| Thilo
Bode * 1947; freier Autor und Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation "foodwatch" |
| "Es ist durchaus rational,
daß Politiker und Parteien keine gerechte Globalisierungspolitik
entwicklen und umsetzen." S. 13 |
| "Gesellschaftlicher Stillstand hat sich als eine
solide Strategie erwiesen, um die Macht zu erringen und sie zu erhalten." S.
14. Vergleiche:
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| "Ohne eine deutliche Anhebung
der Energiepreise kann das Kernproblem jeder Umweltpolitik, der zu hohe
Energieverbrauch, nicht gelöst werden." S. 81 |
| "Europa ist populär, die Europäische Union
ist es nicht. Denkt man an die Europäische Union, fallen einem eine
wuchernde Bürokratie, korrupte europäische Kommissare, eine mit
Milliarden subventionierte und ökologisch katastrophale Landwirtschaft
sowie wie die beschämende Unfähigkeit von Europa,
außenpolitisch mit einer Stimme zu sprechen, ein. Diese Beurteilung
reflektiert durchaus die Mehrheitsmeinung in Europa. Je weiter die Integration
der europäischen Institutionen voranschreitet, desto mehr nimmt die
Begeisterung für Europa und die Identifikation mit den europäischen
Institutionen ab und leidet deren Glaubwürdigkeit. Dies ist ein
brüchiges Fundament für die gegenwärtige europäische
Politik." S. 198 "Das Europa von heute und die europäischen Institutionen sind das Produkt von Bürokraten. Dies schlägt sich in einer gefährlichen demokratischen Legitimationslücke nieder." S. 199 |
| "Wie ein Krebsgeschwür
haben sich die Parteien im Staat und der Gesellschaft ausgebreitet." S.
212 "Aber auch die Justiz ist nicht unabhängig: Die Richterstellen beim obersten Verfassungsgericht haben die Parteien so aufgeteilt, daß im Fall einer Vakanz feststeht, welche Partei den Vorschlag zur Neubesetzung nachen darf." S. 212 |
| "Es wäre allerdings naiv zu erwarten, daß die Protagonisten der politischen Systeme, die vom gegenwärtigen Zustand profitieren, derartige Reformen vorantreiben." S. 236 |