanzler sollte sich ein Beispiel an Helmut Kohl nehmen, der 1985 gegen starken Widerstand mit US-Präsident Reagan den Soldatenfriedhof in Bitburg besucht hat – obwohl dort auch Soldaten der Waffen-SS liegen.“ ramsauerSPIEGEL ONLINE 2004; ähnliches Norbert Geis Zitat von Peter Ramsauer, CSU
Norbert Geis verteidigte die anti-semitische Rede von Martin Hohmann, MdB, CDU. Er sagte der Stuttgarter Zeitung, jetzt müsse "auch einmal Schluss sein mit den Angriffen auf Martin Hohmann". In Bezug auf einen Ausschluss Hohmanns aus der Unionsfraktion sagte Geis: "Ich glaube nicht, dass eine Zweidrittelmehrheit für seinen Ausschluss zu Stande käme; es muss jetzt genug sein."
Norbert GeisStuttgarter Zeitung, 06.11.2003Martin Hohmann Martin HohmannAffäre
«Ich halte die Entscheidung für einen menschlichen Fehler, und menschliche Fehler sind die schwersten, die man machen kann», kritisierte Norbert Geis im Bayerischen Rundfunk das Ausschlussverfahren der CDU Bundestagsfraktion. Yahoo, Mittwoch 12. November 2003, 17:42 Uhr
"Wer eine Wahllüge begeht, sollte mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe rechnen müssen." Bild am Sonntag, 24.11.2002, zitiert nach SZ 25.11.2002, S.6
Damit fordert Geis die Inhaftierung fast des gesamten deutschen Bundestags
"Die Polizei kann [...] nicht viel Federnlesen machen, sonst bekommen wir chaotische Verhältnisse."
Kommentar von Geis zum Polizeieinsatz gegen eine friedliche Geburtstagsfeier von Minderjährigen in Aschaffenburg: Zitiert nach: S. 279, hutter tessmer Hutter, Franz-Josef, Carsten Tessmer, Hg. Die Menschenrechte in Deutschland
Christine Haderthauer
Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, MdL,
Ex-Generalsekretärin der CSU

HaderthauerChristine HaderthauerHaderthauerWikipedia
“In Bayern werden die Gesetze lebensnah und vor allem nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz vollzogen.”
Christine Haderthauer im Interview mit Christian Deutschländer:
"Bayern legt neue Regeln vor", OVB 22.9.2012, S. 2

Deshalb kann man in Bayern ruhig zwei Mass trinken und trotzdem Auto fahren (Ex-Ministerpräsident Günter Beckstein, CSU). Die von Haderthauer aufgestellte Regel gilt natürlich nur nach Auslegung der CSU. Im selben Interview widersprach Christine Haderthauer ihrer Regel bei liberalen Ladenschlusszeiten. Hierzu setzte sie ihre Regel sofort außer Kraft:
“Wir wollen soziale Leitplanken, dazu gehören auch gesicherte Ladenschlusszeiten für die Mitarbeiter und ihre Familien.”
Christine Haderthauer im Interview mit Christian Deutschländer:
"Bayern legt neue Regeln vor", OVB 22.9.2012, S. 2

Ein Aal ist dagegen absolut rutschfest.
“Wer zum Beispiel den Islam über das Grundgesetz und die Menschenrechte stellt, der hat hier nichts zu suchen.” Eiselfinger Starkbierfest, Februar 2010; OVB 1.3.2010, S. 15
Gilt das auch für Christentum, Bibel und Katechismus? Wenn ja, müssen viele Christen mit ihrer Ausweisung rechnen.
Joachim Herrmann
21.9.1956 München; derzeit (1/2004) Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
„Multi-Kulti ist gescheitert.“
HerrmannBayerns Innenminister kritisiert muslimische Verbände, Der Tgesspiegel, 9. April 2012
Täglich wird Joachim Herrmann widerlegt:
Es gibt – auch und besonders – in Bayern vielfältige Kulturen. Die eine geht oft in die Oper, der andere zur Blasmusik.
Die eine schenkt ihren Weinen im Keller besondere Aufmerksamkeit und pflegt eine besondere Weinkultur, der andere bevorzugt die Kultur des Bieres.
Der eine liest wöchentlich sein Heft der Trivialliteratur, die andere ist kulturell auf einem anderen Stern und würde nie so ein Heft in die Hand nehmen.
Joachim Herrmann bestätigt: die Politiker haben ab einer bestimmten Schicht in der Hierarchie kaum eine Ahnung vom Geschehen im "Fussvolk".
Dann reden sie Schmarrn. Und leider handeln sie auch danach.
Zum gescheiterten Volksbegehren "Liebe zum Wald": Der Opposition sei es nicht gelungen, "mit Unsinn Menschen hinters Licht zu führen". Landwirtschaftsminister Josef Miller, CSU, und Herrmann selbst lassen sich offensichtlich mit Unsinn hinters Licht zu führen: sie wollen die Gesetzentwürfe jetzt nachbessern. SZ, 1.12.2004, S. 47. Vergleiche auch ranner Sepp Ranner zum Volksbehren
„An Bayerns Schulen soll das Kopftuch nicht als religiöses Symbol verboten werden, sondern weil es Ausdruck von Frauendiskriminierung ist.“
Zur Diskussion um das Kopftuch-Verbot (Streit Kopftuch Streit ums Kopftuch ) in der Schule,
herrmannPressemitteilung CSU-Landtagsfraktion 30.12.2003
Gerd Müller
* 25.08.1955 Krumbach/Schwaben; MdB; stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe
Der designierte Bundespräsident Horst Köhler ist noch nicht gewählt, da erhält er schon Meinungsverbot. Gerd Müller: Man könne ihm [Köhler] nur raten, "dass er sich in den nächsten Wochen mit seinen Meinungen etwas zurückhält". OVB, 18.3.2004, S.2
Peter Ramsauer
Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag
Peter Ramsauer, CSU, beleidigte die Bundeswehr, indem er sie in Zusammenhang mit Gräbern der Waffen-SS brachte. Er bemängelte, daß Gerhard Schröder, SPD, anläßlich der D-Day-Feiern den Soldatenfriedhof La Cambe, auf dem auch Soldaten der Waffen-SS begraben sind, meidet. Er sagte der Bild-Zeitung: "Sein Vorgehen ist eine Beleidigung für die vielen Bundeswehrsoldaten, die diese Gräber pflegen, und für alle deutschen Kriegerwitwen". Wolfgang Schäuble, CDU, hingegen begrüßte Schröders Teilnahme an den Feiern. ramsauerSPIEGEL ONLINE 2004; ähnliches ramsauer Zitat von Norbert Geis, CSU
Die Basis der CSU sitzt – nach Peter Ramsauer – in den Bierzelten: Wichtiger als die demoskopischen Daten sei die Stimmung an der Basis, sagt Peter Ramsauer, abzulesen etwa bei Kundgebungen in Bierzelten. Münchner Merkur, 1.6.2002, S.3
Sepp Ranner
10.11.1939 Mitterham, Landkreis Rosenheim; MdL
Zum gescheiterten Volksbegehren "Liebe zum Wald": "Dass der Volksentscheid jetzt nicht zustande kommt, zeigt, dass wir viele vernünftige Bürger in unserem Land haben, die sich nicht von irgendeinem Schmarrn beeindrucken lassen." OVB, 1.12.2004, S. 11 Landwirtschaftsminister Josef Miller, CSU, und CSU-Fraktionschef im Landtag Joachim Herrmann (Herrmann Zitate Joachim Herrmann) lassen sich von irgendeinem Schmarrn beeindrucken: sie wollen die Gesetzentwürfe jetzt nachbessern. SZ, 1.12.2004, S. 47
"Viele Reiter sind Jugendliche. Wer als junger Mensch diesen Sport betreibt, landet nicht in der Drogenszene." OVB, 29.10.2004, S.15
Im Wahlkreis von Josef Ranner schließt die Wacker Group das Werk Wacker Siltronic AG und setzt 350 Mitarbeiter frei (josef ranner Wacker Siltronic schließt). Josef Ranner zeigt Verständnis: «Die Ökosteuer und überhöhte Energiekosten machen zusammen mit anderen schlechten Wettbewerbsbedingungen unseren Wirtschaftsstandort tatsächlich kaputt.»
Wacker RannerWacker: Ranner setzt sich nochmals ein, OVB, 22.10.2003
Bezeichnete die Pläne von CSU-Innenminister Günther Beckstein zur Stimmkreisreform als "Werk von Tagedieben und Wegelagerern".
Süddeutsche Zeitung, 27.7.2000, S.L8
Christian Ruck
MdB, Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und umweltpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
"Im Umweltausschuss wurde es gestern wieder deutlich: Wir sind zusammen mit England mit Abstand die Einzigen, die in Europa unsere klimapolitischen Ziele ernsthaft verfolgen."
Rede zur UN-Konferenz in Johannesburg zur nachhaltigen Entwicklung vor dem Deutschen Bundestag
am 16. Mai 2002, in der Ruck nicht umhin kam, die SPD/Grüne-Regierung zu loben.
Andreas Scheuer
* 26. September 1974 in Passau, Generalsekretär der bayerischen Staatspartei
„Entschuldigen S´ die Sprache, das Schlimmste ist ein Fußball spielender, ministrierender Sengalese, der über drei Jahre da ist – weil den wirst du nie wieder abschieben.“

Im Regensburger Presseclub, September 2016. Näheres siehe Wir sind nicht das Sozialamt der Welt
„Wir formulieren auch sehr, sehr konsequent Dinge, die in die falsche Richtung gehen!”
Quer, Bayerisches Fernsehen, 16.4.2015
Georg Schmid
* 20. April 1953 Donauwörth, bayerischer Innenstaatssekretär, vorher Sozialstaatssekretär, Stimmkreis Donau-Ries
"Deutschland besitzt eine Fülle von Dokumentations- und Gedenkstätten, die sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus befassen. Es gibt aber keine nationale Erinnerungsstätte für die größte Tragödie in der Geschichte unseres Volkes. Nach Jahrzehnten der Verdrängung muss die Vertreibung von 15 Millionen Landsleuten einen zentralen Platz im Gedächtnis der Nation einnehmen, und zwar sichtbar wie ideell."
Anlässlich der Verleihung der Medienpreise 2003 des Bundes der Vertriebenen Bayern am 18. Oktober 2003 in München. Georg SchmidPressemitteilung 534/03
Siegfried Schneider, CSU
* 7.4.1956 Oberzell, Kreis Eichstätt; Minister für Unterricht und Kultus
"Ihr seid zu gut!"
Zuruf im Landtagsplenum bei einer Rede von Frau Simone Tolle, Grüne, 16. Februar 2005, 36. Sitzung. Jede nach Auffassung von "gut" billigt Schneider also den Grünen die bessere politische Qualität zu oder er meint, dass die Grünen die besseren Werte vertreten.
"Hören Sie doch mit dem Hofer Flughafen auf. Das wäre ein Strohfeuer,das ein Jahr wirkt,und nach einem Jahr wäre dessen Wirkung vorbei. Das ist doch ganz einfach."
Zum Vorwurf, die 32 Millionen Euro Subvention des Hofer Flughafen besser für die Bildung zu verwenden. Landtagsplenum, 16. Februar 2005, 36. Sitzung. Zur Erinnerung: Siegfried Scheider ist jetzt Minister für Unterricht und Kultus (2/2005 noch nicht) nicht etwa Flughafenminister.
Horst Seehofer, CSU
Ex-Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Landesvorsitzender der Christlich Sozialen Arbeitnehmer-Union; Ministerpräsident Bayerns
csu Das Gefasel des Ministerpräsidenten Horst Seehofer, CSU

Horst Seehofer erklärt die Demokratie in Deutschland für gescheitert
„Diejenige, die entscheiden sind nicht gewählt und diejenige, die gewählt werden haben nichts zu entscheiden.“
PelzigSeehofer & Merkel erklären deutsche Demokratie für tot!, Seehofer bei Pelzig hält sich.
„Die müssen raus aus Bayern.“
So wird Horst Seehofer zitiert, als ein Reporterteam der ARD für das TV Magazin "Monitor" am Rande eines Parteitermins am Wochenende  24./25.8.2013 in Würzburg Landtagspräsidentin Barbara Stamm, CSU, befragen wollte. Einem Bericht der «Main-Post» zufolge soll damit die Journalisten ernsthaft aufgefordert haben, Bayern zu verlassen.
  • Transparenz war freilich noch nie ein herausragendes Attribut der CSU,
  • Auskunftsfreude ist keine Stärker der CSU-Politiker,
  • investigativer Journalismus ist in Bayern nicht gefragt,
  • die erste Regel für Journalisten in Bayern sei Disziplin, wird Seehofer zitiert.
  • zur Disziplin der Journalisten in Bayern gehört offenbar Ehrfurcht und Demut vor den Granden der Staatspartei.
Grünen-Fraktionsvorsitzende Margarete Bause erklärte dazu: Der Ministerpräsident verwalte „den Freistaat wie eine Provinz“ und trete „demokratische Grundprinzipien wie Presse- und Demonstrationsfreiheit mit Füßen“.
MonitorDie Präsidentin im Kreuzfeuer, OVB, 27.8.2013, S. 2 – MonitorSeehofer: Fernsehteam soll Bayern verlassen, SZ, 27.8.2013, S. 33 – MonitorEmpörung über Horst Seehofer - Nach Auftritt in Würzburg: Parteien und Journalistenverband kritisieren Medienschelte, Main-Post, 27.8.2013 – MonitorRinderspacher will von Seehofer Entschuldigung für seine 'wiederholten Fußtritte gegen die Pressefreiheit' , PM SPD 27.8.2013
„Wir sind solidarisch, aber nicht blöd.“
Horst Seehofer auf einem Volksfest in Tuntenhausen, 30.9.2012. Zumindest der erste Teil der Behauptung ist falsch:
  • Die CSU empfahl mehrfach unsolidarisch Griechenland den Austritt aus der Eurozone.
  • Der Freistaat Bayern unter der Regierungspartei CSU will gegen den solidarischen Länderfinanzausgleich (von der CSU einst selbst ausgehandelt!) in Karlsruhe klagen.
  • Gegenüber Minderheiten verhält sich die CSU oft extrem unsolidarisch.
SolidaritätBitte recht freundlich, SZ, 4.10.2012 – Solidarität Ausländer & Minderheiten in Deutschland, Schwerpunkt Bayern
“Der eine Teil der Wahrheit ist, dass wir in der Koalition nach der letzten Bundestagswahl vereinbart hatten, die Laufzeiten der Kernkraftwerke zu verlängern. Die Wahrheit ist aber auch, dass die Katastrophe von Japan jeden vernünftigen Politiker dazu bringen muss, daraus Konsequenzen zu ziehen und die Energiepolitik neu zu definieren.”
Im Klartext sagte Horst Seehofer, CSU, also,
• die Bundesregierung inklusive CSU sagte im Herbst 2010: die Laufzeiten der Kernkraftwerke werden verlängert.
• Die CSU sagte im Frühjahr 2011 genau das Gegenteil: die Kernkraftwerke sind möglichst schnell stillzulegen.
• Und dann sagte Seehofer im selben Interview dies: “Ich sage: Zum Wesen dieser Regierung gehört: Eine Regierung, ein Wort. Darauf muss man sich verlassen können.”
"Wir sind die Manager der Energiewende", Interview mit Horst Seehofer, CSU, OVB 6. Mai 2011, S. 3
Seehofers Worte muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, angesichts der wetterwendischen CSU: man lese csu CSU im Zick-Zack-Kurs und Rolle rückwärts: unzuverlässig und wetterwendisch.
Horst Seehofer will der Rente mit 67 Jahren nur zustimmen, wenn sich die Beschäftigungssituation für ältere Arbeitnehmer deutlich verbessert. Sein Argument: “Wir haben 900.000 Arbeitslose, die 50 Jahre und älter sind. Das ist fast ein Drittel aller Arbeitslosen. Das ist eine nennenswerte Schieflage, die niemanden ruhen lassen darf.”
Eine der ersten Amtshandlungen des Ministerpräsidenten Horst Seehofer, CSU, war es, über das Kabinett eine Altersgrenze von 60 Jahren zu verhängen und ältere unter den Ministern hinauszuwerfen. Wahrlich eine nennenswerte Schieflage, die niemanden ruhen lassen darf.
seehoferSeehofer fordert "Qualifizierung vor Zuwanderung", Die Welt Online 23.10.2010
Zu den Hartz IV Gesetzen, die von SPD, CDU und CSU beschlossen wurden:
“Was damals nächtens im Vermittlungsausschuss parteiübergreifend zusammen gezimmert wurde, ist absoluter Murks”"Absoluter Murks", Süddeutsche Zeitung, 11. Februar 2010, S. 6
“Ja, die Geißel unserer Zeit ist die Bürokratie”, im Bierzelt Amerang, Juli 2009
"Das Bierzelt fest im Griff", OVB, 30. Juli 2009, S. 22 – Bürokratie Regulierung und Bürokratie
"Weg vom Mundwerker, hin zum Handwerker"
Seehofer plädierte beim Neujahrsempfang der CSA in Rosenheim für mehr Taten als Lippenbekenntnisse bei den Politikern. OVB, 30.1.2006, S. 9 Damit versetzte er vielen CSU Politikern (und vielen anderen Politikern) einen herben Hieb
Johannes Singhammer, CSU
Mitglied des Bundestag
"Ob ich nichts weiß davon, kann ich nicht sagen, aber ich kann mich nicht erinnern."
Singhammer vor dem Hohlmeier-Untersuchungsausschuss; SZ, 1.7.2005, S. 37; Hohlmeier Affären um Monika Hohlmeier
Dazu Karin Radermacher, SPD, Vizevorsitzende des Untersuchungsausschusses : "Es ist einfach erstaunlich, wie das menschliche Gehirn funktioniert, dass es immer zum richtigen Zeitpunkt die wichtigen Dinge nicht mehr weiß!", singhammerPressemitteilung 1.7.2005
Eberhard Sinner, CSU
Staatskanzleichef
„Ich bin beeindruckt, mit welcher Begeisterung die Gymnasiasten aus Erlenbach Werte wie Hilfsbereitschaft und Mitgefühl leben und Verantwortungsgefühl für ihre Mitmenschen zeigen. Dieses Beispiel belegt eindrucksvoll, dass ein festes Wertegerüst unser Land zusammenhält und gerade auch junge Menschen ein gutes Gespür für die Bedeutung eines wertorientierten Lebens haben.“
Staatskanzleichef Eberhard Sinner beim Schüler-Projekt „Begegnung der Generationen“ des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach. sinnerPM 22. Juni 2007
Dagegen zeichnet die bayerische Politik gerade soziale Kälte und kein Mitgefühl für die Mitmenschen aus. Vielleicht ist gerade deshalb Eberhard Sinner froh, dass dem – soweit es möglich ist – von Bürgern und Schüler(innen) entgegengesteuert wird.
Klaus Stöttner, CSU, MdL
* 1963 Schloßberg, Landkreis Rosenheim – stöttnerKlaus Stöttner, Landtag
„Das Schicksal des Staates hängt vom Wohlergehen der Familien ab.”
Pressewoche
19.Juli 2013, S. IV

Die CSU arbeitet gegen das Wohlergehen aller Familien: Sie ist gegen Familiensplitting, setzte das Stöttner Betreuungsgeld durch, das nur einseitig besonderen Familien gewährt wird, und zeichnet sich immer wieder durch Stöttner Familienfeindlichkeit aus.
Klaus Stöttner, CSU, MdL, auf die Fragem was einen guten Politiker auszeichnet:
„Ganz klar: Dass man ihn mehr an seinen Taten als an seinen Worten misst”,
Pressewoche
19.Juli 2013, S. 2

Daran gemessen gibt es kaum gute Politiker(innen),
"Wir haben die Watsch'n bei der Wahl völlig zu recht kassiert,
doch wir haben daraus gelernt."
25.2.2009 Hittenkirchen zur Landtagswahl 2008 in der die CSU "nur" auf 43% kam
(immer noch 1 Kommastelle zu weit rechts). Quelle: OVB 27.2.2009, S. 17
Im Juni / Juli 2009 erhielt Klaus Stöttner weitere Watschn von Horst Seehofer, CSU.
"... jeder gute Lobbyist zeigt den Politikern die dringende Notwendigkeit, in seinem speziellen Bereich schnell noch etwas Gutes zu tun. Das hilft beiden. Sowohl der Politiker als auch der Lobbyist können ihre Popularität steigern." Stöttner frägt weiter (nicht zitiert um Abmahnungen zu vermeiden), ob die Politiker diesen Geldforderungen nachgeben sollen und er fährt klar und deutlich fort: "Die Antwort ist nein. Was vorübergehend vielleicht helfen kann, schadet auf Dauer der Gesamtwirtschaft." Seine klare Haltung begründet er dann überzeugend. Wasserburger Nachrichten 25, 18. Juni 2009, S. 10
Stöttners Pech: Die Parteiamigos scheren sich nicht um seine Expertise: unmittelbar darauf gab die CSU und CDU den Lobbyisten von Quelle nach. Am 18. Juni 2009 berief Horst Seehofer, CSU, eine Sondersitzung des Kabinetts ein, um über eine Soforthilfe für Quelle zu beraten.
  • Kabinettssondersitzung zur Situation bei Quelle, PM 308 der Staatskanzlei, 18.6.2009: Bayern wird sich an der in Aussicht genommenen Bund/Länder-Bürgschaft in Höhe von 50 Millionen Euro beteiligen.
  • PM 311, München, 20. Juni 2009
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer begrüßte die Einigung von Banken, Unternehmen und vorläufigem Insolvenzverwalter über die Finanzierung der Fortführung des Versandhandels bei Quelle begrüßt.
    Seehofer: "Der Druckbeginn des neuen Quellekataloges ist der erste wichtige Schritt für einen erfolgreichen Neustart bei Quelle." Dagegen Stöttner in seinen Ausführungen zum Nachgeben gegenüber den Lobbyisten: "Aber ist das der Weg in die Zukunft?" ... "Die Antwort ist nein".
  • PM 329 der Staatskanzlei, München, 29. Juni 2009
    Ministerpräsident Horst Seehofer und Finanzminister Georg Fahrenschon, beide CSU, begrüßten die Zustimmung des Bundes zur notwendigen Soforthilfe an Quelle: "Damit bekommt Quelle in schwieriger Lage endlich eine faire Chance." Dagegen Stöttner in seinen Ausführungen zum Nachgeben gegenüber den Lobbyisten: "Stärkt solches Verhalten die Wirtschaft?" ... "Die Antwort ist nein".
  • PM Nr. 332 der Staatskanzlei, München, 30. Juni 2009
    Kabinett bewilligt bayerischen Anteil an 50 Millionen Euro-Kredit. Horst Seehofer, CSU: " Seehofer: "... es konnte keine durchgreifenden Zweifel mehr geben, dass dem Unternehmen verantwortbar geholfen werden muss und kann". Dagegen Stöttner in seinen Ausführungen zum Nachgeben gegenüber den Lobbyisten: "Hilft es wenigstens einzelnen Unternehmen nachhaltig?" ... "Die Antwort ist nein".
    Seehofer und Wirtschaftsminister Martin Zeil betonten, dass die Staatsregierung im Fall von Quelle wie bei allen anderen Unternehmen in Schwierigkeiten einen klaren Kurs fährt. Seehofer und Zeil: "Es gibt auch keine Lex »Quelle«". Das stimmt selbstverständlich nicht: kein Kleinunternehmer oder Mittelstandsunternehmer in Schwierigkeiten erhält eine Millionenkredit. Dagegen Stöttner in seinen Ausführungen zum Nachgeben gegenüber den Lobbyisten: "Ist es sozial?" ... "Die Antwort ist nein".
  • CSU Generalsekretär Alexander Dobrindt forderte weitere staatliche Zuschüsse für die Autoindustrie. Pro Elektro-Auto soll der Staat einen Zuschuss von 5000 Euro bezahlen: "Wir müssen den Weg freimachen, damit mehr Elektro-Autos auf die Straße kommen", OVB 25.7.2009, S. 2. War dies eine Rücktrittsankündigung von Dobrindt?

Theo Waigel, CSU
Ex Bundesfinanzminister
Späte Einsicht und später Tadel an Helmut Kohls Aufkauf der DDR (helmut kohl Die Untaten Helmut Kohls):
"Die Wiedervereinigung hätte zum Anlass für das Konzept eines schlanken Staates, einer entschlackten Sozialsystems und einer deregulierten Wirtschaft genommen werden müssen."
Tutzinger Blätter, 1/2003, S. 15
Tobias Weiß
JU München
"München darf nicht länger von grauen Haaren regiert werden.", Münchner Merkur, 1.4.2005, S. 2
Man kann nur hoffen, Weiß ist konsequent und fordert dies auch für Bayern und Deutschland. Edmund Stoiber hat graue Haare.
 

Norbert Geis Günther Beckstein Max Gimple Peter Hintze
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 24.9.2016