| Albert Einstein 14.3.1879 Ulm – 18.4.1955 Princeton (New Jersey) | ||
| "Die
ersten hundert Jahre sind die schwersten". Dieser Ausspruch wird
Albert Einstein zugeschrieben. Die genaue Quelle ist mir unbekannt. Über
Nennung per E-Mail freue ich mich. "Die ersten hundert Jahre sind die schlimmsten" wird auch als Auswanderregel genannt. | ||
| "I can't believe that God
plays dice with the universe." Quelle: The Wordsworth Dictionary of Quotations "I cannot believe that God plays dice with the cosmos." Albert Einstein über Quantenmechanik, London Observer, 5. April 1964 "God does not play dice with the world." In Ronald W. Clark: Einstein: The Life and Times. New York: World Publishing Co., 1971, S. 19. Quelle für beide obige Zitate: Dieser Ausspruch Einsteins wird oft mit "Gott würfelt nicht" übersetzt; das könnte die Intention Einsteins gut treffen. Noch eine Version + Quelle zu diesem Zitat: "Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der Alte nicht würfelt." Brief an Max Born, 4. Dezember 1926 | ||
Die folgenden Materialien bedienen sich des
Ausspruchs "Gott würfelt nicht"
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| "Einstein ist der einzige
Physiker, der mit Recht Newton gleichgestellt werden kann. Dabei bezieht sich
dieser Vergleich ausschließlich auf seine vor 1925 entstandenen Arbeiten.
In den folgenden 30 Lebensjahren blieb er in der Forschung aktiv, aber sein
Ruhm wäre nicht geringer oder sogar grösser, wenn er statt dessen
angeln gegangen wäre". Abraham
Pais, Mitarbeiter Einsteins in Princeton und Biograf: Ich
vertraue auf Intuition. Der andere Albert Einstein. [Einstein lived here].
Heidelberg: Spektrum, 1995. S. 70. | ||
| Die Expedition zum Nachweis der Ablenkung des Lichts
1919 bestätigte Einsteins Relativitätstheorie. »Suddenly Einstein interrupted the reading and handed me a cable that he took from the window-sill with the words, "This may interest you." It was Eddington's cable with the results of the famous eclipse expedition. Full of enthusiasm, I exclaimed, "How wonderful! This is almost the value you calculated!" Quite unperturbed, he remarked, "I knew that the thebry is correct. Did you doubt it?" I answered, "No, of course not. But what would you have said if there had been no confirmation like this?" He replied, "Da könnt' mir halt der liebe Gott leid tun. Die Theorie stimmt doch" ("I would have had to pity our dear God. The theory is correct all the same"). Here he said, as he often did, "God" instead of "Nature."« – Ilse Rosenthal-Schneider: Reality and scientific truth. Discussions with Einstein, von Laue and Planck. Detroit: Wayne State UP, 1980, S. 74
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| "Ich
achte stets das Individuum und hege eine unwiderstehliche Abneigung gegen
Gewalt und gegen Vereinsmeierei. Aus allen diesen Gründen bin ich
leidenschaftlicher Pazifist und Antimilitarist, lehne jeden Nationalismus ab,
auch wenn er sich nur als Patriotismus gebärt." Tondokument, September 1932 | ||
| "Eine Theorie ist desto eindrucksvoller, je
größer die Einfachheit ihrer Prämissen ist, je verschieden
artigere Dinge sie verknüpft und je weiter ihr Anwendungsbereich ist."
Autobiografisches, in Schilpp, P.A., Hg. Albert Einstein als Philosoph und Naturforscher. Braunschweig 1955 |
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| "Höchste Aufgabe der
Physiker ist also das Aufsuche jener allgemeinsten elemnetaren Gesetz, aus
denen durch reine Deduktion das Weltbild zu gewinnen ist. Zu diesen elementaren
Gesetzen führt kein logische Weg, sondern nur die auf Einfühlung in
die Erfahrung sich stützende Intuition." "Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit." "Der Glaube an eine vom wahrnehmenden Subjekt unabhängige Außenwelt liegt aller Naturwissenschaft zugrunde. Da die Sinneswahrnehmungen jedoch nur indirekt Kunde von dieser Außenwelt bzw. vom »Physikalisch-Realen« geben, so kann diese nur auf spekulativem Weg von uns erfaßt werden. daraus geht hervor, daß unsere Auffassungen vom Physikalisch-Realen niemals endgültige sein können. Mein Weltbild 1934 | ||
| "Two soaps? That is too
complicated!" Einstein, nachdem er gefragt wurde, warum er normale Seife zum Rasieren verwende. G. Holton. Thematic Origins of Modern Science. Cambridge, Mass., 1973. | ||
| "Nationalism is an infantile sickness. It is the measles of the
human race." The Wordsworth Dictionary of Quotations | ||
| Literatur |
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| Ronald W Clark: Albert Einstein.
Leben und Werk. München: Heyne, 1994
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| Abraham Pais: Ich vertraue auf
Intuition. Heidelberg: Spektrum, 1998. Broschiert
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