Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
Adorno
Theodor W. Adorno, früher Wiesengrund Adorno
11.9. 1903 Frankfurt am Main – 6.8. 1969 Visp (Wallis); Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist
Zitate anderer deutschen Professoren auf: Deutschsprachige Professoren und Dozenten sprechen ...
"Über Auschwitz läßt sich nicht sprachlich gut schreiben", ist aus:
"Das Entsetzen, das einstweilig in Auschwitz kulminierte, bewirkt mit einer Logik, die dem Geist immanent ist, dessen Regression. Über Auschwitz läßt sich nicht sprachlich gut schreiben; auf Differenziertheit ist zu verzichten, wenn man deren Regungen treu bleiben will, und doch fügt man mit dem Verzicht wiederum der allgemeinen Rückbildung sich ein."
Band 10: Kulturkritik und Gesellschaft I/II: Stichworte. Kritische Modelle 2. Theoder W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 8384 (vgl. GS 10.2, S. 597-598)
"Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch" ist aus:
"Kulturkritik findet sich der letzten Stufe der Dialektik von Kultur und Barbarei gegenüber: nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch, und das frisst auch die Erkenntnis an, die ausspricht, warum es unmöglich ward, heute Gedichte zu schreiben."
"Kulturkritik und Gesellschaft", (1951). In: Adorno: Gesammelte Schriften, Bd. 10.1. Frankfurt/M. 1980. S. 11-30 und in: Prismen. Kulturkritik und Gesellschaft. Berlin-Frankfurt am Main: Suhrkamp 1955, 342 S.
"Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen."
Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben
 

Adorno
Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 30.3.2005