| Angelsächsische Wissenschaftler und
Wissenschaftsjournalisten John C. Avise John Horgan F. Clark Howell Jaron Lanier Hans Moravec Judea Pearl Steven Pinker Sir Martin Rees Douglas Rushkoff |
| John C. Avise Professor of Genetics at the University of Georgia; |
| "Wenn überhaupt etwas der
Allmächtigkeit nahekommt, dann ist es die natürliche Selektion. Aber
auch da gibt es weder eine höhere Intelligenz, Voraussicht, ein letztes
Ziel noch eine Moral. Die natürliche Auswahl ist eine völlig
wertfreie Kraft, unvermeidlich und gleichgültig wie Schwerkraft." Zitiert nach: Edward J. Larson, Larry Witham: "Naturwissenschaftler und Religion in Amerika", Spektrum der Wissenschaft, November 1999 |
| John Horgan Wissenschaftsjournalist beim Scientific American 1986 1997 und für New York Times, Washington Post, New Republic, Slate, London Times, Times Literary Supplement u.a. |
| "History teaches us that science
is limited in what it can do for us. This is realism, not pessimism. And the
last thing we need nowadays is another ideology or faith." Die Geschichte lehrt uns, dass die Naturwissenschaft in dem, was sie für uns tun kann, ihre Grenzen hat. Das ist Realismus, kein Pessimismus. Und das Letzte, was wir heutzutage brauchen, ist eine weitere Ideologie oder Religion. S. 386 In: John Brockman, Hg.: Die neuen Humanisten; |
| We are here to figure out
why we are here. The End of Science, 3 Christianity, like all religions, is an extremely successful chain letter. The End of Science,117 |
| Francis Clark Howell * 1925 Kansas; Anthropologe. |
| "The more you know the harder it
is" Vergleiche
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| Jaron Lanier Computerwissenschaftler; |
| "Das Gute an lausiger
Software ist, dass sie für Beschäftigung sorgt." S.
263 "Die kybernetische Endzeitlehre teilt mit einigen der schlimmsten Ideologien der Geschichte eine Doktrin historischer Prädestination." S. 268 "Ein halbes Manifest", S. 238-269, in: John Brockman, Hg.: Die neuen Humanisten; |
| Hans Moravec Principal Research Scientist am Robotics Institute der Carnegie Mellon University; |
| "Menschlicher Weitblick
und menschliche Kultur bringen die Dinge rascher voran als blinde Darwin'sche
Evolution." S. 188 "Geist erzeugen", S. 181-191, in: John Brockman, Hg.: Die neuen Humanisten; |
| Judea Pearl Professor of Computer Science and Statistics, Director of the Cognitive Systems Laboratoy, University of California, L.A. |
| "I now take causal relationships to be the fundamental building blocks both of physical reality and of human understanding of that reality, and I regard probabilistic relationships as but the surface of the causal machinery that underlies and propels our understanding of the world." Causality, xiii-xiv |
| Steven Pinker * 18.9.1954 Montreal, Experimentalpsychologe, Kognitionswissenschaftler, Direktor des Center for Cognitive Neuroscience, Department of Brain and Cognitive Sciences, Massachusetts Institute of Technology (MIT) |
| "I dont believe in
God, and I think the question is backwards. I dont believe in Santa Claus
either, and the burden of proof should be on those who do." In: Matt Donnelly: "Do you believe in God? Psychologist Steven Pinker, philosopher Daniel Dennett and physicist David Deutsch describe why they believe what they believe" 12.12. 2005, |
| Matt Donnelly, 12.
Dezember 2005: "Do you believe in God?"
"I dont believe in God, and I think the question is backwards. I dont believe in Santa Claus either, and the burden of proof should be on those who do." |
| "Der Denkfehler besteht darin, dass man
wissenschaftliche Fakten und ethisch-moralische Kategorien nicht streng
voneinander trennt. Die Fragen nach dem, »was ist«, und dem,
»was sein soll«, sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe."
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| "Es gibt keine sinnvolle
Alternative zu der Annahme, dass Geist und Bewusstsein das Ergebnis von
Hirnprozessen sind, die eben zu unserem evolutionären Erbe gehören.
Jeder, der sich mit Hirnforschung beschäftigt, sieht das früher oder
später ein." |
| Sir Martin Rees Professor am Cambridge University, Fellow am King's College |
| "Unsere Existenz ist in der Tat ein Rätsel.
Mit Leichtigkeit lassen sich andere Naturgesetze vorstellen, die ein steriles
oder totgeborenes Universum zur Folge hätten. Die naheliegendste
Lösung für dieses Rätsel ist die Vorstellung, dass unser Urknall
gar nicht der einzige ist, sondern dass es viele Universen gibt, in denen sich
andere Gesetze entwickelt haben und von denen sich nur manche die Ausbildung
von Strukturen und schließlich die Entwicklung von Leben erlauben. Ich
fühle mich also von kosmologischen Modellen angezogen, die nicht nur einen
Urkannall, sondern viele vorsehen dazu gehören beispielsweise das
von Andrei Linde vorgeschlagene Szenario der ewigen Inflation sowie einige der
Modelle, die Extradimensionen voraussetzen." S. 368 "Diese Theorie [Weltformel, Theorie von allem], wenn wir sie denn hätten, wäre zwar der Abschluss eines Unterfangens, das mit Newton begann und Schon Albert Einstein und seine Nachfolge rbeschäftigte, aber sie wäre natürlich keineswegs das Ende der Wissenschaft. Die Komplexität der Welt würden wir durch sie kaum besser begreifen." S. 369 "Vor zwanzig Jahren hatten wir Angst vor einer möglichen Konfrontation zwischen den Supermächten; in den neunziger Jahren machten wir uns Sorgen um den zunehmenden Nationalismus und kleinräumige Konflikte. Heute fürchten wir Terroristen und andere unzufriedene Gruppierungen; und in Zukunft werden wir Angst vor unzufriedenen Individuen haben müssen, vor Menschen mit der Mentalität jener, die heute Computerviren entwerfen, aber schon bald in der Lage sein werden, viel Schlimmeres anzurichten" S. 372 "Ein Ausblick in die Zukunft", S. 363-372, in: John Brockman, Hg.: Die neuen Humanisten; |
| Douglas Rushkoff Professor für Medienkultur an der New York University |
| "Cultural theorists may think we're in the age of
»post-post-modernism,« but our theologians are still simply
contending with the impacts of Descartes, Copernicus, Darwin, and Freud."
(Manch ein Kulturtheoretiker könnte meinen, wir befänden uns im Zeitalter des »Post-Postmodernismus«, aber unsere Theologen ringen immer noch mit Descartes, Kopernikus, Darwin und Freud.) In: John Brockman, Hg.: Die neuen Humanisten, S. 399 |
| "The
jaw drops, the eyes widen, the mind opens." Die Kinnlade fällt herunter, die Augen weiten sich, der Geist öffnet sich. Über das kindliche und wissenschaftliche Staunen, in: John Brockman, Hg.: Die neuen Humanisten; |