| Zitate
(für mich) unbekannter Herkunft oder mit recht unterschiedlichen Quellenangaben |
| "God made
me an atheist. Who are you to question his wisdom?" |
| "Apart
from that, Mrs Lincoln, how did you enjoy the play?"
(Siehe beispielsweise: Vikram Seth: An Unequal Music, S. 478; Sprichwort unbekannten Ursprungs. In einem Internet-Log wurde es Tom Lehrer zugeschrieben. Ähnliche Formulierungen, wie "Besides that, Mrs. Lincoln, how did you like the play?" sind gebräuchlich. Es wird verwendet, um jemand, der zu lange über Nebensächliches erzählt, aufzufordern, zum Kern der Sache zu kommen. |
| "It's just to disturb the
Russians" war die Erklärung von Softwaretechnikern zu Zeiten des Kalten Kriegs für Software-Schnörkeln oder Ungereimtheiten. Beispiel: auf die Softwareversion 4.2 folgte unmittelbar 4.4. |
| "Houston,
we have a problem", stammt von der |
| "Behind the mountains are
more mountains" Sprichwort aus Haiti; von Manes Pierre in Haiku geformt: |
| "Any
fool can see that the world is rich, beautiful, and complex. But it takes a
genius to make one good simplification." Johan van Benthem: "Epistemic Logic and Epistemology: The State of Their Affairs", Amsterdam & Stanford, May 2005, einen holländischen Denker zitierend. |
| "Dumm geborn, nix dazu
glernt und an Rest vagessn" |
| "Winners are losers who never give up." "It's better to lose a lover than to love a loser." |
| Nenn' du mich Schiller, nenn' ich dich
Goethe! Bedeutung: gegenseitiges Lob dient beiden. Dies wird auch (ungenauer, da kein Befehlssatz) so wiedergegeben: Nennst du mich Schiller, dann nenn' ich dich Goethe |
| Don't argue with idiots. They drag you
down to their level and beat you with experience. Ich fand auch diese Variante Don't argue with idiots. They drag you down to their level and beat you because they're playing on home ground. Ursprung unbekannt; teils wird Dilbert ( |
| Einem Landprediger oder Feldwebel wird als
Anleitung für eine Predigt oder Rede zugeschrieben: "First I tell them what I'm going to tell them. Then I tell them. Then I tell them what I've told them." Erst sage ich den Leuten, was ich ihnen sagen werde. Dann sage ich es ihnen. Dann sage ich ihnen, was ich ihnen gerade gesagt habe. So banal diese Anweisung klingt, sie ist das Schema für Referat, Vortrag und wissenschaftliche Arbeit. |
| "You
can't improve perfection" |
| "Wo zwei einer Meinung sind,
ist einer überflüssig." "Wo zwei einer Meinung sind, ist einer zu viel", wird Rabbinern zugesprochen. "Wo zwei einer Meinung sind, kann mindestens einer von beiden kein Philosoph sein." |
| "Wenn
Wahlen was ändern würden, wären sie
verboten!" Gemeint sind politische Wahlen, so mit Kreuz und eventuell geheim |
| "wie ein
Scheunendrescher", "wie ein Drescher" Wird meist in Verbindung mit "essen" oder gar "fressen" gebracht. Beispiel: "Er frißt wia a Scheunendrescher". Das Dreschen war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Gemeinschaftsaktion mehrere Nachbarbauern. Für diesen besonderen Tag kochte die Bäuerin vor, oft wurde eine Sau geschlachtet. Dann hieß es: "Eig'haut hams wia d' Drescha!" |
| Genaue Quelle zweifelhaft: |
| Fluctuat nec mergitur. Die Inschrift des Stadtwappens von Paris spielt auf die wechselhafte Geschichte dieser Stadt an. "Es schwankt, aber es geht nicht unter" oder auch "Von den Wogen geschüttelt, wird es doch nicht untergehn!" Kommt auch in Asterix Band VIII vor. |
| cui bono? ist
nicht unbekannter Herkunft, sondern von
Da es aber oft hier gesucht wird, gebe ich den Link zu der extra Seite über |
| "Eine Krähe hackt der andern die
Augen nicht aus" Sprichwort Ergänzung von Gotthold Ephraim Lessing im "Anti-Goeze": dies trifft bei Schriftstellern nicht zu. |
| "Graecum est, non
legitur" "Graeca non leguntur" Das ist Griechisch, wir brauchen es nicht zu lesen Griechisches wird nicht gelesen. Im Mittelalter wurden griechische Passagen der Gesetzessammlung Corpus iuris civilis beim Übersetzen übergangen, da man des Griechischen nicht mehr mächtig war. |
| "Shall
I tell you what I consider to be wrong? What I consider to be wrong is that most of the people in the Western Hemisphere are stark, staring mad and the few people who recognize this are regarded as lunatics by all those stark, staring mad people." Remark at the Symposium "Alternative Futures for America", University of Wisconsin, zitiert nach. Frederick Kiley, Walter McDonald, eds. A 'Catch-22' Casebook. New York, 1973. S. x. |
| Herkunft zweifelhaft:
|
| Wo es Stärkere gibt, immer auf der Seite der
Schwächeren Motto der Wiener Arbeiterzeitung Der Abend, später Der Neue Abend von 1918 bis 1934 Zitiert von Jean Améry in "Der ehrbare Antisemitismus", bei www.trend.partisan.net oder www.antifa-duisburg.de |
| Extra Bavariam nulla
vita, et si vita, non est ita siehe dazu |
| Wie
denn? Sie gehen nicht zum Psychiater? Ja, sind Sie denn total verrückt!
Amerikanischer Smalltalk |
| "It was necessary to
destroy the village in order to save it." Saving a village by destroying it Metapher, Maxime aus dem US-amerikanischen Vietnamkrieg, 20.Jahrhundert |
| Nothing
is free it's just: already paid for. |
| Welcome to the club! siehe dazu |
| "Rast'
ich, so rost' ich." auch: "Wer rastet,
der rostet." Diesem Sprichwort widerspricht |
| De gustibus non [est]
disputandum. Über Geschmack läßt sich nicht streiten. Sprichwort Ist es aber nicht vielmehr so: nur über Geschmack läßt sich streiten; objektive Sachverhalte treffen entweder zu oder nicht basta. |
| I
always tell the truth, even if I have to lie to do it. Titel eines Buchs: Vaughn Ward (Editor). I Always Tell the Truth (Even if I Have to Lie to Do It). Stories from the Adirondack Liars' Club. Greenfield Review Literary Center, 1991. |
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| Der Weg ist das
Ziel siehe dazu |
| Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die
anderen. |
| "Ziel des Spieles ist es,
Länder zu überfallen, Kontinente und die Welt zu erobern, sowie
Gegner zu schlagen." Risiko 1976 "Ziel des Spieles ist es, Länder und Kontinente von Besatzungsarmeen zu befreien und in die Unabhängigkeit zu führen." Risiko 1990 [unbekannt] "Ziel des Spiels ist es, eine humanitäre Aktion durchzuführen, um Völker durch Bombardierung vom Völkermord abzuhalten." Risiko 1999 [von mir ergänzt] |
| Ich
kann mich nicht erinnern, dass ich jemals etwas vergessen
hätte. |
| Die Wahrheit
läßt sich nicht widerlegen. |
| My wife
says I never listen to her. At least I think that's what she said.
|
| Don't steal! The
government hates competition. |
| Es gibt
drei Arten von Menschen: solche die zählen können und solche, die es nicht können. |
| Cahns Axiom: When all
else fails, read the instructions. |
| Die
Realität ist eine Illusion, die durch Mangel an Drogen
entsteht. |
| Quieter than Dodge City
after the smoke cleared away. |
| Half of
the people in the world are below average. Was nur für den Medianwert gültig ist |
| Die Summe der
menschlichen Intelligenz ist konstant. Die Bevölkerung
wächst. |
| Reporter: Mr.Gandhi, what do you think of Western
Civilization? Mr.Gandhi: I think it would be a good idea! Graffiti in New York |
| Aut bibat, aut
abeat. Man soll entweder trinken oder weggehen. Sprichwort zu Gastmählern der Griechen, zitiert bei Cicero, Gespräche in Tusculum, V, 118. |