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Jacques Lucien Monod
Marie Curie
7.11. 1867 Warschau – 4.7. 1934 Sancellemoz (Département Haute-Savoie); französische Chemikerin und Physikerin polnischer Herkunft; 1903 Nobelpreis für Physik gemeinsam mit ihrem Mann und A.H. Becquerel für ihre Untersuchungen der Radioaktivität
"Nothing in life is to be feared. It is only to be understood."
The Wordsworth Dictionary of Quotations, 1996
Sir Arthur Eddington
28. Dezember 1882 Kendal – 22. November 1944 Cambridge – Astronom, Physiker und Mathematiker
Als jemand Sir Arthur Eddington mitteilte, dass nur drei Leute auf der Welt die Relativitätstheorie verstünden meinte Eddington: "I wonder who is the third?"
Michael Faraday
22.9. 1791 Newington Butts (heute London) – 25.8. 1867 Hampton Court Green bei London; Physiker und Chemiker
Nach einem öffentlichen Vortrag zu seiner Arbeit wurde Faraday gefragt: "What use is your work?"
Faraday antwortet: "Of what use is a new-born baby?"
Manche Quellen im Internet geben auch "What use is your work discovery?" oder "What use is your work invention)?", manche schreiben den Fragewechsel Benjamin Franklin oder Thomas Edison zu.
Jacques Lucien Monod
9.2. 1910 Paris – 31.5. 1976 Cannes; französischer Biochemiker; erhielt 1965 mit A.Lwoff und F.Jacob den Nobelpreis für Physiologie / Medizin für die Entdeckung der genetischen Steuerung der Enzym- und Virussynthese.
"Bescheidenheit schickt sich für den Gelehrten, aber nicht für die Ideen, die in ihm wohnen und die er verteidigen soll."
Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie. S.21

Postulat der Objektivität
“Grundpfeiler der wissenschaftlichen Methode ist das Postulat der Objektivität der Natur. Das bedeutet die systematische Absage an jede Erwägung, es könne zu einer »wahren« Erkenntnis führen, wenn man die Erscheinungen durch eine Endursache, d. h. durch ein »Projekt«, deutet.”
Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie. S.36
“Das einzige a priori für die Wissenschaft ist die Objektivitätsforderung.”
Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie. S.96
“Es ist schon richtig, daß die Wissenschaft die Wertvorstellungen antastet. Nicht direkt zwar, denn sie gibt keine Urteile über sie ab und soll sie auch ignorieren; aber sie zerstört alle mythischen oder philosophischen Ontogenien, auf denen für die animistische Tradition - von den australischen Ureinwohnern bis zu den materialistischen Dialektikern - die Werte, die Moral, die Pflichten, Rechte und Verbote beruhen sollten.
Wenn er diese Botschaft in ihrer vollen Bedeutung aufnimmt, dann muß der Mensch endlich aus seinem tausendjährigen Traum erwachen und seine totale Verlassenheit, seine radikale Fremdheit erkennen. Er weiß nun, daß er seinen Platz wie ein Zigeuner am Rande des Universums hat, das für seine Musik taub ist und gleichgültig gegen seine Hoffnungen, Leiden oder Verbrechen.”
Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie. S.150-151
“In einem objektiven System ist dagegen jegliche Vermischung von Erkenntnis und Wertung verboten. Aber dieses Verbot, dieses »erste Gebot«, durch das die objektive Erkenntnis begründet wird, ist selber nicht objektiv und kann es nicht sein: Es ist eine moralische Regel, eine Verhaltensvorschrift. (Hierin liegt grundsätzlich das logische Verbindungsglied zwischen Erkenntnis und Wertung.) Die wahre Erkenntnis kennt keine Wertung, doch um sie zu begründen, bedarf es eines Werturteils oder vielmehr eines wertenden Axioms.”
Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie. S.153-154
 

Jacques Lucien Monod
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 2.12.2008