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Ich lebe
Ich lebe und weiß nicht wie lang
Dazu werden recht unterschiedliche Quellen angegeben
Ich lebe und weiß nicht wie lang.
Ich sterbe und weiß nicht wann.
Ich reise und weiß nicht wohin.
Mich wundert's, daß ich so fröhlich bin.

Alternativen zur dritten Zeile: Ich geh', und weiß nicht wohin. / Ich fahre und weiß nicht wohin.
Zu diesem Spruch werden recht unterschiedliche Quellen angegeben:
Horvath; Kaiser Maximilian (nur die drei ersten Zeilen); Hausspruch in Norddeutschland; wahrscheinlich aus dem Mittelalter (beides zu finden bei: Ulrich GöpfertKultur - LebenS8 von Ulrich Göpfert); Hausspruch im Weißachental (Grossglettner, Maria: Heiterer Chiemgau. Erlebtes - Erlauschtes - Erdachtes. Grabenstätt 1976. S. 5); bei Maria Grossglettner findet sich der Vermerk: "Pfeiffer, Germania IV 368". Es handelt sich vermutlich um Franz Pfeiffer (1815-1868), der die Philologische Fachzeitschrift Germania, eine Vierteljahresschrift, herausgab. Die Zeitschrift erschien von 1856 bis 1892.
Johannes Mario Simmel schrieb 1949 den Roman Mich wundert, dass ich so fröhlich bin. Erster Nachweis in der Deutschen Bibliothek: Reinbek b. Hamburg: Rowohlt, 1962, [1. - 35. Tsd.]
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Johannes Mario Simmel Johannes Mario SimmelJohannes Mario Simmel. Mich wundert, daß ich so fröhlich bin. München: Droemer Knaur, 1996. Gebunden, 428 Seiten.

Ich lebe
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 3.7.2003