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Sommer
Sean B. Carroll – Erving Goffman – Stephen Jay Gould – Bert Hölldobler – Edwin Thompson Jaynes – Steve Jones – Christian Kummer – Harald Lesch – Clive Lloyd – Bill NewsomeLisa Randall – Eugenie C. Scott – Volker Sommer –  Volker Storchevolution Links zur Evolution
Sean B. Carroll
Professor für Molekularbiologie und Genetik, University of Wisconsin in Madison
"What designer designs non-functional genes? A designer with a heck of a sense of humor."
carrollDarwin College Lecture Series 2009: "The Making of the Fittest", 20.1.2009, University of Cambridge
Erving Goffman
11. 6. 1922 Manville, Kanada – 20.11. 1982 Philadelphia; Soziologe
"Universal human nature is not a very human thing. By acquiring it, the person becomes a kind of construct, built up not from inner psychic propensities but from moral rules that are impressed upon him from without". Goffman, Erving (1967): Interaction Ritual. Chicago, S. 45
Stephen Jay Gould
10.9. 1941 New York City – 20.5. 2002; Paläontologe, Evolutionsbiologe, Professor für Zoologie, Geologie, Biologie und Wissenschaftsgeschichte an der Harvard University, USA
"Wir sehnen uns nach Fortschritt, weil er in einer Welt der Evolution die besten Aussichten bietet, die Arroganz beizubehalten" Illusion Fortschritt, S. 48
"... das herausragende Merkmal in der Geschichte des Lebens war die Stabilität der bakteriellen Form über Jahrmilliarden hinweg!" Illusion Fortschritt, S. 214
gould Rezension: Illusion Fortschritt
Bert Hölldobler
* 25. Juni 1936 Erling-Andechs – Sozio- und Evolutionsbiologe – hölldoblerWikipedia
"Konkurrenzdruck zwischen den Gruppen fördert Kooperation in der Gruppe."
Bert Hölldobler: "Evolutionsbiologische Wurzeln der Ablehnung des Fremden", Universität Göttingen 22. 1. 2008
Diese soziobiologische Feststellung erscheint harmlos, wird aber weit über die Biologie hinaus bestätigt.
Edwin Thompson Jaynes
Physiker, Wahrscheinlichkeitstheoretiker – 1922 – 1998 – JaynesWikipedia
“As a colleague of the writer once remarked, »Philosophers are free to do whatever they please, because they don’t have to do anything right.«”
In: Jaynes, Edwin Thompson (2003): Probability Theory: The Logic of Science. Cambridge: Cambridge University Press, S. 144
Steve Jones
jonesJ. Steve Jones PhD Professor of Genetics
"The DNA molecule and the mushroom cloud are the icons of the twentieth century: twin images of life and death."
"The Structure of DNA", S. 11, in The Cambridge Encyclopedia of Human Evolution, S. 11; dawkins Rezension.
"Die Entstehung der Arten ist ohne Zweifel das Buch des Jahrtausends", S. 15.
"Jeder Aidspatient ist ein lebender Beweis für die Evolutionstheorie. Die natürliche Selektion verändert im Krankheitsverlauf die Identität des Virus", S. 39.
"Die Evolutionsmaschine kann nichts anderes tun, als ihre Produkte an alles anzupassen, womit sie sich im jeweiligen Augenblick auseinandersetzen müssen. Sie hat keine eingebaute Richtung – weder vorwärts noch rückwärts oder zur Seite", S. 325.
"Die Vorstellung von der Evolution als Leiter ist tot (zumindest sollte sie es sein), aber mit Sicherheit ist das Leben seit seinen Anfängen komplizierter geworden", S. 327.
Alle Zitate aus Steve Jones: Wie der Wal zur Flosse kam. Ein neuer Blick auf den Ursprung der Arten. Übersetzer: Sebastian Vogel, siehe jones Rezension.
Christian Kummer
Dr. phil., Dr. phil. habil., Biologe, Dozent am Institut für naturwissenschaftliche Grenzfragen zur Philosophie und Theologie Hochschule für Philosophie -
Christian Kummer: kummerInstitut für naturwissenschaftliche GrenzfragenkummerHochschule für Philosophie München
"Widerspruch zu ernten ist wohl stets das Honorar derer, die bereit sind, sich zu exponieren" "Evolution: Komplexität und Selektion ohen Sinn?", Ethik und Sozialwissenschaften. Streitforum für Erwägungskultur 4 (1993). S. 46
Harald Lesch
* 28. Juli 1960 Gießen; deutscher Physiker, Astronom – leschProf. Dr. Harald LeschleschWikipedia
"Der gestirnte Himmel über uns ist die größte Herausforderung an den menschlichen Intellekt"
"Die Astronomie - Der Blick aufs Ganze", S. 8. LMU Münchner Uni Magazin 1 (2009). S. 8-10.
Clive Lloyd
Department of Cell Biology, John Innes Institute, Norwich – LloydClive Lloyd
"The closer we look the less we see"
Titel eines kurzen Artikels in: Trends in Biochemical Sciences 11 (1986). S. 437
Bill Newsome
Professor der Neurobiologie, Stanford University – newsomeStanford University: Newsome Lab
"When I discuss religion with my fellow scientists — which is not often — I find that many perceive religious faith as a uniquely irrational aspect of human life and therefore highly suspect. I realize I am an oddity — a serious Christian and a respected scientist."
newsome"Of two minds. A neuroscientist balances science and faith". Stanford Medicine Magazine Summer 2006
Lisa Randall
* 18. Juni 1962 New York City; US-amerikanische Professorin für theoretische Physik  – RandallWikipedia
“Ich war nie religiös. Religion kann nicht erklären, wie zum Beispiel meine Uhr funktioniert. Wenn wir die Welt verstehen wollen, sprechen wir über Wissenschaft, über kosmische Fakten, über Eigenschaften von Materialien.”
Hubert Filser im Interview mit Lisa Randall: "Die Himmelstür ist beweglich“. Die Physikerin Lisa Randall über die Entstehung des Alls, Hollywood und Physik in der Oper, SZ, 9. Mai 2012, S. 16
Erwin Schrödinger
(1887 – 1961) österreichischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker – SchrödingerWikipedia
“Die physikalische Forschung hat in den letzten 4 – 5 Jahrzehnten klipp und klar bewiesen, daß zum mindesten für die erdrückende Mehrzahl der Erscheinungsabläufe, deren Regelmäßigkeit und Beständigkeit zur Aufstellung des Postulats der allgemeinen Kausalität geführt hat, die gemeinsame Wurzel der beobachteten strengen Gesetzmäßigkeit – der Zufall ist.”
Schrödinger, E. (1929): "Was ist ein Naturgesetz? (Antrittsrede an der Universität Zürich, 9, Dezember 1922.)". Die Naturwissenschaften 17:1, S. 9-11. – Zufall Über den Zufall
Renèe Schroeder
Wittgenstein-Preisträgerin, Universitätsprofessorin und Leiterin des Departments für Biochemie und Zellbiologie der Max F. Perutz Laboratories, Wien
Schroeder Renée Schroeder, Ursel Nendzig: Die Henne und das Ei: Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens

„Bei den Predigern und Missionaren geht es meistens um Machterhaltung und nicht um Wissensvermittlung.“ S.13
„Ein guter Tag ist ein Tag, an dem ich etwas gelernt habe.“ S. 14
„Das haben Religionen und Politik gemeinsam: dass es um den Erhalt der Macht geht und nicht um das Wohl des Individuums.“ S. 33
„Das Naturwissenschaftler, der Darwinist, erkennt relativ bald, dass in der Natur kein Ziel ist, keine Idee, wonach das Ganze strebt. Sie entwickelt sich, wie sie sich eben entwickelt, da ist viel dem »Zufall« überlassen.“ S. 37
„Auch Gott ist so eine Waffe. Eine Waffe, die Menschen dazu bringt, andere umzubringen. Dinge zu tun, für die sie die Verantwortung nicht tragen müssen, weil die Religion als ethische Instanz dazwischen steht.“ S. 138
„Man kann daran erkennen, wie unwichtig das Leid der Frauen für die Kirche ist, wie niedrig ihr Stellenwert.“ S. 142
„Jede Regierung, jeder Machtapparat ist daran interessiert, dass Menschen unzulänglich gebildet sind, denn dann sind sie manipulierbar genug, um sie in eine Richtung – in die von den Machthabern gewünschte Richtung – zu treiben.“ S. 159
„Deswegen ist es wichtig, dass die Quellen der Information zugänglich bleiben und nicht einseitig manipulierbar sind.“ S. 170
„Die christliche Philosophie – wie jede religiöse Philosophie – strebt nämlich nicht nach der Wahrheit. Sie behauptet das zwar stets von sich, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Früchte des Baumes der Erkenntnis sind verboten.“ S. 174
„Die Evolution ist nicht zielgerichtet. Wenn man zurückblickt, hat man das Gefühl, es gab ein Ziel.“ S. 176
Alle obigen Zitate aus:
Schroeder Renée Schroeder, Ursel Nendzig: Die Henne und das Ei: Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens

Eugenie C. Scott
* 24.10. 1945, Director of the scottNational Center for Science Education, Oakland, scottEugenie Carol Scott
"... the intelligent designer, in other words: god. Most of us in science just blank shot [?*] that thought. Because the idea that you can let in an occasional miracle when you don't have an explanation seems to us a real science stopper". scottThe Diane Rehm Show, 2001 [? transcription from audio ?]
Volker Sommer
Anthropologe, Primatologe, Professor für evolutionäre Anthropologie am University College London
sommerGiordano Bruno StiftungsommerUniversity College London Department of Anthropology
"Denn eher sozial- und geisteswissenschaftlich orientierte Zeitgenossen pflegen gerne das Vorurteil, eine biologische Betrachtung menschlichen Lebens sei gleichbedeutend mit »genetischem Determinismus« und laufe auf eine moralische Rechtfertigung all dessen hinaus, was Menschen an angeblich »natürlichem Erbe« mit sich bringen"
Von Menschen und anderen Tieren. Essays zur Evolutionsbiologie, S. 6, sommer Rezension
"Ich finde es faszinierend, mit allen anderen heute lebenden Wesen verbunden zu sein, durch einen äonenalten Strom von Generationen." Im Interview mit sommerU.Willmann: "Ich bin ein Affenmensch" Der Forscher Volker Sommer über die fließenden Übergänge zwischen den Lebensformen. Die Zeit 52/2000
 Volker Storch
* 4. 12. 1943 Neumünster, Schleswig-Holstein; Biologe; storchWikipedia
"Die Wahrscheinlichkeit der Existenz einer biologischen Evolution ist nur graduell geringer als die Wahrscheinlichkeit der Existenz der Menschheitsgeschichte. Beides kann nur mit Indizien belegt werden, beides entzieht sich der kontrollierten Wiederholung". "Sind Ablauf und Ursachen der biologischen Evolution prinzipiell geklärt?", Ethik und Sozialwissenschaften. Streitforum für Erwägungskultur 4 (1993). S. 80.
Siehe: storch Walter Nagl: "Grenzen unseres Wissens am Beispiel der Evolutionstheorie"
 

Sommer
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 22.1.2012